Berichte aus dem St. Antonius Haus

Nein

Sommerfest 2017 als Publikumsmagnet

Ein tolles Sommerfest haben die Bewohner und Mitarbeiter des St. Antonius Hauses am Sonntag mit ihren Gästen gefeiert. Geschäftsführer Markus Schneider geht davon aus, dass ein neuer Besucherrekord aufgestellt wurde.

Den ganzen Tag über herrschte auf dem Gelände des Wohn- und Pflegeheims ein reges Treiben. Eröffnet wurde das Sommerfest mit einem von Pfarrer Thomas Diedershagen gehaltenen Open-Air-Gottesdienst, musikalisch unterstützt von der Feuerwehrkapelle sowie dem Werkstatt-Chor des St. Antonius Hauses.

Wer wollte, konnte mit einem von 13 Trikes eine Ausfahrt unternehmen. An vielen Ständen bot sich den Gästen ein abwechslungsreiches Programm. Bei der Tombola winkte ein E-Bike als Hauptgewinn. Für die Kinder gab es viele Spielmöglichkeiten. Die reichten vom Soccer-Funpark, Kinder schminken, Ratten schlagen, Kegeln, Mützen bedrucken bis zur Hüpfburg. Auf einem Flohmarkt gab es zudem Schnäppchen zu machen. Eine kleine Auszeit vom Toben konnten sich die Kinder beim Kinder-Kino gönnen.

Beim Luftballon-Wettbewerb des Fördervereins und dem Schätzspiel gab es Preise zu gewinnen. Die hauseigene Band „Die Toni´s“ und das Musik-Trio „Pottpüree“ sorgten den ganzen Tag über für die passende Hintergrundmusik.

„Insgesamt eine tolle und entspannte Atmosphäre“, freute sich Markus Schneider sehr über den positiven Verlauf. Das Sommerfest sei ein Höhepunkt für die Bewohner und trotz hohem Arbeitsaufwand auch für die Mitarbeiter, so Geschäftsführer Markus Schneider.

Sommerfest 2017 als Publikumsmagnet
Sommerfest 2017 als Publikumsmagnet
Sommerfest 2017 als Publikumsmagnet

Heidi begeistert ihr Publikum

Zum Tanz in den Mai versammelt sich auch in diesem Jahr eine stattliche Anzahl von Feierwütigen. Dies hat seinen Grund: „Heidi Hedtmann“, volkstümliche Sängerin aus Marsberg im Sauerland, tritt wieder im St. Antonius Haus auf.

Es gelingt ihr sehr schnell, die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen. Mit bekannten Schlagern und Evergreens, die zum Mitsingen und Schunkeln animieren, gelingt es ihr mühelos, ihre Fans in Stimmung zu bringen. Ihr Repertoire scheint unendlich, ein Gassenhauer jagt den nächsten. So vergeht die Zeit wie im Flug und alle, die an diesem Konzert teilgenommen haben, sind sich einig, dass es ein wunderschöner Nachmittag war. Bemerkenswert auch Heidis unkomplizierte Art, mit jedem einzelnen Zuhörer in Kontakt zu treten.

Eine Neuauflage für 2018 ist bereits geplant.


Frühlingslauf in Borken-Weseke

Auch in diesem Jahr sind wir beim Frühlingslauf in Borken-Weseke an den Start gegangen. 12 Vertreter des St. Antonius Hauses, aktive Teilnehmer und Zuschauer, die extra zum anfeuern gekommen sind, machen sich auf den Weg. Es gilt, die 5 Kilometer Walkingrunde, die von der Lebenshilfe in der landschaftlich reizvollen Umgebung von Borken-Weseke angelegt ist, zu umrunden. Im Ziel sind alle zufrieden und glücklich über die Ehrenmedaille und eine Urkunde. Im Anschluss an die verschiedenen Läufe findet auch eine Tombola statt, in deren Verlauf René Selle und Manfred Hessing das Glück des Tüchtigen haben und einen Gutschein gewinnen.

Insgesamt eine gelungene Veranstaltung, die immer wieder zum Mitmachen einlädt. 


Der neue Beirat der Nutzerinnen und Nutzer

Vom 29.03. – 31.03.2017 waren alle Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegehäuser 1, 2 und 3 aufgerufen, den neuen Beirat der Nutzerinnen und Nutzer des Pflegebereiches zu wählen. Fünf Mitglieder standen zur Wahl. Besonders erfreulich ist es, dass Annette Nelde und Christel Blomberg wieder als unterstützende Vertrauenspersonen für die Arbeit im Beirat der Nutzerinnen und Nutzer gewonnen werden konnten.

Für eine Amtszeit von zwei Jahren in den Beirat gewählt wurden:

Agnes Fier, Bewohnerin Haus 2 (1. Vorsitzende)
Heinz Theunissen, Bewohner Haus 2 (2. Vorsitzender)
Gerda Frenkert, Betreuerin
Karl-Heinz Abbink, Bewohner Haus 2
Josef Löderbusch, Bewohner Haus 3

Unterstützende Vertrauenspersonen:
Annette Nelde, Betreuerin Haus 1
Christel Blomberg, Mutter und Betreuerin Haus 1
Petra Jöne als Mitarbeiterin

Der Beirat der Nutzerinnen und Nutzer tritt für die Interessen der Bewohnerinnen und Bewohner gegenüber der Heimleitung ein und garantiert eine Mitwirkung in Angelegenheiten, Belange und Interessen die den Bewohner unmittelbar betreffen und bei denen ein Mitwirkungsrecht besteht. Etwa vier bis sechs finden im Jahr statt. Hier werden Angelegenheiten, Verbesserungsvorschläge, neue Ideen und Wünsche benannt und eingebracht.

Monika Dilly, Paul-Werner Gerhardt (beide nicht auf dem Bild) und Josef Wachtmeister, die seit vielen Jahren den Bewohnerbeirat des Pflegebereichs unterstützt haben, wurden in der konstituierenden Sitzung am 11.April von allen Beteiligten mit einem Blumenstrauß und vielen Dankeswünschen verabschiedet.

Wir wünschen dem neuen Beirat der Nutzerinnen und Nutzer eine erfolgreiche Amtszeit und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.


Fastenandachten in der hauseigenen Kapelle

Benedikt Elsbecker, seelsorglicher Begleiter für Menschen mit Behinderungen im St. Antonius Haus, hat in der Fastenzeit 1 x wöchentliche die Kapelle der Einrichtung in besonderer Weise genutzt. Hier wurde für die BewohnerInnen eine kleine Andacht vorbereitet und durchgeführt. Inhaltlich war das jeweilige Evangelium zum Fastensonntag zentraler Bestandteil des Angebotes und wurde durch verschiedene geistliche Lieder, vorgetragen durch den Werkstattchor der TAB, untermalt. Auch für den Mittwoch in der Karwoche ist ein besonderes geistliches Angebot geplant.


Fahrt zur Krippe nach Lette

Am 04.01.2017 machten sich insgesamt 60 Personen aus Schöppingen auf den Weg und besuchten in der St. Johannes Pfarrkirche in Coesfeld- Lette die dort aufgebaute Krippe. Unter den Teilnehmern waren sowohl Mitglieder der Schöppinger Seniorengemeinschaft als auch 23 Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiter aus dem St. Antonius Haus Schöppingen. Die Idee für diese gemeinsame Aktion entstand bei einem Treffen zwischen Christiane Kappelhoff, Vorsitzende der Seniorengemeinschaft, und Benedikt Elsbecker, Leiter der TAB des St. Antonius Hauses. Letzterer ist in seiner Funktion auch zuständig für die seelsorgliche Begleitung behinderter Menschen in der Einrichtung und somit auch darum bemüht, Brücken in die Pfarrgemeinde hinein zu bauen.

Bevor es zu dem eigentlichen Programm in der Kirche kam, stärkten sich alle Teilnehmer bei einem reichhaltigen Kaffeegedeck im Cafe der BHD-Senioren- Wohnanlage in Coesfeld Lette. Danach ging es schließlich in das Gotteshaus um die dort großzügig aufgebaute Krippenlandschaft zu besichtigen. Hier hatten zunächst die Mitglieder des „Werkstattchores“ des St. Antonius Hauses eine zentrale Rolle. Sie trugen zu Beginn der Führung das weihnachtliche Lied „Mary´s little Boychild“ vor und erhielten für ihre Darbietungen sehr viel Zuspruch und Anerkennung.  

Im Anschluss daran bekam die gesamte Gruppe schließlich von Franz Perick einige detaillierte Informationen über die dargestellte Krippenlandschaft. Perick ist Mitglied des Kirchenvorstand der Pfarrgemeinde St. Johannes in Lette und betreut seit Jahren den Aufbau und die Führungen an der Krippe.

Eindrucksvoll brachte er den Teilnehmern die auf gut 90 Quadratmetern aufgebaute Krippenlandschaft näher. Zentraler Ort ist natürlich der Stall von Bethlehem mit den bekannten Szenen der heiligen Nacht. Von dort ausgehend sind eine Vielzahl weiterer Darstellungen u.a. in einer weitläufigen Wüstenlandschaft angeordnet.  Weitere „Highlight´s“ wie z.B. ein  maßstabsgetreuer Nachbau des Herodes- Tores und des Herodes Palastes in der damaligen Form der Stadt Jerusalem, runden die imposante Krippenlandschaft ab. Den Schluss der Führung gestaltete dann erneut der Werkstattchor vom St. Antonius Haus und brachte mit dem Lied „Freut euch, der Retter ist da“ die ganze Aktion für die gesamte Gruppe auf den Punkt. Insgesamt war dieser Ausflug für alle Teilnehmer gleichermaßen beeindruckend wie gelungen, sodass vielleicht auch im nächsten Jahr eine solche gemeinsame Aktion wiederholt wird.


Volle fünf Sterne für die Bücherkiste

„Und, wie hat Ihnen das Buch gefallen?“ Erwartungsvoll schaut Jürgen Buten sein Gegenüber an. „Wie viel Sterne würden Sie denn für die Lektüre geben? Als Empfehlung für andere Leser? Ein Stern – was so viel bedeutet wie mangelhaft – oder fünf, wie sehr gut?“ Die Frau überlegt kurz: „Voll fünf“, sagt sie dann entschieden. „Das war wirklich spannend zu lesen.“

Seit gut drei Monaten gibt es im Antonius-Haus eine sogenannte Bücherkiste. Jürgen Buten, früher von Beruf Buchhändler, hat sie ins Leben gerufen. Mit guter Resonanz. „Die Bewohner nehmen dieses Angebot gerne an“, bestätigen Christiane Honekamp-Slag und Joop Havermann von der TAB (Tagesstruktur Arbeit und Beschäftigung), die sich im Haus mit um die Bücherkiste kümmern.

Die Auswahl an Lesestoff ist zwar noch etwas begrenzt – aber umfasst doch schon die gängigen Genres vom Liebesroman bis zum Krimi. „Die Bücher sind allesamt Spenden, die wir erhalten haben“, erzählt Jürgen Buten. Er steht mit viel Herzblut hinter dem Projekt, hat eigens, wie in einer Bücherei, einen Karteikasten mit Kärtchen angelegt, auf denen er sorgfältig die Ausleihen notiert. Und die Sternchen natürlich.

„Jürgen Buten ist aufgrund seiner Ausbildung für diese Aufgabe wie geschaffen“, lächelt Christiane Honekamp-Slag. „Er kennt natürlich auch viele Werke und kann dann schon eine fundierte Empfehlung abgeben.“

Einmal in der Woche können die Bewohner des Antonius-Hauses die Ausleihe in Anspruch nehmen. Jeweils dienstags vor dem Gesprächskreis um 14 Uhr. „Momentan halten wir die Bücherauswahl auch bewusst noch recht klein, sonst dauert es ein wenig lange, bis der eine oder andere fündig geworden ist“, so Joop Havermann zum Ablauf: „Jürgen Buten fragt vorher ein wenig rum, wo die Vorlieben der meisten bei der Lektüre liegen – und wählt dann dazu so zehn bis 15 Bücher aus.“

Dem gebürtigen Kasseler Buten, der vor etwa 29 Jahren ins Münsterland gezogen ist, macht es sichtlich Spaß, wieder in seinem alten Metier aktiv zu sein. Er plant auch schon mit Joop Havermann und Christiane Honekamp-Slag eine Ausweitung der Bücherkiste, die aktuell „noch in den Kinderschuhen steckt“, wie die Organisatoren zugeben. Momentan muss sich die Kundschaft zur Ausleihe noch ins Dachstübchen bewegen. In Zukunft sollen auch die nicht mobilen Bewohner aufgesucht und nach ihren Lesewünschen befragt und beliefert werden.

Wer noch Lektüre zu Hause hat, die nicht mehr benötigt wird, aber viel zu gut zum Wegwerfen ist: Das Antonius-Haus ist dankbar für Bücherspenden. Ansprechpartner ist TAB-Leiter Benedict Elsbecker.


Ein Tag bewusst mit Gott erleben

Auch in diesem Jahr fand im Rahmen der Brictiuswoche der Pfarrgemeinde St. Brictius Schöppingen ein Besinnungstag statt. Thematisch ging es diesmal um die Barmherzigkeit Gottes. Der Tag begann um 9.00Uhr im Gemeinschaftssaal des Antoniushauses. Mit einem einführenden Morgenimpuls wurden die BewohnerInnen sowie die MitarbeiterInnen unserer Einrichtung in das Thema eingeführt. Der Werkstattchor begleitete diesen Impuls mit eingängigen Liedern.

Alle Interessierten erhielten anschließend in der TAB die Möglichkeit, selbstgebastelte Tischaufsteller mit barmherziger Sprache zu gestalten. Um 11.00Uhr fand wie gewohnt die „Atempause“ in der Kirche statt. Hier wurde wieder gemeinsam musiziert und das Thema „Barmherzigkeit“ in Form von „leichter Sprache“ für alle Teilnehmer dargestellt .

Zum Abschluss des Tages fand um 16.00Uhr erneut im Gemeinschaftssaal die „Tagesschau“ statt. Hier erhielten alle Interessierten die Möglichkeit ihre tagsüber gestalteten Tischaufsteller vorzustellen. Auch dieser Impuls wurde musikalisch vom Werkstattchor gestaltet. Dies hatte ansteckende Wirkung, da zum Abschluss des Impulses alle Teilnehmer gemeinsam sangen und schließlich mit einem guten Gefühl nach Hause gingen. 


Erntedankgottesdienst 2016

Thematisch ging es bei diesem Gottesdienst unter anderen um den Fairen Handel & um Aspekte der Nachhaltigkeit. Es handelte sich um die Menschen und ihre Arbeit, die dahinter steckt. Bewohner und Mitarbeiter wurden durch ausführlich vorgetragene Impulse auf das Thema des Gottesdienstes herangeführt.

Weitere Bestandteile des Gottesdienstes in unserer Einrichtung sind natürlich immer die Beiträge der einzelnen Wohngruppen. Hier entwerfen die Bewohner gemeinsam mit den Mitarbeitern Wortbeiträge oder z.B. kreativ gestaltete Bilder und stellen diese Beiträge dann im Gottesdienst vor. Auch hierfür gab es zuvor einen einladenden und gleichermaßen zum Nachdenken anregenden Impuls während der Wort-Gottesfeier.

Einen weiteren, nachhaltigen Aspekt zu diesem Gottesdienst leisteten die Beschäftigten und Mitarbeiter der Gärtnerei und Hausmeisterei. Auch in diesem Jahr wurde ein „Apfel-Erntetag“ eingerichtet, bei dem eine äußerst gute Ausbeute an Äpfeln, nur von dem Gelände unserer Einrichtung stammend, zu Apfelsaft verarbeitet wurde.

Zum Schluss des Gottesdienstes konnte sich jeder Wohnbereich ein 5- Liter Packet mit Apfelsaft mitnehmen. Unterstützend bei der Produktion waren auch in diesem Jahr wieder die Mitarbeiterinnen unserer Großküche tätig, wo der frisch gepresste Saft aufgekocht, haltbar und schließlich in 5 Liter Gebinde abgefüllt wurde. Am Ende dieses Erntetages stand ein stolzes Ergebnis von 910 Litern reinen Apfelsaftes!

Allen Beteiligten für die Vorbereitungen und Durchführung des Gottesdienstes sowie allen die bei dem „Apfel- Erntetag“ mitgeholfen haben, gilt ein herzliches DANKESCHÖN!


Blau-Weiße-Glückseligkeit

Wiesenzeit im St. Antonius Haus, blau-weiße bayerische Rauten, karierte Tischdecken, Wimpel und Servietten in den bayerischen Landesfarben, sie alle kündeten schon Tage vorher vom anstehenden Oktoberfest.

Wie in den Vorjahren unterstütze die Musikkapelle „Alte Garde“ der Feuerwehr Schöppingen den alljährlichen Frühschoppen. Der traditionelle bayerische Dreikampf mit Wettsägen, Nagel schlagen und Bierkrug stemmen sowie ein Tanzwettbewerb in dem Reaktionsschnelligkeit und Cleverness gefragt waren, sorgten schnell für eine ausgelassene Hochstimmung und Jubelarien im Saal. Daneben wurden erstmalig auch die schönsten Trachten prämiert. Anneliese König erhielt den ersten Preis für ihr schickes Dirndl, Amer Al Khudari siegte in der Kategorie „fescher Bua“.

Nach vielen Schunkelrunden und Beifallsstürmen für alle Akteure, die sich an den Wettbewerben beteiligten, bildete die Polonaise durch die verschiedenen Bereiche und den Innenhof einen Höhepunkt der Feierlichkeiten. Kulinarische  Köstlichkeiten rundeten auch in diesem Jahr wieder die Bayerntage perfekt ab! 


„Spiel des Jahres“ feiert Jubiläum

Anlässlich der Feierlichkeiten „150 Jahre St. Antonius Haus Schöppingen“ fand im Jahr 2007 die Premiere des „Spiel des Jahres“ statt. Seitdem treffen einmal im Jahr Bewohner und Mitarbeiter in einem ambitionierten, aber freundschaftlichen Fußballwettstreit aufeinander. In diesem Jahr zum 10. Mal.

Zumeist standen diese Spiele in den vergangenen Jahren auf Messers Schneid, heuer setzten sich jedoch die Bewohner eindeutig mit 7:3 durch. Unterstützt wurden sie, wie in all den Jahren zuvor, von frenetisch mitgehenden Zuschauern, die in großer Anzahl erschienen waren. Besonderes Highlight war auch diesmal  eine „Jubelperformance“ von Jürgen Gövert, dem ein sehenswertes Tor gelungen war. Er führte den Zuschauern eine dazu eigens einstudierte Choreographie vor, die von diesen begeistert gefeiert wurde.

Nach der Pokalübergabe fand für Spieler und Zuschauer ein gemeinsames Grillen im Vechtestadion statt. In diesem Rahmen wurden auch die Sieger der letzten Tipprunde geehrt. Daneben nutzte der Heimbeirat die Gelegenheit, sich bei Michael Lethmate zu bedanken, der sie zwölf Jahre als Moderator begleitet hat. An seiner Stelle wird dies zukünftig Oliver Voß tun.

Ein rundum gelungener Nachmittag für alle Beteiligten. Sicher ist schon jetzt, dass auch im nächsten Jahr bereits im Vorfeld des Spiels des die Emotionen wieder hoch kochen werden, da dieses Ereignis zweifelsohne zu einem der Höhepunkte im Jahreskreis des St. Antonius Hauses zählt.


Benedikt Elsbecker begleitet Menschen mit Behinderungen seelsorgerisch

Ein Jahr hat Benedikt Elsbecker Bewährtes fortgesetzt und immer mal wieder Neues ausprobiert: "Doch dann habe ich gemerkt, dass mir mein Wissen nicht reicht." Der Leiter der Tagesstruktur Arbeit und Beschäftigung (TAB) ist für die religiösen Angebote im Schöppinger St. Antonius Haus zuständig.

Eine Aufgabe, die er von seiner Vorgängerin übernommen hat. Trauergottesdienst, Patronatsfest, Erntedank – der Jahreskalender gibt zahlreiche Anlässe und Rituale vor, mit denen der 36-Jährige seit Kindertagen vertraut ist: "Aber mir fehlte der theoretische Hintergrund." Um mehr über Gott und den Glauben zu erfahren, nahm er jetzt an der Fortbildung des Bistums Münster zur seelsorgerischen Begleitung für Menschen mit Behinderungen unter dem Titel "Brücken bauen über Grenzen" teil. Dabei hat er viel für seinen beruflichen Alltag gelernt – aber auch für sich selbst.

Besonders das erste von insgesamt drei Kursmodulen, in dem es um den eigenen Glauben, das eigene Gottesbild und die Seelsorge in der Einrichtung ging, hat Benedikt Elsbecker berührt: "Was wir in unserem Haus hier erleben, findet sich in Bibelstellen wieder", weiß er heute. Diese Parallelen geben nicht nur dem gelernten Heilerziehungspfleger Kraft, auch die TAB-Mitarbeiter, die größtenteils unter psychischen Erkrankungen leiden, lassen sich durch biblische Geschichten ansprechen, sagt Elsbecker: "Man spürt, dass sie etwas mitnehmen, was ihnen hilft, eigene Krisensituationen besser zu bewältigen." Und genau darum geht es dem Leiter der TAB: Er möchte für die Bewohnern da sein, ihnen zuhören. Dafür nimmt er sich Zeit, auch wenn sein Terminkalender es eigentlich nicht erlaubt.

Weil Singen die Seele befreit und der 36-Jährige auch privat die Musik liebt, liegt ihm der Werkstattchor besonders am Herzen. Unterstützung bekommt Elsbecker dabei seit gut einem Jahr von einem pensionierten Musiklehrer, der den Chor ehrenamtlich am Klavier begleitet. Geprobt wird immer freitagmorgens – und das nicht ohne Ziel… Auftritte hat der Chor bei Feiern und in Gottesdiensten. Letztere muss der Heilerziehungspfleger übrigens nicht alleine vorbereiten, es gibt einen Arbeitskreis, der sich kümmert.

Gerne würde Elsbecker, der sich seit einiger Zeit auch stärker in seiner Heimatpfarrei in Coesfeld-Lette ehrenamtlich engagiert, die Kapelle des St.-Antonius-Hauses intensiver nutzen: "Ich möchte für kleinere Gruppen Wortgottesdienste oder kurze Impluse anbieten." Start soll im Herbst sein.

Bei seiner Arbeit hat Benedikt Elsbecker einen kurzen Draht zu Pfarrer Thomas Diedershagen von der örtlichen Pfarrei St. Brictius. Die beiden sprechen sich ab, tauschen sich aus. Seine kirchliche Beauftragung als seelsorgerischer Begleiter hat der Leiter der TAB von Diedershagen erhalten – am Fest des heiligen Antonius, dem Hauspatron.

Hildegard Weiß, im Referat für Menschen mit Behinderungen des Bistums zuständig für die Fortbildung, hat dem Pädagogen gleich zu Beginn der Qualifizierung einen Satz mit auf den Weg gegeben, der für den 36-Jährigen Motivation bleibt: "Alles, was wir in unseren Einrichtungen im Alltag tun, das ist schon Seelsorge."


Handycap bewegt, wir sind dabei

Auch in diesem Jahr haben sich Mitarbeiter der Caritaseinrichtungen für Menschen mit Behinderung der Diözese Münster zusammen getan, um eine Spenden-Tour zu Gunsten der Caritas-Stiftung Menschen mit Behinderung zu starten. Das Motto ist wie immer: „Handycap bewegt“.

Auch wir beteiligten uns an dieser Aktion. In verschiedenen Bereichen fanden Aktionen statt mit dem Zweck Spendengelder zu sammeln. So veranstaltete unsere Werkstatt eine kleine Spendenolympiade. An 6 verschiedenen Spielstationen konnten unsere Beschäftigten sich an der Aktion beteiligen. Jeder der mitmachen wollte, konnte einen beliebigen Geldbetrag spenden und war dadurch berechtigt, an den Wettkämpfen teilzunehmen. Durch eine sehr hohe Beteiligung kam ein beträchtlicher Geldbetrag zusammen. Alle die am Wettbewerb teilnahmen, erhielten als Anerkennung eine Urkunde.

Auch das Team der Außenwohngruppen hat sich Gedanken gemacht und organisierte eine „Waffelback-Aktion“. In einzelnen Wohnbereichen wurden Spenden  gesammelt, auch Verwaltung und Küche schlossen sich an. Letztendlich kam ein Betrag von 400,00 € zusammen, der von Mitgliedern des Heimbeirates in der Einrichtung „St. Marien am Vossbach“ in Enniger übergeben wurde.

Alles in allem eine gelungene Aktion, die sicherlich auch in den nächsten Jahren ihre Fortsetzung erfahren wird.


Kaiserwetter und eine Königin im siebten Himmel

Sonne pur, Bilderbuchwetter, ein Tag wie gemalt.

Unter diesen Vorzeichen findet das diesjährige Sport- und Schützenfest statt und viele folgen dem Ruf. Schon vor dem offiziellen Start sind die verschiedenen Sportstätten dicht belagert. Kegelbahn, Torwand schießen, Dosen werfen und das alljährliche Boccia-Turnier locken, um sich im fairen Wettstreit zu messen und mit etwas Glück bei der Preisverleihung dabei zu sein. Den Titel des diesjährigen Champions beim Boccia-Turnier sichert sich Hartmut Spaan im zähen Ringen vor Karl-Heinz Abbink und Wolfgang Bölting.

Diese drei sowie die Sieger der anderen Wettbewerbe werden im Anschluss beim köstlich zubereiteten Grill-Buffet geehrt. Davor erfolgten die Ehrungen der Jubilare des St. Antonius Hauses, stellvertretend sei hier Carola Frese genannt, die bereits 35 Jahre dem Haus die Treue hält.

Spannend verläuft dann das anschließende Vogelschießen. Bewerberinnen und Bewerber geben sich die Flinte in die Hand und zerlegen den Vogel nach und nach in seine Einzelteile. Ein überaus spannender Wettbewerb, der in seiner Dramaturgie  nicht zu überbieten war. Glückliche Königin wird - wie bereits 5 Jahre zuvor -  Gerburg Henrichs, die bei all ihren Bemühungen eindrucksvoll ihre Treffsicherheit unter Beweis gestellt hat. Als die Reste des Vogels zu Boden segeln, strahlt sie über das ganze Gesicht und wählt sich Jürgen Buten zu ihrem Prinzgemahl. Der Thron wird vervollständigt durch die Ehrendamen Britta Schüring und Andrea Gaßeling sowie die Ehrenherren Rudolf Kummann und Jürgen Gövert. In einer anschließenden Polonaise, stimmungsvoll in Szene gesetzt von den „Toni’s“, die den ganzen Tag musikalisch umrahmen, wird das neue Königspaar samt Gefolge zum Thron geleitet. Der dann folgende Königsball, ein Walzer zu den Klängen „Tulpen aus Amsterdam“ ist Höhepunkt des diesjährigen Schützenfestes.

Ein wunderschöner Tag mit vielen Highlights findet sein Ende, die Vorfreude auf das nächste Sport- und Schützenfest 2017 ist groß.


Dienstälteste Mitarbeiterin in den Ruhestand verabschiedet

Zum 01.08. trat Mechtild Fier nach fast 45 Dienstjahren im St. Antonius Haus Schöppingen in den wohlverdienten Ruhestand. Frau Fier begann ihre Tätigkeit im damaligen St. Antonius Hospital als Küchenhilfe unter der Leitung der Ordensschwestern. Mit der Umwidmung der Einrichtung St. Antonius Haus gGmbH in eine Wohn- und Pflegeeinrichtung wechselte sie nahtlos in diesen neuen Arbeitsbereich.

Wohnheimleiter Josef Große Leusbrock ließ in einer sehr persönlichen Rede ihre beruflichen Stationen im Haus Revue passieren. Dabei stellte er ihre unverwechselbare Art im Umgang mit ihren Kollegen und den Menschen, die im St. Antonius Haus leben, in den Vordergrund. Sichtbares Zeichen der Verbundenheit mit ihrer Arbeitsstelle waren in all den Jahren ihr wertschätzendes und empathisches Auftreten, begleitet von einem höchsten Maß an Zuverlässigkeit.

Julia Roters, Hauswirtschaftsleiterin im St. Antonius Haus, hält große Stücke auf Frau Fier. Sie habe stets einen guten Überblick über anstehende Veranstaltungen, Feste und Feiern und sei, was Verlässlichkeit und Präsenz angehe, ein Vorbild. Für sie sei sie immer wieder eine besondere Erinnerungsstütze gewesen.

Frau Fier beschreibt ihren Abschied selbst mit Wehmut, auch wenn sie dem Haus noch im Rahmen geringfügiger Beschäftigung über den Ruhestand hinaus erhalten bleiben wird. In einem abschließenden Statement bemerkte sie: „Es war eine schöne Zeit hier. Wenn ich heute wieder vor der Frage stände, wo ich arbeiten möchte, würde mein Arbeitsplatz erneut im St. Antonius Haus sein.“

Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich Hauswirtschaft und Hausmeisterei sowie Abteilungsleiter/innen  wünschten Frau Fier an dieser Stelle alles erdenklich Gute und dankten ihr für die vielen gemeinsamen Jahre, ihre treu  geleistete Arbeit und die freundliche Art im Umgang mit allen, die im  St. Antonius Haus leben und arbeiten. 


Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Bewohnerinnen und Bewohner des St. Antonius Hauses Schöppingen im Jahr 2015

„Du hast mit gewoben (…) Du hälst unseren Lebensfaden in der Hand“

Am Mittwoch, 17.02.2016 gedachten viele Angerhörige, zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der verstorbenen Bewohner des Hauses beim Gedenkgottesdienst im Gemeinschaftsraum des Hauses, bei denen der Lebensfaden im vergangen Jahr endete.

„Strickwerk – Lebenswerk

Wir alle stricken unser Leben jeden Tag ein Stück weiter. Die einen stricken liebevoll und sorgsam; man merkt, welche Freude es ihnen bereitet ihr „Lebenswerk“ zu gestalten. Die anderen stricken mühevoll und ungern. Man merkt, welche Kraft und Mühe es sie kostet, ihren Lebensfaden jeden Tag neu aufzunehmen. Manche wählen ein kompliziertes Muster, andere ein ganz schlichtes. Bei den einen ist es ein buntes Maschenwerk, bei den anderen ist es ein Stück in tristen Farben. Nicht immer können wir die Farbe selber wählen, und auch die Qualität der Wolle wechselt: mal weiß und flauschig weich, mal grau und kratzig. Und öfter als einem lieb ist lässt man eine Masche fallen, oder sie fallen ohne unser Zutun, und zurück bleiben Löcher und ein unvollständiges Muster.

Manchmal reißt der Faden und es hilft nur ein Knoten. Wenn wir unser Leben betrachten, wissen wir genau, welche Stellen das sind. Und oft geschieht es, dass einer sein Strickzeug in die Ecke wirft. Es bleibt uns verborgen, wie viel Lebensfaden wir noch zu verstricken haben. Aber wir haben die Nadeln in der Hand, können das Muster wechseln, die Technik und das Werkzeug. Nur aufribbeln können wir nichts, auch nicht ein kleines, winziges Stück.

Aber wie es auch geworden sein mag, das Strickwerk unseres Lebens, in Gottes Augen ist es einmalig und kostbar. Unter seinem liebevollen Blick lösen sich Knoten und Verdrehungen, wird Fehlendes ergänzt, und Laufmaschen verwandeln sich in Muster. Mit sicherer Hand fügt er unser Strickzeug ein in das Ganze seines großen, wunderbaren Schöpfungsmusters.“

Feierlich sprachen die Bezugspfleger über persönliche Erinnerungen und Eigenschaften eines jeden Verstorbenen. Fotos der verstorbenen Bewohner eine brennende Kerze für jeden einzelnen und feierliches Geigenspiel von Andrea Gasseling untermalten die andächtige Stimmung.

Segne, Gott, die Tränen um unsere Toten, bewahre uns die Einsicht in die Grenzen unseres Lebens und stärke unsere Freude am Leben.

Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Bewohnerinnen und Bewohner
Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Bewohnerinnen und Bewohner

Karnevalskonzert mit Heidi Hedtmann

Heidi Hedtmann, bekannt als die jodelnde Stimme des Sauerlandes, brachte den Gemeinschaftssaal des St. Antonius Hauses am 02.02.2016 auf ihrer Deutschlandtournee zum beben. Selbst in großen Fernsehshows wie den „Lustigen Musikanten“ vom ZDF war Heidi bereits zu sehen und gastierte nun mit ihrem Karnevalsprogramm in Schöppingen.

Es wurde geschunkelt, gesungen und getanzt. In den 2 Stunden konnten nur einige ihrer über 700 Lieder dargeboten werden – aber für jeden war etwas dabei. Ob Schlager, Odies, Volksmusik oder Jodler - die Hände gingen zum Himmel, es wurde gerudert und Rucki-Zucki getanzt. Die Musik versetzte alle in gute Laune.

Die Stimmung war grandios.
Mit abschließender Autogrammstunde war es ein rundum gelungener Nachmittag für Alt und Jung.

Karnevalskonzert

Vorfreude mit „Capriccio“

Auch in diesem Jahr stimmte uns „Capriccio“ auf die Adventszeit und das nahende Weihnachtsfest ein. Im festlich geschmückten Saal fanden sich Bewohner, Mieter, Mitarbeiter und Angehörige zu einem vorweihnachtlichen Konzert ein. Die große Bandbreite der Titel, vom Medley alter Schlager, über Operetten bis hin zu weihnachtlichen Klängen, lud zum Mitsingen und Träumen ein. Entsprechend war die Stimmung im Saal von vielen Emotionen getragen, von heiter bis besinnlich, mitunter auch melancholisch, war alles dabei.

Den 07. Dezember 2016 werden sich alle Fans von Capriccio in ihren Kalender eintragen, denn dann findet das nächste Adventskonzert statt. 

Capriccio
Capriccio

Blasmusik und Budenzauber

Zur Eröffnung der diesjährigen Bayerntage im St. Antonius Haus fand in diesen Tagen wieder der Oktoberfest Frühschoppen unter Mitwirkung der Musikkapelle „Alte Garde“ aus Schöppingen statt. Der bajuwarisch geschmückte Festsaal war zum bersten voll, die Erwartungen hoch und die Stimmung ausgezeichnet.

Beim obligatorischen bayrischen Vierkampf mit Bierkrug stemmen, Baumstamm sägen, Nagelbalken und Stiefeltrinken legten sich die Kandidaten ordentlich ins Zeug, um einen schönen Preis zu erhalten. Fetzige  Blasmusik und Tanzeinlagen rundeten einen rundum gelungenen Frühschoppen ab.

Die Bayerntage sind nunmehr seit vielen Jahren fester Bestandteil in unserem Jahreszyklus. So sind es auch nicht wenige, die sich schon auf die neue Ausgabe 2016 freuen.

Blasmusik und Budenzauber
Blasmusik und Budenzauber

Spiel des Jahres vor großer Kulisse

Vor großartiger Kulisse fand in diesem Jahr das Spiel des Jahres statt. Bewohner gegen Mitarbeiter im fairen Wettstreit um den Titel „Champion 2015“. Die Mitarbeiter legten los wie die Feuerwehr und führten bereits zur Halbzeit verdient mit 2:0. Unterstützt und angetrieben von den frenetischen Zuschauern gelang es dem tapfer kämpfenden Bewohnerteam, den Vorsprung zu egalisieren und ein Elfmeterschießen zu erzwingen.

Hier setzten sich die Mitarbeiter jedoch mit gut getimten Schüssen vom Elfmeterpunkt und dank einer überragenden Torfrau deutlich mit 5:3 durch und entschieden so den diesjährigen Wettstreit zu ihren Gunsten.

Aus den Händen der Stimmungskanone Jürgen Gövert nahmen die Mitarbeiter den Siegespokal in Empfang. Auch in 2016 wird es eine Neuauflage dieses Events geben. 

Spiel des Jahres
Spiel des Jahres
Spiel des Jahres
Spiel des Jahres

Sommerfest unter bunten Schirmen

Das Wetterpech war eine Tatsache. Das Losglück eine Verheißung. Beim Sommerfest des St. Antonius Hauses trotzten die Besucher ersterem und hofften auf weiteres.

„Ipanema“ ist bereits am Sonntagmittag der Renner: Optisch erinnert der Cocktail mit braunem Zucker und zerkleinerten Limetten auf Eis an den Klassiker Caipirinha und strahlt sommerliches Flair aus. Doch statt Zuckerrohrschnaps rühren die Barkeeper Maracujasaft in das Getränk, statt Sonne prasselt Regen beharrlich auf die Pavillons.

Das tut der Stimmung beim Sommerfest im St. Antonius Haus allerdings keinen Abbruch. Im Gegenteil: „Wir können prima improvisieren“, sagt Geschäftsführer Markus Schneider. So ziehen Fotoecke, Glücksrad und das Catering ins Haupthaus um. Die Besucher haben sich auf das Wetter eingestellt und schlendern unter einem Meer bunter Regenschirme von Stand zu Stand: Sie feilschen am Flohmarkt, probieren selbst gemachte Marmeladen, lassen Luftballons mit ihren Adresskärtchen in den Himmel steigen und vor allem – sie losen.

Die Tombola ist mit mehr als 1000 Sachpreisen gut bestückt. Als Hauptgewinn lockt ein Chrom glänzendes E-Bike, das der hiesige Apotheker gespendet hat. Geduldig umringen die Besucher den Stand, strecken den beiden Damen ihre Lose mit den Glücksnummern entgegen und hoffen auf einen lukrativen Gewinn.

Zwischendurch stärken sich die Gäste mit Crêpes, Bratwurst oder westfälischen Reibeplätzchen. Kinder wie Erwachsene probieren sich im „Ratten schlagen“ und „Armbrustschießen“. „Wir hatten noch nie so viele Stände wie in diesem Jahr“, sagt Markus Schneider. „Besonders schade“ findet er daher, dass nicht alle aufgebauten Attraktionen genutzt werden können. Das Kinderkarussell steht still; Hüpfburg und das Soccer- Kleinspielfeld – Fußball in Miniatur – bleiben verwaist.

Auf einer Bühne geben „Die Tonis“ ihr lang geprobtes Open-Air-Konzert. Die Hausband besteht aus Mitarbeitern und Bewohnern. Auch sie lassen sich vom Dauerregen nicht beirren und singen stattdessen: „Life is Life“.

Sommerfest unter bunten Schirmen
Sommerfest unter bunten Schirmen

Sommerfest 2015

Sommerfest 2015

Sport- und Schützenfest im St. Antonius Haus

Ein stimmungsvolles und ausgelassenes Sport- und Schützenfest bei strahlendem Sonnenschein feierten Bewohner, Mitarbeiter und Mieter des St. Antonius Hauses. Anlässlich des Patronatsfestes fand zunächst ein Open-Air-Gottesdienst mit Pastor Diedershagen unter Gestaltung des Werkstattchores statt. Anschließend boten verschiedene Stände die Möglichkeit zu sportlicher Aktivität. Beim Torwandschießen, Dosenwerfen, Kegeln und Boccia-Turnier wurden Sieger und Platzierte ermittelt und anschließend gekürt. Im Rahmen eines ausgedehnten Grillfestes wurden auch insgesamt 26 Jubilare des Hauses vom Geschäftsführer Markus Schneider geehrt. 

Beim anschließenden Schützenfest landete Gabi Janzen den entscheidenden Treffer und erkor sich Alois Rotering zu ihrem König. Zu ihrem Gefolge ernannten sie Anni Wigbels und Ulla Gövert flankiert von Martin Jansen und Jürgen Gövert. Nach anschließender Polonaise erfolgte der Königsball, der in ausdauernden Tanzeinlagen seinen Höhepunkt fand. 

Sport- und Schützenfest

Neuwahlen des Bewohnerbeirates des Pflegebereiches

„Nichts über uns ohne uns“

Vom 18.03.-20.03.2015 waren alle Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegebereiches aufgerufen, den neuen Bewohnerbeirat des Pflegebereiches zu wählen. Erstmalig konnten in diesem Jahr 5 Bewohner in den Beirat gewählt werden, da sich das St. Antonius Haus im vergangen Jahr mit Pflegehaus 3 vergrößert hatte. Besonders erfreulich ist es, dass mit Frau Annette Nelde und Frau Christel Blomberg neue unterstützende Vertrauenspersonen für die Arbeit im Bewohnerbeirat gewonnen werden konnten.

Für eine Amtszeit von 2 Jahren in den Beirat gewählt wurden:

  • Karl-Heinz Abbink, Bewohner Haus II (1. Vorsitzender)
  • Josef Wachtmeister, Bewohner Haus II (2. Vorsitzender)
  • Agnes Fier, Bewohnerin Haus II
  • Monika Dilly, Bewohnerin Haus II
  • Paul-Werner Gerhardt, Bewohner Haus II

Unterstützende Vertrauenspersonen:

  • Gerda Frenkert, Betreuerin Haus I
  • Annette Nelde, Betreuerin Haus I
  • Christel Blomberg, Mutter und Betreuerin Haus I
  • Petra Jöne als Mitarbeiterin

Der Bewohnerbeirat tritt für die Interessen der Bewohnerinnen und Bewohner gegenüber der Heimleitung ein und garantiert eine Mitwirkung in Angelegenheiten, Belange und Interessen die den Bewohner unmittelbar betreffen und bei denen ein Mitwirkungsrecht besteht. Bei 4-6 Sitzungen im Jahr werden Angelegenheiten besprochen, neue Ideen und Wünsche benannt und Verbesserungsvorschläge eingebracht.

Herr Theo Mönkediek, der seit vielen Jahren den Bewohnerbeirat des Pflegebereiches in unterstützt hat, wurde in der konstituierenden Sitzung im April von allen Beteiligten mit einem Blumenstrauß und vielen Dankeswünschen verabschiedet.

Wir wünschen dem neuen Bewohnerbeirat eine erfolgreiche Amtszeit und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit zum Wohle der Bewohnerinnen und Bewohner des St. Antonius Hauses.

Neuwahlen

Tanz in den Mai mit Capriccio; Premiere im Antonius Haus

Premiere! Zum ersten Mal fand im festlich geschmückten Saal der „Tanz in den Mai“ statt. Die Wohnbereiche 1 und 9 hatten einen Maibaum prächtig in Szene gesetzt, um dieser Veranstaltung einen ansprechenden Rahmen zu geben. Die Gruppe „Capriccio“, im Hause bestens bekannt, bezauberte das Publikum mit alten Schlagern, bekannten Melodien aus Operetten, unter anderem dem „Zigeunerbaron“ und dem „Csardasfürst“ und Wiener Liedern.

Schnell sprang der Funke über, die zahlreichen Zuschauer waren begeistert  und spendeten reichlich Applaus. Einige ließen es sich auch nicht nehmen, zum Wiener Walzer eine flotte Sohle auf das Parkett zu legen. Capriccio verstand es einmal mehr, die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen und mit auf ihre musikalische Reise zu nehmen. Ein beschwingter Nachmittag, der es in sich hatte. 

Tanz in den Mai

Dabeisein ist alles – Wir laufen mit

Unter dem Motto „Dabeisein ist alles, laufen sie mit“, stand der diesjährige Frühlingslauf der Lebenshilfe Borken und Umgebung e.V.

Wir ließen uns nicht zweimal bitten und traten zu diesem Event mit einer schlagkräftigen Truppe an. Bewohnerinnen und Bewohner des stationären Bereiches, des Ambulant Betreuten Wohnens und des Betreuten Wohnens für Gastfamilien, fanden sich zusammen ein, um gemäß dem Motto der Lebenshilfe aktiv zu werden. Auf dem Programm standen 2,5 und 10 Kilometerläufe.

Alle Teilnehmer erreichten wohlbehalten das Ziel und konnten anschließend die verdiente Urkunde in Empfang nehmen. Eine gute Verpflegung und eine Tombola, bei der auch Teilnehmer aus unserem Team erfolgreich waren, rundeten einen gelungenen Tag ab. Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei. 

Dabeisein ist alles – Wir laufen mit
Dabeisein ist alles – Wir laufen mit

Modenschau, alle schauen ganz genau!

Auch in diesem Jahr präsentiert die Firma „Deku Moden“ Ihre Frühjahrskollektion im St. Antonius Haus. Fachkundige Visagisten aus dem Team der Arbeitstherapie sowie den Wohnbereichen stylten und frisierten die weiblichen und männlichen Models, die sich für den Auftritt auf dem Catwalk zur Verfügung stellen wollten.

Gekonnt und beschwingt präsentierten sie die diesjährige farbenfrohe Frühjahrskollektion, moderiert von Barbara Schwarte und einer Mitarbeiterin des Teams Deku Moden. Der Auftritt der Models wurde von aufmunternden bis hin zu frenetischem Applaus der zahlreichen Zuschauer begleitet.

Im Anschluß bot sich allen Modebewußten die Möglichkeit, aus der aktuellen Kollektion auszuwählen und sich an einem neuen Outfit zu erfreuen.

Im kommenden Herbst wird die Firma erneut vor Ort sein um dann ihre Herbst- und Winterkollektion zu präsentieren. 

Modenschau
Modenschau
Modenschau
Modenschau

Neue Rollfiets für das St. Antonius Haus

Das ermöglicht eine Art Inklusion innerhalb des Hauses“, sagt Markus Schneider mit einem Augenzwinkern. Der Leiter des St. Antonius Hauses freut sich über die neue Rollfiets, die der Einrichtung ab sofort zur Verfügung steht. Rollstuhlfahrer haben damit die Chance, ohne größeren Aufwand an längeren Ausflügen teilzunehmen.

Für das St.-Antonius-Haus ist es bereits die zweite Rollfiets, jedoch die erste mit Elektro-Unterstützung. Das erste Modell hatte der Förderverein vor zwölf Jahren angeschafft. „Für die braucht es aber einen gut gebauten Zivildienstleistenden“, sagt der langjährige Fördervereinsvorsitzende Willi Kappelhoff schmunzelnd. Im Alltag mussten die Rollstuhlfahrer bis jetzt mit Muskelkraft in das Gefährt gehievt werden. Zudem ist nach spätestens 15 Kilometern Fahrt auch der kräftigste Pedalritter völlig erschöpft.

Die 7600 Euro teure neue Rollfiets, die von der RWE, Heiz- und Sanitärtechnik Blomberg und dem Förderverein gesponsert wurde, schafft um die 60 Kilometer am Stück.

„Sie gibt den Bewohnern ein Stück mehr Lebensqualität“, betont die neue Fördervereinsvorsitzende Mathilde Schulze-Dorfkönig. Damit sei sie weit mehr als ein normales Transportmittel. Zumal der Rollstuhlfahrer in seinem Gefährt auf die Rampe der Rollfiets steuern kann und nicht umgesetzt werden muss. Positiv erwähnten alle Beteiligten die zügige Umsetzung der Idee. Das sei neben den Sponsoren, die schnell im Boot waren, auch dem Geschäft Zweirad Artmann zu verdanken, das die Fiets besorgt hat.

Neue Rollfiets

Alle Jahre wieder

Nach gefühlt ewig langer Regenzeit bahnt sich die Sonne ihren Weg. Es ist der 27. August 2014. Zeit für das Sport- und Schützenfest im festlich geschmückten Ambiente des St. Antonius Hauses. Gespannte Erwartung, Kribbeln und Freude pur, das sind die vorherrschenden Gefühle. Die Sonne schmeichelt der Haut, das befeuert die Feststimmung zusätzlich.

An den einzelnen Sportstätten und Spielständen bilden sich schnell kleine Warteschlangen. Sowohl beim Torwandschießen als auch beim Büchsenwerfen und beim alljährlichen Boccia-Turnier drängen sich die Anwärter, um ihre Geschicklichkeit zu testen und sich in die Siegerlisten einzutragen. Den begehrten Wanderpokal beim Boccia-Turnier sichert sich in diesem Jahr, übrigens bereits zum dritten Male, Rainer Thesing. Nur knapp geschlagen dahinter Leo Rotz und Peter Leisner, die starke Fraktion des Bungalows.

Die drei, sowie die Gewinner der anderen Wettbewerbe werden unter lautstarkem Beifall der gesamten Hausgemeinschaft während des wie immer prächtigen Grillevents in der Mittagszeit geehrt. Darüber hinaus und das ist schon lange Tradition,  auch die Jubilare unserer Wohn- und Pflegeeinrichtung. Stellvertretend seien hier genannt  Gerd Trojahn für 30 Jahre und  Heinz Heselhaus für 25 Jahre Leben im St. Antonius Haus.

Da hier bekanntlich ein Höhepunkt den anderen jagt,  startet nach dem Mittagessen und etlichen fetzigen Musikstücken der Tonis, die nach ihrer Premiere zu Karneval, bereits ihren zweiten Auftritt feiern, ein weiterer Höhepunkt des Tages, das Schützenfest. Hier beginnt schon bald ein intensiver Wettbewerb unter vielen Bewerberinnen und Bewerbern. Letztendlich sichert sich jedoch Jürgen Buten den Titel Schützenkönig 2014. Seine Königin wird Sandra Panten die erst seit einigen Tagen hier in Schöppingen lebt. Samt ihrem Gefolge erfolgt im Anschluss daran die Proklamation, die obligatorische Polonaise und das gemeinsame Kaffeetrinken mit Königsthron.

Ein schönes Fest und sicherlich einer der Höhepunkte des Jahres, für viele die hier leben und arbeiten, findet einen stimmungsvollen Abschluss.

Sport- und Schützenfest

Kuh Lotte zu Besuch im Haus

Um 13:30Uhr rollte der mobile Kuhstall von Kuh Lotte vor. Um 15:30 Uhr hieß es dann: Bühne frei für Kuh Lotte! Kuh Lotte findet nicht nur Milch super, sie bewegt sich auch gerne. Das Maskottchen der NRW-Landesvereinigung der Milchwirtschaft zeigte am Samstag, den 16.05.2014 den Bewohnern des Hauses, wie sie das macht: Im Rahmen des Firmenjubiläums der Molkerei Wiesehoff trat Kuh Lotte auf die Bretter, die die Welt bedeuten im Gemeinschaftraum des St. Antonius Hauses und animierte die Bewohner zu Kräftigung- und Dehnübungen, tanzte ein Kuhballett und schunkelte mit allen einen Walzer.

Bei einem Quiz konnten die Bewohner ihr Wissen über Milch und NRW unter Beweis stellen.

Als krönenden Abschluss überreichte Herr Wiesehoff an den Bewohnerbeirat vom Eingliederungs- und Pflegebereich 5l Griesbrei sowie Buttermilch und Kakao, was sogleich von allen Anwesenden verkostet wurde. Es war ein spaßiger Nachmittag!

Maskottchen der NRW-Landesvereinigung
Maskottchen der NRW-Landesvereinigung
Maskottchen der NRW-Landesvereinigung

Teilnahme am Frühlingslauf

Auch in diesem Jahr haben wir am Frühlingslauf der Lebenshilfe in Borken teilgenommen.

Sieben Sportlerinnen und Sportler unserer Einrichtung bewältigten, mehr oder minder mühelos, die fünf Kilometer Walkingstrecke. Insgesamt nahmen mehr als 200 Teilnehmer an dieser Veranstaltung teil und gaben ihr so einen passenden Rahmen. Nach anschließender Stärkung fungierte Ivonne Lengowski als Glücksfee bei der Tombola und bewies dabei ein fantastisches Händchen.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten mit einem Gewinn und dem Gefühl, eine schöne Leistung erbracht zu haben, wieder nach Hause fahren.

Im nächsten Jahr werden wir sicherlich wieder  an dieser gut organisierten Veranstaltung teilnehmen. 


Karneval und Premiere der „Tonis“

Rosenmontag im St. Antonius Haus, der Saal karnevalistisch geschmückt. Närrinnen und Narren in phantasievollen Outfits, eine prächtige Stimmung, angeheizt durch DJ Claus. Dazu ein Prinzenpaar, das seinen Auftritt sichtlich genießt. Prinzessin Petra und Prinz Markus repräsentieren in diesem Jahr die Narren des St. Antonius Hauses in gekonnter Manier.

Dann etwas völlig neues. Die neu gegründete Hausband, die „Tonis“, sind am Start. Unter der Leitung von Musiktherapeutin Barbara Keller befeuern sie die ausgelassene Stimmung im Saal mit alten und neuen Hits, gekonnt in Szene gesetzt. Auch die inzwischen eingetroffenen Karnevalisten des NSKKV Schöppingen lassen sich davon mitreißen. Die Kinder- und Jugendtanzgarden legen im Anschluss daran manch flotte Sohle aufs Parkett und begeistern mit ihren Gardetänzen.

Alle Tanzwütigen toben sich inzwischen auf dem Parkett aus, die gute Stimmung schwappt auf die ganze Karnevalsgesellschaft über.

Ein schöner und stimmungsvoller Rosenmontag im St. Antonius Haus und eine Premiere, über die noch lange geredet wird. 

Karneval
Karneval
Karneval

Gedenkgottesdienst für verstorbene Bewohnerinnen und Bewohner

Alles, was auf Erden geschieht hat seine Zeit; seine von Gott bestimmte Zeit.

Unter diesem Motto wurde am Mittwoch, dem 05.02.2014, um 17:00 Uhr, im St. Antonius Haus Schöppingen an 13 Bewohner gedacht, die seit Februar 2013 verstorben sind.

Manche durften hier über viele Jahre hinweg begleitet werden, manche wohnten nur kurz hier. Für alle aber gilt, sie waren für eine konkrete Zeit, Mitglied der Gemeinschaft des Hauses. Man hat sich aneinander gewöhnt, hat sich kennen- und schätzen gelernt. Eines Tages kam der endgültige Abschied. Das ist traurig.

In einer solchen Situation können gemeinsame Lieder und Gebete Halt geben, wachgerufenen Erinnerungen dankbar machen, der Hilflosigkeit entgegenwirken und damit die gemeinsame Trauer tragen.

13 Namen,13 Kerzen, 13 Fotos und 13 liebevoll vorgetragene Erinnerungen zu ganz besonderen Menschen, die nun nicht mehr unter uns sind, standen im Mittelpunkt der gemeinsamen Andacht. Hier ein kleines Zitat dazu:

„… ein Genießer und Charmeur war er, stets höflich und freundlich. – So wurde Herr K. auch in den Bewohnerbeirat gewählt und hat dieses Amt bis zuletzt sehr fürsorglich und gewissenhaft ausgeübt. . . – Man kannte ihn im Morgenmantel, gemütlich im Stuhl sitzend, eine Zigarette rauchend.“

 

Bewohner und Mitarbeiter haben diesen Gottesdienst vorbereitet und gestaltet. Frau Gaßeling und Herr Mantey haben mit ihren Instrumenten alle Lieder begleitet und der Werkstattchor hat gesungen. Im Glauben an Jesus Christus und im gemeinsamen Gebet konnten Angehörige und Hausgemeinschaft still werden und derer gedenken, an die wir uns heute nur noch erinnern können.

Eine solche Erinnerung braucht Gemeinsamkeit, den Austausch von Gedanken und eine passende Atmosphäre. Getränke und Schnittchen waren vorbereitet, schnell die Tische nett eingedeckt und eine weiter gemeinsame Stunde war ausgefüllt mit Erinnerungen, die es Wert waren, noch einmal ausgesprochen zu werden.

Gedenkgottesdienst

Kleine Vorleser in Aktion

Die Förderung des Lesens und der Lesefähigkeit der Kinder ist der St.- Brictius-Grundschule seit Langem ein besonderes Anliegen. Mit verschiedenen Aktionen im Schuljahr soll die Motivation der Kleinen zum Lesen gefördert werden.

Leseeltern üben mit den Schülerinnen und Schülern regelmäßig das Lesen während der Unterrichtszeit und das offene Bücherregal bietet ständig neuen Lesestoff an. Dazu gibt es den „Ohrenschmaus“, einen Tag, an dem die Klassenlehrerinnen den Schülern aus ausgewählten Büchern vorlesen, oder den Vorlesetag, an dem die Schulkinder anderen aus ihren Lieblingsbüchern etwas vorlesen.

Am jetzigen Vorlesetag hatten die St.-Brictius-Grundschule einen Plan gefasst: Die Klassen des vierten Schuljahres besuchten das St. Antonius Haus. Alle drei Gruppen mit ihren Klassenlehrerinnen Hanne Teriete, Gaby Rausch und Heide Zimny begrüßten zuerst die Männer und Frauen im Gemeinschaftsraum und gingen dann in kleineren Gruppen zu den verschiedenen Wohngemeinschaften, um dort ihre Texte vorzulesen. Gut eine Stunde erfreuten sie die Bewohner mit ihren Geschichten.


Die Kickerstangen glühten

Diesmal haben die Kickerstangen förmlich geglüht – und am Ende konnten sich Robert Ostendorf und Michael Lethmate als Sieger durchsetzen: Zum 14. Mal hat der Verein zur Förderung des St.-Antonius-Hauses in Zusammenarbeit mit den Bewohnern sowie den Jugendlichen der „Haltestelle“ ein Kickerturnier veranstaltet. „Noch nie war es so spannend wie in diesem Jahr“, heißt es in einem Bericht.

Nach den Qualifizierungsspielen im St.-Antonius-Haus sorgte die Endrunde im Jugendheim für viele Überraschungen. Reihenweise wurden die Favoriten – wie Eugen Fritzler und Viktor Ernst, oder Kevin Peppmöller und Chris Küper sowie Dennis Pomplun und Steffen Nordendorf – aus dem Turnier gefegt. Die alte Riege um Peter Müller und Rainer Scharmann schaffte es bis ins Finale, dort trafen sie auf ein bis auf die Haarspitzen motiviertes und hochkonzentriertes Team aus dem St. Antonius Haus. Robert Ostendorf und Michael Lethmate siegten dann verdientermaßen gegen das „Haltestellen“-Team.

Nach einem hochklassigen und dramatischen Spiel brach am Ende ohrenbetäubender Jubel aus, und die Freude – nicht nur bei den Gewinnern – war grenzenlos. Zum ersten Mal in der 14-jährigen Geschichte gewann ein Team des St. Antonius Hauses.

Leckeres Essen, vorbereitet von den „Kochmuttis“ Emma Sokruta und Karin Franke mitsamt Team, sowie Getränke, Geselligkeit und tolle Preise rundeten das traditionelle Turnier ab. Zum Gelingen trug außerdem der umsichtige Spielleiter Reinhold Wellers bei.

„Dieses Turnier ist kaum wegzudenken, denn hier kommen Menschen zusammen, die sich kennen und lieben gelernt haben – und das über mehrere Jahre“, heißt es in dem Bericht über das Turnier abschließend. Und: Den Verantwortlichen zufolge wird es im Jahr 2014 neben dem Kickerturnier ein zusätzliches Kooperationsprojekt zwischen den beiden Einrichtungen geben. „Michael Lethmate, Rainer Scharmann und der Förderverein des St. Antonius Hauses um Wilhelm Kappelhoff gehen Anfang des Jahres in Planung, damit ein weiteres Spielfeld der Zusammenkunft und Begegnung geschaffen wird.“

Die Kickerstangen glühten

In eine gemeinsame Zukunft gehen!

. . . hieß es für Bewohner und Mitarbeiter des St. Antonius Hauses in der „Brictius-Woche“. Deshalb trafen sich alle Interessierten am Mittwoch, um 9:00 Uhr zu einem Morgenimpuls im Gemeinschaftsraum. Mitglieder des Leitungsteams und Mitarbeiter der TAB verglichen Regeln und Gebote in der Kirche - mit Regeln im Straßenverkehr.

Verkehrsschilder für oder in der Kirche?  Ein Stoppzeichen, Schilder für Durchfahrt verboten, Sackgasse, Schnellstraße und andere . . . Eine kleine Provokation !?  Auf jeden Fall ein passender Impuls, über unser Leben mit und in der Kirche nachzudenken.

Richtungen, Ordnungen und Regeln innerhalb der Kirche gibt es viele.  Passen diese noch in unser Leben? Welche Erwartungen haben wir an Kirche und Gemeinde?  Welche Rolle spielt der Glauben an Gott in meinem Leben?  Viele Fragen, Gedanken, Erwartungen und persönliche Standpunkte fanden sich in den folgenden gemeinsamen Gesprächen wieder.

Unterbrochen wurde diese Zeit gegen Mittag, als wir uns alle in der Brictius - Kirche zur gemeinsamen Andacht, unserer Atempause, trafen.

Bei uns begann die Tagesschau an diesem Tag bereits um 16:00 Uhr.  Ein letztes Signal aus unserem Straßenverkehr, eine Ampel, stand auf grün.  Alle waren gespannt auf die 6 Wortmeldungen zu den spannenden Themen des Tages:

Zum Stoppzeichen sagte eine Bewohnerin:„Ja, „Stopp“ muss ich in meinem Leben auch oft sagen, oder es mir von anderen sagen lassen. Ich finde es schön, dass mir die Kirche als Gemeinschaft, oder als Gebäude hierzu Raum und Sicherheit bietet.“

Zu „Durchfahrt verboten“ teilte uns ein Bewohner mit: „Dieses Schild erinnert mich an die 10 Gebote. Diese werden in der Kirche, besser noch in unserem Leben benötigt, um in der Gemeinschaft nach gewissen Grundregeln und Gesetzen leben zu können. Aber dieses Schild steht auch dafür, dass es in der Kirche wichtig ist, öffentlich über verschiedene Tabuthemen zu reden, wie Sexualität oder Zölibat. Für mich heißt das, dass in der Kirche die Durchfahrt nicht verboten sein darf.“

Zu dem Schild „Sackgasse“ meinte eine Bewohnerin, „ Die Kirche ist für mich keine Sackgasse. Ich kann in die Kirche und deren Gemeinschaft hineingehen, verweilen, herausgehen wenn ich will und fühle mich doch immer willkommen. Für mich ist die Kirche viel eher eine „Wohlfühlstrasse“.“

Es war ein sehr schöner Tag. Verschiedene Meinungen führten zu Diskussionen, unterschiedliche Emotionen mussten aus- und angesprochen werden. Wir alle wünschen uns, dass die Ampel der Kirche auch weiter auf „Grün“ steht.

Zitat des Ampeltextes:

„Auch für die Kirche geht es weiter. Sie kann weiterfahren, Aufgaben und Möglichkeiten gibt es genügend für die Zukunft.

Auch Wege gibt es viele für Menschen, die weiter mitfahren, die unterwegs bleiben und nicht starr zurück in die vermeintlich guten alten Zeiten schauen. Auch wir fahren weiter mit,

unsere Ampel steht auf „GRÜN““

Gute Fahrt!

In eine gemeinsame Zukunft gehen!
In eine gemeinsame Zukunft gehen!
In eine gemeinsame Zukunft gehen!

Mit Rezept zum Erfolg

Kochen und backen liegen ihr, die Arbeit im Team macht ihr Spaß, und der Umgang mit den Bewohnern sowieso. Johanna Gerwing macht ihren Job gerne – und besonders gut: Die 20-Jährige, die ihre Lehre zur Hauswirtschafterin in der Großküche des St. Antonius Hauses in Schöppingen macht, hat jetzt beim Landeswettbewerb für Azubis ihres Berufs den vierten Platz belegt.

„Anstrengend, aber sehr spannend“ seien die zwei Tage in Bielefeld gewesen, berichtet die junge Schöppingerin. Die Lehrlinge – eingeladen waren aus jedem Kreis die zwei mit der besten Zwischenprüfung – mussten ihr Können in Theorie und Praxis unter Beweis stellen.

Das Szenario: Die Auszubildenden sollten sich vorstellen, Mitarbeiter eines Cateringunternehmens zu sein, das für die Mittagsversorgung an einer Ganztagsschule zuständig ist. Wie machen wir die Eltern auf das Angebot aufmerksam? Auf welche Weise könnte man für einen Veggie Day werben? Und: Was servieren wir den Vätern und Müttern, die zu einem Informationsabend in die Schule gekommen sind?

Hinter der letzten Frage verbarg sich eine Teamaufgabe: Mit drei anderen Azubis galt es, ein Büfett für 25 Personen vorzubereiten. „Ich hatte mir überlegt, dass wir den Eltern genau das zeigen, was auch die Kinder im Laufe der Woche so bekommen“, erzählt Johanna Gerwing, „von der Kürbiscremesuppe bis zur Forelle.“ Eine Idee, die auch die Jury überzeugte: Das Team der Schöppingerin gewann.

In der Einzelbewertung hatte Johanna Gerwing am Ende 242 von 300 Punkten auf ihrem Konto stehen – und landete damit nur acht Punkte hinter der Drittplatzierten. Ein klasse Ergebnis, auf das die junge Schöppingerin stolz sein kann.

Wie auch viele ihrer Vorgängerinnen: Denn das St. Antonius Haus konnte bei dem Landeswettbewerb mit seinen Auszubildenden in der Vergangenheit schon mehrfach glänzen. Seit 2004 qualifizierten sich auch Maria Hartmann, Tanja Wenker, Theresia Osterland und Mareen Kisfeld für den Entscheid – und landeten zumeist auf den vorderen Plätzen. Julia Roters, Leiterin der Großküche von St. Antonius, kennt das Rezept für eine von Erfolg gekrönte Lehre: „Neben dem Azubi selbst müssen auch die Ausbilder, also die Kollegen im Küchenteam, und das Elternhaus daran mitarbeiten.“

Gerade hat Johanna Gerwing den Landeswettbewerb erfolgreich hinter sich gebracht, da geht für die Mutter eines dreijährigen Sohns die Lernerei schon wieder los. Denn ihre Lehre dauert nun nur noch sieben Monate – und im Mai stehen die Abschlussprüfungen an. . .

Mit Rezept zum Erfolg

Schuh- und Sportgeschäft Rahms spendet Trikotgarnitur

Das Schuh- und Sportgeschäft Rahms hat der Fußballmannschaft des St. Antonius Hauses eine komplette Garnitur an Trikots gesponsert. Die Mannschaft des St. Antonius Hauses hat sich in Form eines Blumenstraußes bei Frau Rahms bedankt. Robert Ostendorf hat als Kapitän der Fußballmannschaft des St. Antonius Hauses feierlich die Blumen überreicht und stolz die Trikots in Empfang genommen.

Die Mannschaft möchte sich auf diesem Wege nochmals herzlich bedanken. 


Servus und Grüezi

Diese urbayrische Begrüßung dominierte beim Oktoberfest im St. Antonius Haus die gegenseitige Ansprache der Feierwütigen.

Unterstützt und begleitet von der zehnköpfigen Musikkapelle „Alte Garde“ der Feuerwehr Schöppingen entwickelte sich beim Oktoberfest-Frühschoppen sehr schnell eine ausgelassene fröhliche Stimmung. Der bayrische Dreikampf mit Bierkrugstemmen, Nagelbalken und Wettsägen war auch in diesem Jahr einer der Höhepunkte, galt es doch vor den Augen von vielen Zuschauern die eigene Stärke zu beweisen. 

Stimmung pur, Schunkelrunden und eine Polonaise über Hof und Flur machten eine super Feierstimmung komplett. Wer teilgenommen hat, hat dies nicht bereut, bildete der Frühschoppen doch den Start in ein dreitägiges blau-weißes Festprogramm, zudem die Küche mit allerlei bayrischen Schmankerln wieder einen hervorragenden Beitrag leistete. 

Servus und Grüezi
Servus und Grüezi

Hart aber Fair

Das diesjährige „Spiel des Jahres“ im Vechtestadion endete 5:4 für die Bewohner des St. Antonius Hauses. Das knappe Ergebnis drückt dabei nicht annähernd die Überlegenheit aus, mit der die Bewohner in diesem Jahr die Mitarbeiter dominierten. Zu deren Ehrenrettung muss jedoch gesagt werden, dass sie auf einige Leistungsträger verzichten mussten. Um das zu kompensieren, stellten die Bewohner der Mitarbeiterauswahl uneigennützig einen Torwart und einen Feldspieler zur Verfügung.

Jürgen Gövert steuerte erneut den entscheidenden Treffer zum 5:4 bei. Entsprechend stolz präsentierte er der großen Fangemeinde den Siegerpokal, den in diesem Jahr Benedikt Elsbecker gestiftet hat. 


Freitag der 13. und ein Schuss ins Glück

Diesen Freitag den 13. wird Rolf Berlekamp so schnell nicht vergessen. Schützenfest ist angesagt im St. Antonius Haus und Rolf ist hochmotiviert. Schuss für Schuss gibt er auf das hölzerne Ungetüm ab, scheut sich auch nicht, sich immer wieder in die lange Reihe der Bewerberinnen und Bewerber einzureihen und hat letztendlich Glück.

Als er wieder an der Reihe ist, ist der Vogel so zugerichtet, dass es nur noch des berüchtigten Gnadenschusses bedarf. Rolf ist treffsicher und wird somit König 2013. Zu seiner Königin wählt er sich Brigitte Schwind.

Der Hofstaat ist schnell zusammengestellt; Petra Sträter und Petra Schmitt flankieren zusammen mit ihren Ehrenherren Roland Meckmann und Hubertus Kemper das strahlende Königspaar. Mit einer improvisierten Polonaise geht es zum festlich geschmückten Thron, wo bei Fruchtbowle und frisch Gegrilltem kräftig gefeiert wird.

Den Wanderpokal für den besten Boccia-Spieler erhält in diesem Jahr Jürgen Buten, der sich vor Ursula Gövert und Marco Gutsche durchsetzen kann. Auch Ehrungen werden durchgeführt, stellvertretend sei hier Eberhard Feldhaus genannt, der nunmehr 30 Jahre im St. Antonius Haus lebt. Da es auch der Wettergott gut meint, klingt  das Fest bei strahlendem Sonnenschein und flotter Musik, aufgelegt vom Haus-DJ, Paul Werner Gerhardt, aus. 


Baubeginn mit dem offiziellen Spatenstich

Den symbolischen ersten Spatenstich für den Neubau am St. Antonius Haus in Schöppingen setzten am Montag (im Bild von links) Verwaltungsleiter Norbert Kappelhoff, Pfarrer Thomas Diedershagen, Pflegedienstleiterin Barbara John, Geschäftsführer Markus Schneider und Architektin Dagmar Grote.

Mit der neuen Immobilie an der Hauptstraße soll Raum für neue Pflegeplätze sowie für seniorengerechte Wohnungen geschaffen werden. Die Arbeiten sollen rund ein Jahr dauern. Die Fertigstellung des Hauses ist für den kommenden Sommer geplant.

Baubeginn

Sommerfest - Ein Fest für die Sinne

Schob sich beim festlichen Open-Air-Gottesdienst noch hin und wieder ein Wölkchen vor die Sonne und erschreckte die ein oder andere Windböe die zahlreichen Besucher, so verwöhnte die Sonne beim diesjährigen Sommerfest alle Festgäste mit einer freundlich ausgewogenen Dosis.

In Scharen tummelten sich Besucher von Nah und Fern auf dem Gelände des St. Antonius Hauses, um die zahlreichen Attraktionen zu bestaunen, aktiv mitzumachen und sich an der freundlich festlichen Stimmung zu erfreuen. Ein erster Publikumsmagnet war die von Apotheker Willi Lindenbaum organisierte Motorrad-Oldtimer-Ausstellung, die manch ein Schätzchen bereithielt, dass so nur noch selten zu bestaunen ist.

Für die Besucher, die eine Ausfahrt in einem der nostalgischen Gefährte gewonnen hatten, war dies sicherlich einer der Höhepunkte des Tages. Mitarbeiter der verschiedenen Bereiche hatten zudem einen Spiel- und Sportparcour aufgebaut, der vor allen Dingen bei den jüngeren Besuchern regen Anklang fand. Der Flohmarkt und ein Schminkstand für die Kleinen rundeten den Parcour der Aktivitäten ab.

In der Mittagszeit herrschte ein reges Treiben an den verschiedenen Essensständen, später auch am Kuchenbuffet. Das Küchenteam ist wieder Garant für eine perfekte Gästebeköstigung. Gyrosbraten mit Salaten, Reibekuchenstand, Grillwurst und Eis sowie kreative Cocktails waren ein Genuss und fanden reißenden Absatz. Am Nachmittag jagte dann ein Höhepunkt den anderen. Die Haus Haller Band heizte den Besuchern schon mächtig ein, als der Zauberer Hendrik Thier die Bühne betrat und die Gäste mit seinen außergewöhnlichen Kunststücken beeindruckte und mit seiner schlagfertigen und witzigen Rhetorik in seinen Bann zog. Er zeigte hier manch einen Zaubertrick, den viele so noch nicht gesehen hatten.

Um 15:00 Uhr betrat dann der Meister selbst die Bühne. Udo Lindenberg gab sich die Ehre. Perfekt gedoubelt von Andreas Rundholz, trug er viele seiner aktuellen und legendären Hits vor, die inzwischen Kultcharakter haben. Udo Lindenberg ließ es sich auch nicht nehmen, Berthold Hörsting, der in diesen Tagen sein 30-jähriges Betriebsjubiläum feiert, für seine Tätigkeit im St. Antonius Haus zu beglückwünschen.

Auch der Infostand, der auf das Neubauprojekt hinwies, fand regen Zulauf. Viele Menschen interessieren sich für das Projekt im ehemaligen Park, in dem zukünftig sowohl stationäre Pflegeplätze vorgehalten werden, als auch Wohnungen für Betreutes Wohnen entstehen.

Eine friedlich freundliche Stimmung, entspannte Besucher und ein gutes Miteinander, das zeichnete das diesjährige Sommerfest aus. Ein Mitarbeiter des Hausmeisterteams brachte es mit folgender Aussage auf den Punkt: „Das Sommerfest war bombe!“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

Sommerfest - Ein Fest für die Sinne
Sommerfest - Ein Fest für die Sinne
Sommerfest - Ein Fest für die Sinne
Sommerfest - Ein Fest für die Sinne

Gute Laune – PUR

Willkommen im Abenteuerland…

Blauer Himmel, sommerliche Temperaturen, das Licht der untergehenden Sonne, tausende Fans …..UND Petra Blomberg, Jaqueline Sevink und Bärbel Dreckmann mit dem Betreuerteam von Haus 1 hoch über dem Festplatz an der Bürgerhalle auf der Brücke des LAGA-Geländes Gronau mit bestem Blick auf die große und hell erleuchtete Bühne.

Die Band PUR machte auf ihrer Open Air Tour 2013 am 07.Juni 2013 Halt in Gronau. Im Gepäck hatte die Band um Frontmann Hartmut Engler Songs aus ihrem aktuellen Album, aber natürlich auch altbekannte Hits aus der PUR Musikgeschichte. Alle hatten riesigen Spaß, sangen die Lieder mit, riefen: „Hartmut ich liebe Dich“, zeigten große Freude und genossen das Konzert in vollen Zügen.

Restlos glücklich kamen die Bewohner nach dem Konzert gegen 0:00Uhr wieder im St. Antonius Haus mit vielen Eindrücken von einem gelungenen Konzert an.

Gute Laune – PUR
Gute Laune – PUR
Gute Laune – PUR
Gute Laune – PUR

Skulptur am St. Antonius Haus wurde versetzt

Kein leichtes Unterfangen: Die Skulptur des Künstlers Piotr Sonnewind, die seit 1994 vor dem St. Antonius Haus in Schöppingen steht, wurde gestern versetzt. Der Grund ist der, dass auf dem Gelände an der Hauptstraße ein neues Gebäude errichtet werden soll, um Raum für weitere Pflegeplätze und seniorengerichte Wohnungen zu schaffen.

Das 19 Tonnen schwere Kunstwerk musste weichen und wurde in Absprache mit dem Künstler auf der anderen Seite des St. Antonius Hauses -Auffahrt zum Parkplatz- wieder aufgestellt.

Skulptur

Sommerfest am 16.06.2013

Das diesjährige große Sommerfest findet mit vielen Attraktionen am 16.06.2013 auf dem Gelände des St. Antonius Hauses statt.

Sommerfest am 16.06.2013

Zoobesuch zum Naturzoo Rheine

Trotz des schlechten Wetters entschlossen wir, Carola Frese, Anneliese Hüntemann, Britta Kippelt und Lena Nienhues vom Haus 2, die Reise von Schöppingen nach Rheine in den Zoo zu wagen. Am Zoo angekommen liefen wir in schnellen Schritten zum Eingang um die Zoo-Reise zu beginnen. Es begann am Anfang mit den Flamingos und endete damit, dass Britta Kippelt mutig wie sie ist, dass Affengehege durchlief in dem die Affen frei herumliefen. Laut Britta waren die Affen sooooo süß. Wir drei sahen uns die mutige Aktion von Britta aus sicherer Entfernung an.

Zwischendurch stärkten wir uns mit einer Pommes Majo und einer großen Coca Cola die Frau Frese sich so sehr gewünscht hatte. Frau Hüntemann ließ sich die Pommes ebenso gut schmecken. 

Im Anschluss ging die Reise weiter in den Streichelzoo zu den Ziegen. Frau Frese und Frau Hüntemann wollten nicht mit hinein, sondern es sich lieber von außen anschauen, wie wir beiden mit den Ziegen rumtollten. Diese Aktion brachte die beiden Damen herzlich zum lachen.

Die Erlebnistour musste dann nach ca. 3 Stunden wegen des schlechten Wetters bei den Ziegen enden. Trotz allem waren wir sehr zufrieden und ließen uns die Laune nicht verderben. 

Im Antonius Haus angekommen gönnten sich die beiden Damen dann eine Tasse Kaffee mit Plätzchen und erholten sich von der aufregenden Zoo-Reise.

Das war der Erlebnisreiche Tag mit Frau Frese, Frau Hüntemann, Britta und Lena


Frühlingslauf der Lebenshilfe Borken

Zum 3. Mal veranstaltete die Lebenshilfe Borken in Kooperation mit der SG Borken ihren Frühlingslauf.  

Die Einladung dazu haben wir gerne angenommen. Schon in aller Frühe finden wir uns mit einem neun Mann und Frau starken Team an der Sportanlage des SG Borken ein. Auf dem Programm stehen verschiedene Läufe; wir alle haben uns für die fünf Kilometer Walkingrunde gemeldet. Da wir in unserer einheitlichen Kluft mit dem St. Antonius Haus Logo auflaufen, fallen wir auf. Besonders freundlich werden wir begrüßt und im Vorfeld des Laufes um ein Interview gebeten.

Beim Lauf selbst schlagen wir uns alle tapfer und erreichen relativ geschlossen das Ziel, wo eine Stärkung in Form eines Kuchenbuffets sowie die obligatorische Grillwurst auf uns warten.

Als Anerkennung für die Leistung erhält jeder eine Urkunde. Bei der anschließenden Tombola darf Eva-Maria Schnyder die Glücksfee spielen. Sie zieht eine Reihe von Gewinnern aus der Lostrommel. Der Hauptpreis geht jedoch an einen 8-jährigen Teilnehmer aus Borken.  

Wir sind uns einig, dass dies eine schöne Veranstaltung war, umrahmt vom Spielmannszug Borken und einer integrativen Gesangsgruppe mit Bewohnern der Lebenshilfe Borken. Sicherlich werden wir im nächsten Jahr wieder an der Veranstaltung teilnehmen.

Frühlingslauf
Frühlingslauf
Frühlingslauf

Schöppingen gewinnt Integrations Cup

Freude pur beim St. Antonius Haus aus Schöppingen.

Im Anschluss an die Siegerehrung flossen Tränen der Freude beim Gewinner des vom VfL Weiße Elf ausgerichteten Integrations Cups. Bei der elften Auflage des Fußballturniers für Menschen mit Behinderung konnte sich am Samstag (16.3.) das St. Antonius Haus aus Schöppingen über tosenden Beifall der anderen 19 teilnehmenden Mannschaften freuen.

Als Krönung gab es zudem einen großen Wanderpokal. Die Münsterländer waren zwar sportlich nicht das erfolgreichste Team des Tages, dafür aber setzte der Turniersieger den Begriff „Integration“ sowie das Motto „Fußball verbindet“ am besten um.

Die Auftritte aller teilnehmenden Mannschaften im Euregium und der Kreissporthalle hatte eine mehrköpfige Jury unabhängig voneinander bewertet, um am Ende des Tages einen Sieger zu küren. „Anhand unterschiedlicher Kriterien, wie beispielsweise der Einbindung aller Teammitglieder, dem Umgang miteinander auf und neben dem Platz oder dem Zusammenspiel zwischen Fußballern mit und ohne Behinderung, wurde der Gewinner des Integrations-Cups am Ende festgelegt“, erklärt Turnierleiter Thomas Hilberink. „Es mag zwar etwas ungewöhnlich klingen, aber bei unserem Turnier stehen die Ergebnisse nicht im Vordergrund. Das St. Antonius Haus hat unserer Meinung nach den Sinn des Integrations Cups am besten verstanden.“

Dennoch wurde auch ein sportlicher Sieger gekürt. In einem spannenden und fußballerisch hochklassigen Endspiel setzte sich Westfalenfleiß Münster knapp mit 1:0 gegen die Caritas Emstor Werkstätten aus Rheine durch. Rang drei belegten die Assen Boys aus den Niederlanden. Die Lebenshilfe Nordhorn war unter der Leitung von Rainer Kötting mit drei Mannschaften am Start, die allesamt vordere Plätze belegen konnten. Der Turniermodus sah vor, dass pro Team maximal zwei nicht-behinderte Kicker auflaufen durften, diese sollten allerdings keine Tore erzielen.

Das traditionellen Neunmeter-Schießen, bei dem Mittelfeldspieler Oliver Winter vom Bezirksligisten ASC Grün-Weiß 49 das Tor hütete, entschied Maikel Wirtz aus Gronau für sich. Auch er erntete tosenden Beifall der zahlreichen Zuschauer im Euregium. Gleiches galt für die B2-Junioren des VfL Weiße Elf. Die Nachwuchsfußballer vom Ootmarsumer Weg hatten wieder die Patenschaften der einzelnen Einrichtungen übernommen.

„Die Jungs haben einen Riesenjob gemacht“, lobt Thomas Hilberink. „Das gilt aber auch für alle anderen Beteiligten. Wir sind ein eingespieltes Team, das viel Spaß bei der Organisation und Durchführung des Integrations Cups hat.“ Deshalb werde das Turnier auch im kommenden Jahr ausgespielt. Ein Dank gelte auch einmal mehr den Schiedsrichtern des NFV-Kreises Grafschaft Bentheim. Traditionell verzichteten die Unparteiischen auf ihre Spesen.


Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Bewohnerinnen und Bewohner

Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Bewohnerinnen und Bewohner des St. Antonius Hauses Schöppingen im Jahr 2012

„Daheim bin ich als Mensch erst bei Gott“

Am Mittwoch, 30.01.2013 gedachten Angerhörige, zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der verstorbenen Bewohner des Hauses beim Gedenkgottesdienst im Gemeinschaftsraum des Hauses.

In den letzten 12 Monaten haben wir uns endgültig von folgenden Bewohnern verabschieden müssen:

  • Walli Böttcher               * 25.11.1917                 + 24.03.2012
  • Klara Hüsing                * 20.01.1911                  + 03.04.2012
  • Franzsika Lindemann  * 08.05.1909                  + 12.06.2012
  • Bernhard Stach             * 20.03.1932                 + 20.08.2012
  • Hedwig Herrmann        * 06.12.1918                  + 22.08.2012
  • Agnes Hytry                 * 17.10.1949                 + 26.09.2012
  • Gabriele Tkocz               * 10.02.1950                  + 22.11.2012
  • Johannes Hiltrop            * 04.02.1921                 + 05.01.2013

Feierlich entzündeten die Bezugspfleger der verstorbenen Bewohner eine Kerze, legten eine Rose an einem Foto nieder und sprachen über persönliche Erinnerungen und Eigenschaften des Verstorbenen. Untermalt wurde alles durch das feierliche Geigenspiel von Andrea Gasseling und dem Gesang des Werkstattchores.


So arbeiten Altenpfleger

Einen Einblick in den Beruf des Altenpflegers bekamen Achtklässler der Verbundschule am Montag. Pflegedienstleiterin Barbara John vom Antonius Haus sprach über ihren Job.

Montagvormittag, viertel vor neun an der Verbundschule: Eine Gruppe Achtklässler kommt gerade aus dem Mensagebäude. Die Jugendlichen quatschen aufgeregt durcheinander. „Ich wusste sogar vorher schon, wie die Ausbildung abläuft“, sagt ein Mädchen stolz zu einer Mitschülerin.

Auf dem Stundenplan der Verbundschüler stand wenige Minuten zuvor eine Infoveranstaltung zum Beruf des Altenpflegers. Eine Fortsetzung einer Reihe der Kolpingfamilie, die seit 2004 an der Schöppinger Schule verschiedene Arbeitsfelder vorstellt. „Um die Berufswahl zu erleichtern“, erklärt Heinz Cappenberg, der die Aktion zusammen mit Oskar Sterzenbach betreut.

An diesem Montagmorgen ist das bereits die 61. Veranstaltung dieser Reihe. Barbara John, Pflegedienstleiterin vom Antonius-Haus, berichtet von ihrem Job. Wie sieht dieser Beruf aus, was muss ich dafür können? Was verdient man, welche Möglichkeiten der Weiterbildung gibt es? Diese und viele Fragen mehr beantwortete John in ihrem kurzen Vortrag. Die Schüler hörten aufmerksam zu. „Es war die ganze Zeit mucksmäuschenstill“, sagt Cappenberg. Offenbar sei der Beruf für viele interessant gewesen. Eine Fortsetzung der Reihe ist geplant.

Altenpfleger

Herzlich Willkommen „Alte Kaplanei“

Für Bewohner und Mitarbeiter der Alten Kaplanei endete in diesen Tagen ein 20-jähriges Kapitel. Mit dem Umzug in die komplett neu geschaffene Wohngruppe 9.2 beginnt für die ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohner der „Alten Kaplanei“ und ihre Begleiter ein neuer Lebensabschnitt. Die neue Wohngruppe ist sehr offen und freundlich gestaltet und trägt dem Umstand Rechnung, dass hier zukünftig Menschen leben, die  einen erhöhten Pflegebedarf haben werden.

Wir wünschen den Neuankömmlingen einen guten Start, ein erfolgreiches Zusammenwachsen in dem neuen Verbund der Wohngruppe 9.1 und 9.2 und alles Gute für die Zukunft.

„Alte Kaplanei“
„Alte Kaplanei“
„Alte Kaplanei“

Das perfekte Model – Modenschau und mehr

Am 24.10.2012, 15 Uhr hieß es für 9 Bewohnerinnen und Bewohner „Laufsteg frei“. Untermalt von der neusten Musik und dem Beifall der Besucher präsentierten die Next Topmodels des Antonius Hauses eine Auswahl an modischen Modellen der laufenden Herbst- und Winterkollektion.

Im Anschluss hatten die Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeiter und Gäste die Möglichkeit im heimischen Gemeinschaftraum das eine oder andere Outfit zu erwerben und gemütlich vor Ort einzukaufen.

Die Damen des mobilen Modegeschäftes kommen seit 2011 zwei Mal im Jahr ins St. Antonius Haus, um den Einkauf vor Ort zu ermöglichen. Im kommenden Jahr werden sie am 03.04.2013 die Frühjahr- und Sommerkollektion 2013 präsentieren.

Ein Dank an die Models des Hauses:

  • Christoph te Laar
  • Hartmut Spaan
  • Andrea Gasseling
  • Stefanie Müller
  • Andrea Brünen
  • Petra Sträter
  • Hubertus Kemper
  • Tim Brockmann
  • Petra Blomberg
  • Elisabeth Löring
Modenschau
Modenschau

Das St. Antonius Haus rüstet sich für die Zukunft

Um Raum für weitere Pflegeplätze und seniorengerechte Wohnungen zu schaffen, soll auf dem Stammgelände an der Hauptstraße eine neue Immobilie errichtet werden. Außerdem plant das Heim Umbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden.

Zwölf pflegebedürftige Senioren sollen künftig in dem neuen Haus unterkommen. „Die jetzt schon hohe Nachfrage sowie die Altersstruktur der Schöppinger Bevölkerung bestärken uns in unserer Meinung, hier das Angebot zu vergrößern“, so Geschäftsführer und Heimleiter Markus Schneider.

Bislang bietet das Haus 48 Pflegeplätze an – davon sind aber lediglich 25 für den Bereich der Senioren verfügbar, die restlichen verteilen sich auf einen gesonderten Wohnbereich für schwerstmehrfach behinderte Menschen. In anderen Gemeinden in der Umgebung gebe es teilweise weitaus mehr Pflegeplätze für Senioren, so Schneider.

Außerdem sind im ersten und zweiten Obergeschoss des neuen Gebäudes zehn seniorengerechte Wohnungen in einer Größe zwischen 50 und 80 Quadratmetern vorgesehen. „Auch hier reagieren wir auf die jetzt schon enorme Nachfrage“, erklärt Markus Schneider. „Zudem sind diese frei finanzierten Wohneinheiten eine passende Ergänzung zu den schon vorhandenen öffentlich geförderten Wohnungen an der Hauptstraße 90.“

Bis der Neubau steht, wird es allerdings noch etwas dauern: Der Heimleiter rechnet mit einer Fertigstellung nicht vor Anfang des Jahres 2014. „Denn nach Abschluss der Planungen kommt noch ein umfangreiches Genehmigungsverfahren.“

Indes stehen weitere Veränderungen in dem Wohn- und Pflegeheim an: So sollen die derzeitigen Bewohner der an der Brictiuskirche gelegenen Alten Kaplanei umziehen. „Im Laufe der Jahre hat sich der Hilfe- und Unterstützungsbedarf dieser Menschen massiv verändert“, erklärt Schneider. Für viele sei etwa die Treppe inzwischen zu steil geworden oder der Einstieg in die Badewanne zu hoch. Ein Umbau des Gebäudes wäre dringend notwendig: „Eine solche Maßnahme ist aber angesichts des bestehenden Denkmalschutzes schwierig umzusetzen und erscheint außerdem unwirtschaftlich“, so der Heimleiter.

Also sollen die sieben Bewohner in Zukunft in einem umgebauten und neugestalteten Wohnbereich auf dem Stammgelände unterkommen. Das Haus im Schatten der Brictiuskirche soll aber weiterhin von dem Schöppinger Wohn- und Pflegeheim genutzt werden: „In die Alte Kaplanei sollen dann Personen aus dem ambulant betreuten Wohnen einziehen, die keine körperlichen Einschränkungen haben“, sagt Schneider. Wenn alles nach Plan verläuft, soll der Umzug bis Weihnachten abgeschlossen sein.

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Borken/Schoeppingen/2012/04/Neubau-am-Pflegeheim-Mehr-Platz-fuer-die-Zukunft

Das St. Antonius Haus rüstet sich für die Zukunft

Gerda Frenkert – wir sagen DANKE -Auszeichnung mit der Urkunde „Deutscher Engagementpreis 2012“

Der Deutsche Engagementpreis 2012 - hierfür wurde Gerda Frenkert vom St. Antonius Haus nominiert. Er richtet sich an freiwillig engagierte Personen, aber auch an Menschen und Organisationen, die freiwilliges Engagement fördern.

Gerda Frenkert ist eine Person, die sich über das normale Engagement hinaus sich seit 1987 ehrenamtlich in der Gemeinde und besonders auch im St. Antonius Haus um die hier wohnenden Menschen ehrenamtlich kümmert.

Ob als ehrenamtliche Betreuerin, Unterstützerin des Bewohnerbeirates oder als Ansprechpartner, Vermittler und Helfer in allen Lebenslagen, Gerda Frenkert ist immer für die Menschen und besonders unsere Bewohner da. Sie engagiert sich in der Hospizarbeit der Gemeinde und gibt psychisch erkrankten Menschen Hilfe und Halt bei der Lebensbewältigung. Sie ermöglicht soziale Kontakte für finanziell schwache Menschen durch unentgeltliche Fahrdienste. Im Bereich der psychisch erkrankten Bewohner konnte durch die Unterstützung von Frau Frenkert eine deutlich verbesserte Eigenständigkeit bewirkt werden. Durch intensive Bemühungen von Frau Frenkert wurden Kontakte zu verschollenen oder auch zerstrittenen Familienmitgliedern unserer Bewohner wieder hergestellt.

Ihr Einsatz geht deutlich über das Maß eines normalen Ehrenamtes hinaus, ein wahrer „Engel des Alltags“!

Mit der Nominierung möchten wir DANKE  sagen und unsere Wertschätzung für dieses Engagement zum Ausdruck bringen. Auch wenn Frau Frenkert den Preis nicht gewonnen hat, hat sie mit ihrem Einsatz Großartiges geleistet, worauf man wahrhaftig stolz sein kann.

Gerda Frenkert

Hüttenzauber und Riesengaudi

Lederhosen und Madls in feschen Dirndln beherrschten die Szene beim diesjährigen Oktoberfest im St. Antonius Haus. Unter der bewährten Begleitung durch die „Alte Garde“ der Feuerwehr entwickelte sich im bayrischen Ambiente des Festsaals sehr schnell eine ausgelassene und fröhliche Stimmung. Die gute Laune wurde durch traditionell bayrische Wettkämpfe wie Bierkrug stemmen, Baumstamm sägen und Nagel schlagen im Polkatakt gefördert.

Im Damenwettbewerb gelang es Andrea Gaßeling den Bierkrug am längsten zu stemmen, bei den Herren setzte sich letztendlich Heinrich Welp durch.

Lederhosen und Madls in feschen Dirndln beherrschten die Szene beim diesjährigen Oktoberfest im St. Antonius Haus. Unter der bewährten Begleitung durch die „Alte Garde“ der Feuerwehr entwickelte sich im bayrischen Ambiente des Festsaals sehr schnell eine ausgelassene und fröhliche Stimmung. Die gute Laune wurde durch traditionell bayrische Wettkämpfe wie Bierkrug stemmen, Baumstamm sägen und Nagel schlagen im Polkatakt gefördert.

Im Damenwettbewerb gelang es Andrea Gaßeling den Bierkrug am längsten zu stemmen, bei den Herren setzte sich letztendlich Heinrich Welp durch.

Hüttenzauber und Riesengaudi
Hüttenzauber und Riesengaudi

Präzision, Geschick und Fitness

Der Himmel lacht, strahlende Gesichter aller Orten und erwartungsvolle Spannung und Vorfreude, auf das was da kommt.

Sport- und Schützenfest  im St. Antonius Haus ist angesagt, ein großer Tag für jung und alt. Schon am frühen Vormittag beginnen die sportlichen Wettbewerbe, in denen sich alle, die wollen, in punkto Geschicklichkeit und sportlicher Ehrgeiz messen. Nach teils spannendem Verlauf können letztendlich die Sieger im Torwandschießen, Dosenwerfen, Armbrustschießen und Boccia-Turnier ermittelt werden. Strahlende Gesichter bei der Siegerehrung, vor allen Dingen auch beim Sieger des Boccia-Turniers, Rainer Thesing, der neben dem Ehrenpreis den Wanderpokal bis zum nächsten Jahr sein Eigen nennen darf.

Das Küchenteam wartet zum Mittagessen wieder mit einem herrlichen Grillbuffet auf, an dem sich alle verdientermaßen stärken können. Auch Gäste aus der Umgebung und Familienangehörige finden sich ein.

Geschäftsführer Markus Schneider und Pastor Diedershagen können dann in der Mittagspause 30 Bewohnerinnen und Bewohner ehren, die in diesem Jahr ihr Jubiläum im Haus feiern. Stellvertretend seien hier die Jubilare genannt, die bereits 30 Jahre im St. Antonius Haus leben.

Dies sind:

Friedel Henkes, Agnes Hytry, Bernhard Leersch, Anton Nünning,

Richarda Schapdick, Erich Voss und Josef Wachtmeister.

Nach der Mittagspause dann der Höhepunkt des Tages, das Vogelschießen. Hier ist es nach hartem und zähen Ringen Simon Ebbing, dem es gelingt, dem Vogel mit einem präzisen Schuss den Garaus zu machen. Zu seiner Königin wählt er sich Lökke Voort. Den Hofstaat komplettieren Ursula Gövert und Andrea Gaßeling, flankiert von den Ehrenherren Martin Jansen und Gerd Glanerschulte. Nach Polonaise, Präsentation des Hofstaates und anschließendem Krönungskaffee, findet ein sportlich spannender aber auch emotional schöner Tag seinen gebührenden Abschluss.

Die Vorfreude auf das nächste Sport- und Schützenfest ist schon jetzt groß.

Präzision, Geschick und Fitness
Präzision, Geschick und Fitness

Radenthusiasten machen Station

Auf ihrer Tour durch das Münsterland, unter dem Motto „Handicap bewegt“, machten am vergangen Sonntag 25 Radrennfahrer, flankiert von einem Begleitmotorrad und einem Mannschaftswagen, Station im St. Antonius Haus. Unter der Regie von Reinhard zum Hebel, Einrichtungsleiter im St. Josefs Haus Liesborn, spulten die Teilnehmer an 2 Tagen ca. 440 Kilometer auf ihren Rennrändern herunter,  um für den guten Zweck, Hilfen für Straßenkinder in Bolivien, Spenden zu sammeln.

Im St. Antonius Haus wurden sie freudig erwartet und bewirtet. Die Heimbeiräte des Pflege- und Behindertenbereiches überreichten einen Spendenscheck in Höhe von ca. 311,00 €. Das Geld kam im Rahmen einer Waffelbackaktion der Außenwohngruppen sowie durch eine Sammlung in der TAB und in den Wohnbereichen zusammen.

Wie wir im Nachhinein erfahren konnten, haben die Rennradbegeisterten insgesamt bereits über 10.000 € an Spenden eingefahren. Ein wahrlich erfreuliches Ergebnis für eine wirklich gute Sache. Gern werden wir uns auch in den nächsten Jahren an ähnlichen Aktionen beteiligen.

Radenthusiasten
Radenthusiasten
Radenthusiasten

Musik für Alt und Jung

Ein ganz besonderes Projekt findet im St. Antonius Haus in Schöppingen statt. Hier treffen sich Bewohner der Einrichtung mit Kindergartenkindern einmal wöchentlich für 90 Minuten zum musizieren.

`Ein schönes Projekt´, wie die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer bei ihrem Besuch im St. Antonius Haus feststellen konnte. Im Rahmen ihrer Sommertour besucht die Bundestagsabgeordnete verschiedene Einrichtungen der Pflege. In Begleitung der SPD-Kreistagsabgeordneten Ulla Schulte (i. Bild li.) und den beiden Schöppinger SPD-Politikern Anneliese Domröse (5. v. li.) und Matthias Mau (2. v. li.), nahm Arndt-Brauer jetzt an einer Musikstunde teil.

`Dornröschen war ein schönes Kind´, stimmte Musiktherapeutin Katrin Steudemann (2. v. re.) ein altes Kinderlied an und Kinder und Senioren machten alle mit. Was die älteren Menschen aus ihrer Kinderzeit kennen, haben die Kinder hier erst gelernt.

Jeder konnte sich aus dem großen Korb von Katrin Steudemann ein Musikinstrument aussuchen und nach seinen Möglichkeiten mit musizieren. Singend und spielend werden über Generationen hinweg Kontakte geknüpft. Wie viel Spaß das machte, konnten die Besucher an diesem Nachmittag an den Gesichtern ablesen.

`Bei diesem Projekt geht es um den Kontakt und die soziale Kompetenz. Gerade dementiell Erkrankte sollen so etwas Identität wieder finden´, erläuterte Einrichtungsleiter Markus Schneider (i. Bild re.) den Gästen. `Das Projekt ist kein Regelangebot des St. Antonius Hauses´, erklärte Schneider weiter. Die `Bürgerstiftung Schöppingen´ und der Förderverein des St. Antonius Hauses haben das Projekt finanziell unterstützt und die Kosten von 4.500 EUR pro Jahr getragen. `Ich bin mir sicher, dass wir für das Projekt mit weiterer Unterstützung rechnen können´, zeigte sich Schneider abschließend optimistisch.

Musik für Alt und Jung

Große Stunde für kleine Vorleser

Zum Welttag des Buches stand auf dem Stundenplan der Grundschüler in Schöppingen und Eggerode nur ein Fach: Lesen. Während die Drittklässler die Bücherei in Steinfurt durchstöberten, lasen die Mädchen und Jungen aus den übrigen Klassen Kindergartenkindern und den Bewohnern der umliegenden Seniorenheime vor.

Konzentriert fährt Paulinus mit seinem Zeigefinger über die Seiten des Buches. Mit klarer Stimme trägt er einen Absatz aus der Geschichte von Till Eulenspiegel vor. Neben ihm sitzt ein älterer Herr und hört aufmerksam zu. „Gut gemacht“, sagt er, als Paulinus an der letzten Zeile angekommen ist.

Auf dem Stundenplan der Grundschüler aus Schöppingen und Eggerode stand am gestrigen „Welttag des Buches“ nur ein Fach: Lesen. Während die Drittklässler die Bücherei in Steinfurt durchstöberten, lasen die Viertklässler den Bewohnern der umliegenden Pflegeheime Märchen und andere Geschichten vor. Die Mädchen und Jungen aus den ersten beiden Jahrgängen durften derweil noch einmal in den Kindergarten gehen und den Jüngeren ihre Lieblingsbücher zeigen.

„Wir finden das Thema Lesen sehr wichtig und möchten an unserer Grundschule auch künftig einen Schwerpunkt darauf setzen“, erklärt Rektorin Maria Wigger-Kerkhoff. Bücher würden in vielen Familien heutzutage keine große Rolle mehr spielen, manche Kinder kämen nur noch in der Schule mit Literatur in Berührung. „Auch in unseren Klassen haben wir in Sachen Lesefähigkeit einige Defizite festgestellt“, so die Schulleiterin.

Um die Kinder für Bücher zu begeistern, stehen an der Grundschule regelmäßig Aktionen rund um dieses Thema auf dem Programm. So kommen zum Beispiel immer mal wieder Mütter und Väter in die Klassen, um mit den Mädchen und Jungen gemeinsam Geschichten zu lesen. Für den Juni plant die Schule eine Projektwoche: In einem „Lesebasar“ werden die Lehrerinnen jeden Tag eine neue Geschichte vortragen. In der Jahrgangsstufe vier wird zudem die Schriftstellerin Ulrike Karau zu Gast sein und Auszüge aus ihrem Buch „Wir Kinder vom Sachsenhof“ präsentieren. Weitere Autorenlesungen soll es im November geben, so Rektorin Maria Wigger-Kerkhoff.

Die Schüler haben offenbar Spaß an dem Thema: Zumindest beim gestrigen Aktionstag waren die Jungen und Mädchen mit Feuereifer dabei. „Ich habe mich richtig auf diesen Tag gefreut“, sagte zum Beispiel die zehnjährige Franzis. Wie ihr Mitschüler Paulinus hat sie den Bewohnern des St. Antonius Hauses vorgelesen. „Das macht richtig Spaß.“

Außerdem gab es für alle Schüler an diesem Tag nur eine einzige Hausaufgabe: Lesen

Große Stunde für kleine Vorleser

Leben lebenswert machen

Der Verein zur Förderung des St. Antonius Hauses ist bemüht, mit möglichst gleichbleibenden Beträgen das Leben der Alten und Pflegebedürftigen lebenswert zu machen. Dazu steht ihm ein Gesamtbetrag an Fördermitteln in Höhe von 11 770 Euro zur Verfügung.

Erstmals in 24 Jahren konnte Willi Kappelhoff die Jahreshauptversammlung des Vereins zur Förderung des St. Antonius Hauses nicht leiten. Erst tags zuvor war er aus dem Krankenhaus entlassen worden. Für ihn sprang die Zweite Vorsitzende, Mathilde Schulze Dorfkönig, ein.

Sie begrüßte die Mitglieder, insbesondere das neue Mitglied Pastor Thomas Diedershagen, Pastoralreferent Ralf Wehrmann, den Geschäftsführer des St. Antonius Hauses Markus Schneider und die Mitglieder des Leitungsteams.

In ihrem Rückblick auf das Geschäftsjahr 2011 betonte sie die Ziele des Fördervereins, die Lebenssituation der Bewohner zu verbessern und alle Maßnahmen zu unterstützen, die diesem Ziel dienen. „Eine wichtige Voraussetzung für die Teilnahme der Bewohner am öffentlichen Leben ist die Mobilität, die mit eigenen Fahrzeugen gewährleistet wird“, erklärte sie. Sie stellte den Zuschuss für Fahrten mit dem Behindertenbus (3500 Euro) und den Zuschuss für Ferien und Freizeitmaßnahmen (1500 Euro) heraus. Höhepunkt war das Sommerfest, bei dem sich der Förderverein mit einem Luftballonwettbewerb beteiligt hatte.

Mit besonderer Freude stellte Schulze Dorfkönig den Bau des Pavillons in der Wohneinheit der Alten Küsterei vor, den der Förderverein mithilfe der Firma Pahsen errichtete. Die Hundetherapie unterstützte der Verein mit 1500 Euro und die Musiktherapie mit 3500 Euro. Die sichtbaren Erfolge in beiden Fällen ermuntern dazu, sie auch weiterhin zu fördern. „Leider mussten wegen der Schwangerschaft der Hundetherapeutin einige Stunden ausfallen, aber es ist bereits ein Ersatz gefunden worden.“

Auch die Freizeitangebote der Bewohner kamen nicht zu kurz: Für Konzert- Musical- Fußballspiel- und sonstige Besuche stellte der Förderverein 300 Euro zu Verfügung. Dazu organisierte er ein Kickerturnier (400 Euro). Alle Projekte dokumentierte die Leitung des Hauses mit Bilderserien, die den Anwesenden einen lebhaften Eindruck vermittelten.

Daneben gerieten die Formalien – Geschäfts- und Kassenbericht – gleichsam zur Nebensache, waren aber trotzdem interessant. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Bei den anstehenden Wahlen wurden Vorstand und Kassenprüferin im Block wiedergewählt: Willi Kappelhoff, Mathilde Schulze Dorfkönig, Reinhold Wellers (Geschäftsführer) und Elmar Nienkämper (Schriftführer).

Markus Schneider, Geschäftsführer des St. Antonius Hauses, berichtete, dass sich die Kapazität des Hauses erweitert hat. Die Pflegeabteilung wurde um drei auf 48 Plätze erweitert, das betreute Wohnen im Behindertenbereich um einen Platz auf 16, Betreuung für ältere Leute durch den Erwerb des Hauses an der Hauptstraße um 14 Plätze auf jetzt 17. Insgesamt beschäftigt das Haus 162 Personen.

Im Wirtschaftsplan 2012 verpflichtet sich der Förderverein wieder, die Bewohner tatkräftig zu unterstützen. Der Verein ist bemüht, mit möglichst gleichbleibenden Beträgen das Leben der Alten und Pflegebedürftigen lebenswert zu machen. Der Gesamtbetrag der Fördermittel beläuft sich auf 11 770 Euro.

„Uns kommt es nicht darauf an, Mittel anzuhäufen, sondern dazu beizutragen, das Leben der Bewohner lebenswert zu machen“, betonte der Vorstand.

Leben lebenswert machen

Prinzenpaar trifft Prinzenpaar: Das St. Antonius Haus wird närrisch

Ein Pater tanzt mit einem Engel, eine Banane verteilt Bananen, Fussballfans haben einen Rasen auf dem Kopf und alle rufen: HEIAKRABAU– was ist da nur los im Antonius Haus?!... ach ja, ist doch klar, die Narren sind los! Am Rosenmontag tummeln sich wieder viele Jecken bunt kostümiert im Gemeinschaftsraum, um ausgelassen Karneval zu feiern. DJ Klaus serviert mit seiner Turbo Anlage einen Hit nach dem anderen, so dass die Stimmung schnell überkocht und der Boden bebt.

Aber nicht nur das, alle wollten sie es sehen, das Prinzenpaar 2012 des St. Antonius  Hauses, Prinz Rafael I. mit seiner Lieblichkeit, Prinzessin  Eva-Maria I. Die Begeisterung ist groß, der Empfang gebührend. Schließlich ist es eine Premiere, zum ersten Mal ein Prinzenpaar im St. Antonius Haus und es wird, soviel kann man getrost jetzt schon sagen, nicht das letzte Mal sein.

Aber, das ist noch nicht alles, traditionell marschieren gegen 10:30Uhr die Narren des NSKKV mit dem Prinzenpaar der Stadt Schöppingen Bernd I. und Karin I auf. Erstmals treffen hier somit  zwei Schöppinger Prinzenpaare aufeinander. Eva-Maria I. und Rafael I. begrüßen zusammen mit Barbara John und Michael Lethmate, der wieder gekonnt durch das karnevalistische Programm führt, die Tollitäten des NSKKV. Anschließend gehört die Bühne den Garden und Solo-Tänzerinnen des Karnevalsvereins, die vor den Augen der zahlreichen Feierwütigen ein karnevalistisches Feuerwerk abbrennen.

Unter die Akteure haben sich auch die Pastöre Diedershagen und Böcker, sowie Bürgermeister Herr Niehoff gemischt, um tüchtig  mit zu schunkeln. Der Besuch des NSKKV ist für alle eine tolle Tradition und begeistert die Bewohner und Mitarbeiter in jedem Jahr aufs Neue.

Abschließend werden traditionell die besten Kostüme des Tages prämiert: Jürgen Gövert setzte sich mit seiner Fussballfeldkostümierung gegen die zweitplatzierte Andrea Gasseling, als mystische Hexe kostümiert, und gegen die drittplatzierte Petra Blomberg durch, die auch durch ihre auffallend gute und ausgelassene Stimmung alle in ihrem Marienkäferkostüm überzeugte. Ein rund um gelungener Morgen, darauf ein 3faches HEIAKRABAU!

Prinzenpaar
Prinzenpaar

Bestnote für das St. Antonius Haus

Prüfung durch den Medizinischen Dienst / Heim beteiligt sich an Entwicklung einer alternativen Methode.Geprüft und für sehr gut befunden: Das St. Antonius Haus in Schöppingen hat jetzt bei einer Beurteilung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen die Gesamtnote 1,0 bekommen.

 „Wir freuen uns sehr über das überdurchschnittliche Ergebnis“, sagt Geschäftsführer und Heimleiter Markus Schneider. Er sei jedoch überzeugt, dass die Pflege und Betreuung der Bewohner bei der letzten Prüfung vor zwei Jahren ebenso gut war. Damals hatte das St. Antonius Haus mit der Note 2,0 abgeschlossen.

Trotz der erfreulichen Beurteilung in diesem Jahr: Ob des Verfahrens herrscht bei Markus Schneider Unmut. Er kritisiert den großen Einfluss, den die Dokumentation auf die Bewertung hat. „Was nicht auf einem Zettel geschrieben steht, gilt als nicht gemacht beziehungsweise nicht vorhanden.“

Das bedeutet für das Seniorenheim einen enormen Aufwand, wenn es bei einer Prüfung gut abschneiden will: Eine examinierte Fachkraft verbringe inzwischen täglich etwa 30 Prozent ihrer Arbeitszeit nur mit der Dokumentation, erläutert die Pflegedienstleiterin Barbara John. Welche Zahnpasta benutzt wird oder welche Creme – alles müsse verschriftlicht werden. „Diese Zeit würden wir unseren Bewohner gerne direkt zukommen lassen“, sagt John.

Eine neue Methode muss her, finden die Verantwortlichen des St. Antonius Hauses: Deshalb beteiligt sich das Schöppinger Seniorenheim zusammen mit 40 weiteren stationären Einrichtungen der Altenhilfe in der Diözese Münster an der Erprobung einer alternativen Ergebnis- und Lebensqualitätserhebung. „Dieses Verfahren setzt auf ein kontinuierliches Qualitätsmanagement in den Einrichtungen selbst und somit auf ein hohes Maß an Selbstverantwortung“, erklärt Heimleiter Markus Schneider. Es bewerte die Entwicklung sämtlicher Bewohner über einen Zeitraum von einem Jahr und nicht – wie im jetzigen System – stichprobenhaft den Zustand einiger weniger Bewohner am Tag der Prüfung. Zu dem alternativen System gehöre außerdem eine Befragung aller Angehörigen.

Für das St. Antonius Haus bedeute die Teilnahme an der Erprobungsphase zwar zunächst einen Mehraufwand. „In der Hoffnung auf die Einführung eines verbesserten Systems stellen wir uns dem aber gerne“, sagt Schneider. Denn letztlich käme es vor allem darauf an, motivierte Mitarbeiter zu haben. „Sie gewährleisten die bestmögliche Versorgung unserer Bewohner.“

Bestnote für das St. Antonius Haus

Bewohner im Porträt

Viele Bewohner des Antonius Hauses können jetzt Porträts von sich in einer Fotoschau in der Wohnraumgalerie bewundern. Am vergangenen Dienstag wurde die Ausstellung feierlich eröffnet. Zahlreiche Gäste waren gekommen, worüber sich die Mitarbeiterin Maria Oettigmann in ihrer Begrüßungsansprache sehr erfreut zeigte.

Die Porträtfotos waren im Rahmen einer Fotoaktion der Stiftung Künstlerdorf im November entstanden, zu welcher der belgische Stipendiat Toon Leen eingeladen hatte. Es ist eines von vielen Projekten innerhalb eines Gesamtvorhabens zur Kunstvermittlung durch Künstler, das von der Stiftung durchgeführt wird. Dabei geht es darum, Künstler aufzufordern, sich selbst einmal Gedanken darüber zu machen, wie man Menschen die Kunst näherbringen kann.

Eine Gruppe von Bewohnern des Antonius-Hauses fand das Angebot interessant und nahm an der Aktion teil. Jeder Teilnehmer konnte sich mit einem Kunstwerk, das er besonders ansprechend und spannend fand, ablichten lassen.

Die Ergebnisse dieser Foto-Aktion sind noch bis Februar im Verwaltungstrakt sowie im Wohnbungalow des Antonius-Hauses zu sehen.


„Brictius-Woche“ in Schöppingen

Von Kurt Rainer Klein; gesprochen von Maria Vagedes:

Meine Vergangenheit kann ich nicht ändern

und meine Zukunft nicht vorausahnen.

Aber das Heute kann ich gestalten:

Ich kann ein Licht anzünden und das Dunkle erhellen.

Ich kann ein Wort sagen und das Schweigen brechen.

Ich kann ein Lied singen und Zuversicht verbreiten.

Ich kann einen Brief schreiben und Beziehungen pflegen.        

Ich kann eine Hand reichen und Versöhnung bringen.

Ich kann meine Hilfe anbieten und Liebe praktizieren.

Ich kann ein Gebet sprechen und auf Gottes Wort hören.

Ich kann mehr, als ich gedacht hätte.

Ich kann meinem Leben einen Sinn geben.

Über das eigene Leben nachdenken, sich Zeit nehmen dafür, Probleme unserer Zeit ansprechen, die persönliche Haltung dazu hinterfragen, anderen zuhören und dies unter dem Blickwinkel der Botschaft unseres christlichen Glaubens darstellen – im Rahmen der „Brictius-Woche“ hatten wir am 09.11.2011 hier im Hause die Gelegenheit.

Jeder, der diesen Tag mitgestalten wollte war aufgerufen, mit eigenen Gedanken einen Karton zu beschriften – oder auch unbeschriftet zum „Morgenimpuls“ mitzubringen. Gemeinsam wurde aus besagten Kartons/Bausteinen eine Mauer errichtet, welche viele Dinge aufzählte, die unser Leben nachhaltig beeinflussen können. Wer wollte, erhielt die Gelegenheit, sich zusätzlich mit Worten zu äußern bzw. zu erzählen, warum er gerade diesen Begriff ausgewählt hatte. Jeder Stein ließ die Mauer größer werden. So groß, dass irgendwann Menschen und Dinge dahinter, nicht mehr zu sehen waren. Zu diesem Zeitpunkt wurde allen deutlich, wenn wir einen freien Blick auf unser Leben und unseren Glauben bewahren wollen, muss diese Mauer umgestoßen werden.

Gesagt, getan: mit einigem Getöse fiel die Mauer. Steine/Kartons lagen auf dem Boden verstreut. Die aufgeschriebenen Probleme waren teilweise bereits jetzt schon nicht mehr sichtbar, oder auch nur noch zu lesen, wenn man sich herunterbeugte. In jedem Fall aber, konnten wir sie wieder an uns nehmen, das Geschriebene und Gesagte neu werten

und . . .  auf die Tagesschau am Nachmittag gespannt sein !?

Die Zeit bis dahin war reichlich gefüllt: Beschäftigte der TAB besuchten BewohnerInnen in den beiden Pflegehäusern und der Alten Kaplanei. Frau Gaßeling begleitete diese Besuche mit ihrem Geigenspiel und spielte auch vor den Mitarbeiterinnen unserer Verwaltung. In allen genannten Bereichen war die Freude darüber sehr groß und emotionale Reaktionen blieben nicht aus.

Mittags, um 11:00 Uhr trafen wir uns zur „Atempause“ in der Brictius-Kirche. Herr Pastor Diedershagen sprach von der Liebe Gottes, die sich für uns nur öffnen kann, wenn wir mit ganzem Herzen und in Jesus Christus verbunden sind. Dieses Herz, symbolisch in unsere Hände gelegt, zum Mitnehmen, Weitertragen, Aufbewahren . . . .

Und last but not least nutzten unsere Akteure vom Morgen die Zeit, um Lösungen für sich und alle Anwesenden zu finden, die die problembehafteten Aussagen vom Vormittag in ein neues Licht stellen oder auch auf einen anderen Weg bringen können:

Neu beschrieben mussten wie die Steine/Kartons zu keiner Mauer mehr aufrichten. Wir fanden eine andere Lösung – wir legten sie nebeneinander und erhielten ein Kreuz.

Wir konnten das Heute gestalten.

Wir konnten Worte sagen und Lieder singen,

Hände reichen und Beziehungen pflegen,

Gottes Wort hören und Beten.

Wir sind auf dem richtigen Weg:

Unser Leben hat Sinn!

„Brictius-Woche“ in Schöppingen
„Brictius-Woche“ in Schöppingen

Schüler der Verbundschule verschenken Zeit

Am Donnerstag, den 15.12. haben die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7b/7e der Verbundschule Horstmar-Schöppingen die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegebereiche des St. Antonius Hauses im Rahmen ihres Religionsunterrichtes besucht. Die Lehrerin Frau Zimmerhof begleitete die Schüler, die gerne „Zeit“ verschenken wollten. Im Unterricht hatte die Religionslehrerin mit den Schülern verschiedene Hilfsorganisationen durchgesprochen und verschiedene Einrichtungen anschaut. Die Schüler kamen dann selbst auf die Idee: „Wir können auch helfen und etwas von uns abgeben! Wir können unsere Zeit verschenken.“

Die Schüler spielten mit den Bewohnerinnen und Bewohner Mensch ärgere Dich nicht, kegelten oder lasen ihnen Geschichten vor. Die Bewohner haben es sehr genossen.

Schüler der Verbundschule
Schüler der Verbundschule
Schüler der Verbundschule
Schüler der Verbundschule

Ballon flog bis nach Hamburg

Da strahlten die Augen der Kinder und der Erwachsenen im St. Antonius Haus: Der Förderverein hat die Sieger des Luftballon-Wettbewerbs, der beim Sommerfest im Mai stattgefunden hatte, gekürt. Insgesamt 26 Kinder und ein Erwachsener kamen zur Übergabe der gewonnenen Gutscheine ins St. Antonius Haus. Sie dürfen sich nun auf den Einkauf in Schöppinger Geschäften freuen.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde begrüßte der derzeitige Vorsitzende des Vereins, Wilhelm Kappelhoff, die Kinder und ihre ebenfalls erschienenen Eltern oder Großeltern. Die Gruppe kam an festlich geschmückten und mit weihnachtlichem Gebäck gedeckten Tischen im großen Gemeinschaftsraum zusammen. Es folgte eine spannende Weihnachtsgeschichte, vorgetragen vom Vorstandsmitglied Mathilde Schulze Dorfkönig.

Im Anschluss daran erhielten die Gewinner unter dem Beifall der Anwesenden ihre Gutscheine. Dabei gab es manch unerwartete Überraschung, waren doch etliche Ballons aufgrund der Wetterverhältnisse am 22. Mai dieses Jahres weiter geflogen, als man das bei normalem Sommerwetter erwartet hätte. So wurde die Karte des am weitesten geflogenen Ballons auf der Elbchaussee in Hamburg gefunden. 

Bevor die Sieger mit den gewonnenen Gutscheinen die Schöppinger Geschäfte stürmen konnten, stellten sie sich noch zu einem Erinnerungsfoto auf und danken der Leitung des St. Antonius Hauses und den Mitarbeitern für die freundliche Bewirtung. 

Die an der Teilnahme verhinderten Gewinner des Wettbewerbs erhalten ihre Gutscheine auf dem Postweg, versprechen die Vertreter des Fördervereins.


Musikalische Unterstützung haucht Adventsstimmung ein

Prof. Peter Mönkediek spielt auf der Weihnachtsfeier der Senioren im Einklang mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern

Am 02.12.2011 hatten die Bewohnerinnen und Bewohner, sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Seniorenpflegebereiches, um Wohnbereichsleiterin Nadine Nienkötter, die Angehörigen und Betreuer zu einem adventlichen Kaffeetrinken eingeladen. Auch Pastor Diedershagen ist der Einladung gerne gefolgt und hat den Nachmittag genutzt um die Bewohner, die Mitarbeiter und einige Angehörige kennenzulernen.

Bei selbst gebackenem Kuchen und reichlich Kaffee, Plätzchen und Stollen gab es musikalische Unterstützung durch die Gitarrengruppe der Gemeinde. Sie stimmten die knapp 90 Gäste mit Weihnachtsliedern und festlichem Gesang auf den Nachmittag ein. Die Stimmen klangen engelsgleich durch den Raum. Gemütlich wurde sich unterhalten, gelacht und über das vergangene Jahr gesprochen.

Freuen konnten sich alle auch über die musikalische Unterstützung der ehrenamtlichen Mitarbeiter Herrn Sunke, Herrn Radespiel und Herrn Kappenberg, die ihr Akordeon mitgebracht hatten. Zur Überraschung aller hatte zudem Herr Prof. Peter Mönkediek, Solotrompeter des WDR-Sinfonieorchesters Köln, seine Trompete mitgebracht und unterstütze die Musikanten tatkräftig.

Die Klänge erzeugten bei den Zuhörern und Mitsängern Gänsehaut und erinnerten an so manche weihnachtliche Tradition der eigenen Kindheit. Gegen 17:30Uhr klang der Nachmittag aus. Es war für alle ein aufregender und gelungener Nachmittag.

Musikalische Unterstützung
Musikalische Unterstützung
Musikalische Unterstützung
Musikalische Unterstützung

Adventssingen mit den Schöppinger Landfrauen im St. Antonius Haus

Bis auf den letzten Sitzplatz gefüllt war am Montag, den 12.12.2012 die Wohnküche des Seniorenbereiches des St. Antonius Hauses. Die Bewohnerinnen und Bewohner erwarteten mit voller Vorfreude den Besuch der Schöppinger Landfrauen und hatten für sie eine festliche Kaffeetafel vorbereitet.

Zum wiederholten Male boten sich die Landfrauen der Gemeinde, um die Vorsitzende Frau Volmer-Graes, an, ehrenamtlich einen gemütlichen vorweihnachtlichen Nachmittag mit den Senioren zusammen zu gestalten, ihnen vorzusingen und sie zum mitsingen zu animieren. Bei gebackenem Apfelkuchen und Weihnachtsstollen wurde geklönt, gesungen und gelacht.

Ganz oben auf der Beliebtheitsskala der Senioren standen die klassischen Weihnachts- und Volkslieder, mal auf Plattdeutsch, mal auf Hochdeutsch. „Schön ist die Jugend – sie kommt nicht mehr“ klang es auch über den Wohnbereich. Bei dem einen oder anderen wurden Erinnerungen an die Kindheit wieder wach, neue und unbekannte Liederstrophen wurden ausgetauscht und über die eigenen familiären Weihnachtstraditionen gesprochen. Mit der Musik untermalt von Mundharmonika, Rassel und Gitarre war dieser Nachmittag eine gelungene Abwechslung im Tagesablauf der Bewohnerinnen und Bewohner.

Mit einem feierlichen „Oh Du Fröhliche“ klang der Nachmittag aus. Die Freude und Begeisterung, die durch den Besuch und den Gesang verbreitet wurde, konnte man nicht nur am Beifall erkennen, viel mehr konnte man es an den Gesichtern der Zuhörer und Mitsänger ablesen.

Adventssingen
Adventssingen
Adventssingen
Adventssingen

Weihnachtliche Klänge mit „Capriccio“

Auch in diesem Jahr umrahmte die Twentse Vokalistengruppe „Capriccio“ unsere adventliche Feier. Im festlich geschmückten Saal präsentierten sie in einem anspruchsvollen Programm Melodien aus Operetten, Musicals, Advents- und Weihnachtslieder aus aller Welt. 

Die vielen Zuhörer dankten es ihnen immer wieder begeistert mit kräftigem Applaus. Wer wollte und konnte, war herzlich eingeladen, kräftig mitzusingen. Auch für das kommende Jahr konnte die Gruppe wieder verpflichtet werden, hier können wir uns bereits heute den 12.12.2012 vormerken.

Capriccio
Capriccio

Bundesweit an der „Spitze der Bewegung“

St. Antonius Haus Schöppingen erprobt Alternative zu bisherigem System der „Pflegenoten“/Ergebnisqualität stellt Bewohner in den Mittelpunkt

Seit Mitte 2009 werden in Einrichtungen der Altenhilfe Qualitätsprüfungen durchgeführt und im Internet die „Pflegenoten“ veröffentlicht. Auch das St. Antonius Haus ist im Jahr 2009 vom MDK überprüft und die Gesamtnote von 2,0 veröffentlicht worden – „Report intern“ berichtete.

Dieses System der Pflegetransparenzvereinbarungen (PTV) sowie die Durchführung der Prüfungen sind umstritten. Nach Ansicht von vielen Einrichtungsleitungen und vielen Häusern, die nach den Transparenzkriterien geprüft worden sind, bilden selbige aus vielerlei Gründen nicht die Lebens- und Ergebnisqualität der pflegebedürftigen Menschen ab.

Deshalb beteiligt sich das St. Antonius Haus im Rahmen des "Ergebnisorientierten Qualitätsmodell Münster" (EQMS) gemeinsam mit 40 weiteren stationären Einrichtungen der Altenhilfe in der Diözese Münster an der Erprobung eines alternativen Ergebnis- und Lebensqualitätserhebung. "Sie setzen sich damit bundesweit an die Spitze der Bewegung", hatte Ministerialrat Andreas Burkert aus dem NRW-Gesundheitsministerium bei der Auftaktveranstaltung im September der Caritas bescheinigt.

Das vom Bielefelder Institut für Pflegewissenschaft (IPW) und dem Kölner Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) erarbeitete Verfahren setzt auf ein kontinuierliches Qualitätsmanagement in den Einrichtungen selbst.

Das St. Antonius Haus arbeitet in einer Regionalgruppe mit den umliegenden Orten wie Horstmar (St. Gertrudis Haus), Legden (Unser Altenwohnheim St. Josef), Alstätte (St. Katharinen Stift) und Rheine (Marienstift) zusammen.

 

Maßstab sind Veränderungen des Gesundheitszustandes, des Verhaltens und des Erlebens von pflegebedürftigen Menschen, die durch die Einrichtung selbst und die dort geleistete Pflege beeinflussbar sind. Auch werden nicht stichprobenhaft einige wenige Bewohner wie im PTV-Verfahren begutachtet, sondern die Entwicklung sämtlicher Bewohner in einem Zeitraum von einem Jahr bewertet.

Die Erhebungen der Daten sind im März und September 2012 geplant und werden von den Mitarbeitern des St. Antonius Hauses selbst erhoben und von der Uni Bielefeld ausgewertet. Auch eine schriftliche Befragung aller Angehöriger und eine Bewohnerbefragung gehört zum System EQMS. Anfang Dezember 2012 werden die ersten Ergebnisse durch das IPW unter der Federführung von Dr. Wingenfeld vorliegen.

Für das interne Qualitätsmanagement bedeutete dies zwar einen Mehraufwand, dem sich das St. Antonius Haus aber gern für eine wissenschaftlich fundierte und transparente Qualitätsberichterstattung, mehr Eigenverantwortung und die Darstellung echter Ergebnis- und Lebensqualität stellen wird.

„Denn wir finden, Kontrolle ist gut, aber motivierte Mitarbeiter, die die bestmögliche Versorgung der Bewohner wollen und gewährleisten, sind besser.“

Spitze der Bewegung

Oktoberfest im St. Antonius Haus

Das St. Antonius Haus feierte jetzt im Rahmen der "Bayrischen Tage" das Oktoberfest. Im gut gefüllten Gemeinschaftsraum tummelten sich viele Dirndl und Lederhosen, so dass bei Brezeln und alkoholfreiem Weizenbier schnell Festzeltstimmung aufkam. Verschiedene Wettbewerbe wie Maßkrugstemmen, Baumstammsägen und Schuhplatteln erforderten von Bewohnern und Mitarbeitern viel Kraft, Geschick und Ausdauer.

Musikalischer Höhepunkt war das Platzkonzert der "Alten Garde" der Feuerwehrkapelle Schöppingen, die den Saal mit zünftiger Blasmusik zum Schunkeln und Tanzen brachte.

Oktoberfest
Oktoberfest

Nicht nur Entenbrust überzeugt

Dass in der Küche des St. Antonius Hauses gute Hauswirtschafterinnen ausgebildet werden, hat sich inzwischen herumgesprochen. Erst im Frühjahr hatte Theresia Osterland auf sich aufmerksam gemacht, als sie beim Bundeswettbewerb der Hauswirtschaft einen Platz im vorderen Drittel belegte. Jetzt ist Mareen Kisfeld in ihre Fußstapfen getreten: Die Vredenerin erreichte beim Landesleistungswettbewerb, der in der vergangenen Woche im Berufskolleg in Rheine stattfand, unter 22 Teilnehmern einen viel beachteten dritten Platz.

Die 20-Jährige, die im Mai kommenden Jahres ihre Ausbildung im St. Antonius Haus abschließen wird, servierte gebratene Entenbrust an Orangen Honig Vinaigrette, Pfifferlingssüppchen mit Milchschaum und als Dessert Welfenspeise mit gefächerter Johannesbeerbirne - und überzeugte damit die Jury. Doch das war noch lange nicht alles: Denn das Thema beim Landeswettbewerb lautete „Der schönste Tag im Leben - die Hochzeit“. Entsprechend breit gefächert und anspruchsvoll war die Aufgabenstellung.


Die Auszubildenden sollten die Rolle eines Mitarbeiters im Team des Hotelbetriebes „Schloss Bentlage“ einnehmen und zeigen, mit welchen Dienstleistungsangebot Hochzeitsfeiern gestaltet werden können. Dabei mussten sie ein Vier-Gänge-Menü planen und am Wettbewerbstag die Vorspeisen und Desserts aus der geplanten Menüfolge herstellen, weiterhin eine Hochzeitstafel exemplarisch für zwei Personen decken und gestalten und in einem Rollenspiel ein Paar anlässlich ihrer Hochzeit beraten.

Im Fall von Mareen hat dies alles hervorragend geklappt - für sie war somit der vergangenen Freitag der „schönste Tag im Leben“, als sie bei der Siegerehrung mit auf dem Treppchen stand. 

Begleitet worden war Mareen neben ihrer Ausbildungsleiterin Julia Roters auch von ihrer Klassenlehrerin am Berufskolleg Lise Meitner in Ahaus, Ingrid Seggewiß. Letztere war zudem in der Jury aktiv, bewertete jedoch nicht die Leistung ihres Schützlings. 

„Hauswirtschaft ist mehr als kochen und putzen“, bricht sie eine Lanze für diesen Beruf. Denn Hauswirtschafterinnen arbeiten später häufig in Krankenhäusern, karitativen Einrichtungen oder Seniorenheimen. Für Frühstück, Mittagessen, Kaffee und Abendessen stehen hier pro Bewohner oft nur 5,50 Euro pro Tag zur Verfügung. „Damit muss eine Hauswirtschafterin auskommen - und soll möglichst sogar nur nachhaltigerzeugte und biologische Produkte verwenden“, beschreibt Seggewiß diesen schwierigen Spagat


Gerburg Henrichs macht das Rennen

Jawohl, es war eine Frau, die in diesem Jahr das Rennen um die Königswürde im St. Antonius Haus machte. Nach dem gefühlten 325. Schuss holte Gerburg Henrichs endlich das schon arg ramponierte Federvieh von der Stange.

Ein herzhaftes: „Ja, ich wollte es unbedingt, ich war richtig im Jagdfieber“, waren die ersten Äußerungen, die über ihre Lippen kamen. Eine große Anhängerschar jubelte mit ihr und freute sich, dass ihr geduldiges und konsequentes Bemühen um die Königinnenwürde von Erfolg gekrönt war! Sie selbst erkor sich nach kurzer Bedenkzeit Raphael Pordzik zu ihrem Prinzgemahl.

Den Thron komplettierten als Ehrendamen Eva-Maria Schnyder und Andrea Brünen, begleitet von ihren Ehrenherren Christoph te Laar und Marco Hüsers.

Bei einem stimmungsvollen Kaffeetrinken mit Bowleumtrunk fand ein ereignisreiches Sport- und Schützenfest seinen würdigen Abschluss.

Gerburg Henrichs

Wie feiert man einen 75. Geburtstag?

In der Regel lädt man sich Gäste ein – 
wir haben das Geburtstagskind eingeladen.

Was können wir verschenken ?

Getragen von dem Leitgedanken  „Gemeinsam Leben“ und unserem Bekenntnis zum christlichen Glauben haben wir verschenkt:

einen Wortgottesdienst und uns selbst, im Rahmen einer Präsentation aller Bereiche unseres Hauses, denn unser Geburtstagskind war Wolfgang Böcker, unser langjähriger Pastor und
Vorsitzender der Gesellschafterversammlung unseres Hauses Vorbereitet vom Arbeitskreis „Seelsorge“ des St. Antonius Hauses, haben wir am 24.08.2011 einen ganz besonderen Tag erleben und feiern dürfen.

Begrüßt wurden wir von Herrn Hellmann. Er hat mit Herzklopfen aber souverän dafür gesorgt, dass alles und jedes zur rechten Zeit erfolgt ist und jeder wusste, wenn sein Beitrag gefragt war. 

Jesus sagt:
„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben;
Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ (Joh. 8,12)

war Thema des Wortgottesdienstes.

„Auf dem Weg zu sein, ist ein Kennzeichen  von uns Menschen. Gute und schlechte Ereignisse haben in uns Spuren hinterlassen. Wir selber haben durch unser Verhalten Spuren hinterlassen“ . . . und auch diese gemeinsame Feier sollte Spuren hinterlassen:

Viel Sonnenschein, optimale Temperaturen, nett gedeckte Tische, leckeres Grillfleisch mit Salaten, nette Leute, gute Stimmung . . .

Ein gelungener Tag, den wir „gemeinsam Leben“ und verleben durften.

75. Geburtstag
75. Geburtstag

Mehr Platz für betreutes Wohnen

Mit der Überweisung der Kaufsumme ist der „Deal“ seit dem vergangenen Freitag perfekt: Die St. Antonius Haus gGmbH hat das Gebäude Hauptstraße 90 vom bisherigen Besitzer Wohnbau Westmünsterland erworben. „Wir reagieren damit auf die stetig wachsende Nachfrage nach Betreutem Wohnen“, betonte Geschäftsführer und Heimleiter Markus Schneider gestern beim WN-Pressegespräch.

Das aus dem Jahr 2000 stammende, zweieinhalbgeschossige Gebäude Hauptstraße 90 beherbergt insgesamt zwölf Wohnungen mit einer Größenordnung von knapp 50 bis hin zu 75 Quadratmetern Wohnfläche. Es ist derzeit vollständig vermietet. Die bestehenden Mietverhältnisse bleiben erhalten. Für einen Neubezug ist die Vorlage eines Wohnberechtigungsscheines erforderlich. Das werde auch weiterhin wegen der öffentlichen Förderung so bleiben, kündigte Schneider an. 

Die Verhandlungen mit der Wohnbau Westmünsterland hätten sich über einen Zeitraum von gut einem Jahr erstreckt, so Schneider. Um dem wachsenden Platzbedarf beim Betreuten Wohnen gerecht zu werden, sei als Alternative auch ein Neubau in Erwägung gezogen worden. Unter dem Strich aber sei der nun erfolgte Kauf der relativ neuwertigen Hauses Hauptstraße 90 wegen der Nähe zu den bestehenden Einrichtungen des St.-Antonius-Hauses die bessere Wahl gewesen.

Alle Wohnungen der frisch erworbenen Immobilie sind behindertengerecht ausgebaut, es gibt einen Gemeinschaftsraum und einen zentralen Aufzug. Der Renovierungsbedarf ist gering: „Wir werden einen neuen Außenanstrich anbringen lassen und die Flure neu gestalten“, fasst Schneider die Maßnahmen zusammen. 

Ebenfalls in den Besitz der gGmbH übergegangen ist der östlich gelegene kleine Park (1800 Quadratmeter), das Gebäude selbst steht auf einem Erbpachtgrundstück. Bei Bedarf kann es ausgebaut werden: Das komplette Dachgeschoss ist derzeit noch ungenutzt. Auf der Einnahmenseite stehen für das St.-Antonius-Haus neben den Mieten auch die Einspeisevergütungen der auf dem Süddach installierten Fotovoltaikanlage mit einer Spitzenleistung von 16,5 Kilowatt. 


5. Auflage "Spiel des Jahres"

Auch die 5. Auflage des Fußballmatches Mitarbeiter gegen Bewohner des St. Antonius Hauses hielt in Sachen Dramatik und Spannung was es versprach.

Vor der stattlichen Kulisse von mehr als 100 Zuschauern entwickelte sich im Vechtestadion ein spannendes und kampfbetontes Spiel. Beide Mannschaften waren ganz offensichtlich gewillt, in diesem Jahr den Siegerpokal in Empfang zu nehmen. Letztendlich gelang es dem Team der MitarbeiterInnen sich knapp, aber nicht unverdient, mit 4:3 durchzusetzen. Erwähnenswert ist, dass Schiedsrichter Jochen Hilgering dieses faire Spiel, in dem er keine Karten zeigen musste, souverän über die Bühne gebracht hat.

Nach dem Schlusspfiff stellte sich heraus, dass das Team der MitarbeiterInnen zwar den Pokal gewonnen hat, aber in Sachen Begeisterung und Showdarbietungen deutlich unterlegen war. Eine Choreographie zu Sirtaki Klängen, einstudiert und vorgetragen von Jürgen Gövert, sorgte nach dem Abpfiff für eine Welle der Begeisterung und brachte ihm standing ovations.

Festzuhalten ist noch, dass die Mannschaftsführer der beiden Mannschaften stolz ihre Pokale in den Schöppinger Abendhimmel reckten, begeistert gefeiert von den vielen anwesenden Zuschauern.

5. Auflage "Spiel des Jahres"

Neuer Sommerpavillion für die "Alte Kaplanei"

Der Wunsch der Bewohner der „Alten Kaplanei“ nach einem Sommerpavillon, direkt vor der Haustür gelegen, ist jetzt in Erfüllung gegangen.

Der Verein zur Förderung des St. Antonius Hauses hatte die Realisierung dieses Wunsches bei der letzten Jahreshauptversammlung in sein Programm für 2011 aufgenommen. Durch kooperative tatkräftige Unterstützung von handwerklich begabten und erfahrenen Mitgliedern der Kolpingfamilie gelang es, jetzt ein entsprechendes Objekt an der „Alten Kaplanei“ zu errichten.

Für die Erstellung der Gartenlaube, für die vorgefertigte Teile verwandt wurden, benötigten die vier Kolpingleute eine Bauzeit von zwei Tagen. Die Aufbringung der Dachhaut und die Abdichtung des Daches wurden von der Firma Pahsen aus Schöppingen gesponsert.

Ihm Rahmen einer kleinen Richtfestfeier konnte der Pavillon jetzt an die Bewohner der „Alten Kaplanei“, die sich über das Geschenk sehr freuten, zur Nutzung übergeben werden.


Bundesfreiwilligendienst folgt auf den Zivildienst

Zum 01. Juli 2011 wird in der Bundesrepublik Deutschland die Wehrpflicht und damit auch der Zivildienst ausgesetzt. Um den Ausfall der Unterstützung durch die Zivildienstleistenden zu kompensieren, hat die Bundesregierung den sogenannten Bundesfreiwilligendienst, kurz BFD, ins Leben gerufen. Im Gegensatz zum Zivildienst besteht beim BFD keine Altersbeschränkung, Männer und Frauen aller Altersgruppen können sich in sozialen Einrichtungen einbringen und unterstützend tätig sein.

Das St. Antonius Haus ist anerkannte Beschäftigungsstelle des Zivildienstes und somit automatisch anerkannte Einsatzstelle des Bundesfreiwilligendienstes. Wer also neue Lebenserfahrungen sammeln will, kann dies im St. Antonius Haus in verschiedenen Einsatzbereichen tun. Pflege und  Betreuung von Senioren und Menschen mit Behinderungen, Technischer Dienst, Fahrdienste sowie Hauswirtschaft und Verwaltung bilden die Schwerpunkte möglicher  Betätigungsfelder.

Der Einsatz dauert in der Regel 12, mindestens 6 und höchstens 18 Monate. In Ausnahmefällen kann der BFD auf bis zu 24 Monate verlängert werden. Für Männer und Frauen ab dem 27. Lebensjahr ist auch ein Teildienst möglich. Vergütet wird der Freiwilligendienst durch ein Taschengeld von bis zu 330 Euro monatlich sowie Verpflegungsgeld. Zudem werden für den Zeitraum des Einsatzes alle Sozialversicherungsbeiträge durch die Einsatzstelle übernommen.

Wir würden uns freuen, wenn wir viele Menschen für den Freiwilligendienst gewinnen könnten. Ansprechpartner im St. Antonius Haus ist: Verwaltungsleiter Norbert Kappelhoff, Tel.: 02555/867-13, Email: kappelhoff@st-antonius-haus.de.

Bundesfreiwilligendienst

Sestendrups gemalte Schelmereien

Winfried Sestendrup ist ein kleiner Spitzbube, ganz so wie Carl Spitzweg, einer der Lieblingsmaler des 58-Jährigen. Spitzwegs „Der arme Poet“ ist sein Lieblingsbild. „Weil ich auch gerne im Bett liege“, sagte Sestendrup scherzend am Samstagnachmittag bei seiner Ausstellungseröffnung im Antonius Haus. Schon der Ausstellungstitel „Das Rätsel der alten Meister“ verrät die schelmische Seite Winfried Sestendrups, der seit der Kindheit gerne zeichnet.

Unter den 17 Aquarell- und Acryl-Bildern sind etliche Bilder, die nach Vorlagen berühmter Maler entstanden. Andere sind eigene Entwürfe. Welches Bild ist welchem Künstler zuzuordnen? Die Ausstellung schärft den Blick auf das eigene Kunstwissen.

Die Bilder sind im Verwaltungstrakt und im Wohnbereich 5 ausgestellt. Termine für die Ausstellungsbegehung will das Haus noch bekanntgeben. Interessenten können sich bei Winfried Sestendrup im Wohnbereich 3 melden.


Mit unter den Besten ihres Faches

Petersilien-Wurzelcremesüppchen, Häschen aus Hefeteig, Kaninchenfilet auf Linsensalat und als Dessert ein Joghurt-Kirschtraum - läuft ihnen da auch das Wasser im Mund zusammen? Mit dieser Menüfolge hat Theresia Osterland jetzt beim Bundesleistungswettbewerb für Auszubildende in der Hauswirtschaft in Osnabrück einen großen Erfolg gefeiert. Im Feld der 22 Teilnehmer, die aus dem gesamten Bundesgebiet anreisten, belegte die 20-jährige Schöppingerin am Ende einen Platz im vorderen Drittel. Die Auszubildende des St. Antonius Hauses hat damit bewiesen, dass sie bundesweit zu den Besten ihres Faches zählt.

Für Julia Roters, Leiterin der Hauswirtschaft im Schöppinger Wohn- und Pflegeheim, ist das gute Abschneiden ihres Schützlings - es war die erste Teilnahme einer Auszubildenden bei einem Bundes-Wettbewerb überhaupt - Bestätigung des hohen Ausbildungsstandes in der Küche. Das jedoch nicht allein: „Dieser Erfolg ist auch das Ergebnis einer guten Zusammenarbeit zwischen Azubi, Berufsschule und Elternhaus“, betont die Küchenleiterin.

Für Theresia war die Teilnahme am Bundesleistungswettbewerb eine „tolle Erfahrung“ und der Höhepunkt in ihrer dreijährigen Lehrzeit, die im Sommer mit der Abschlussprüfung enden wird. Im vergangenen Jahr hatte die 20-Jährige bereits beim Landeswettbewerb in Ahaus groß aufgetrumpft, war dort Zweite geworden. Es folgte die Bewerbung zum Bundeswettbewerb, an dem sie zusammen mit einer weiteren Vertreterin aus NRW teilnahm. In Osnabrück hatte sich die junge Schöppingerin einem breiten Aufgabenfeld zu stellen, die die Vielseitigkeit des Berufsbildes widerspiegelte. Einige Aufgaben mussten dabei spontan bewältigt werden, für wiederum andere konnte sie sich vorbereiten. Überzeugt hat die Jury vor allem das von ihr zubereitete Menü. Punktabzug gab es allerdings für eine geringe Zeitüberschreitung. Gefordert waren die Teilnehmer darüber hinaus in den Bereichen Allgemeinbildung, Wirtschafts- und Sozialkunde sowie auch Betreuungsleistungen. Dabei galt es unter anderem kurzfristig eine Präsentation vorzubereiten, die die zukunftsträchtigen Einsatzmöglichkeiten in der Hauswirtschaft darstellen sollte. 

Begleitet worden war Theresia neben ihrer Ausbildungsleiterin Julia Roters auch von Ingrid Seggewiß, Bildungsgangleiterin Hauswirtschaft am Berufskolleg Lise Meitner in Ahaus. Ein Mal in der Woche wird die 20-Jährige dort im Rahmen ihrer dualen Ausbildung in Theorie und Praxis geschult. Beide Begleiterinnen waren auch in der Jury aktiv, bewerteten allerdings nicht die Leistungen ihres Schützlings.

Der vordere Platz beim Bundesleistungswettbewerb motiviert nicht nur Theresia selbst, sondern auch das ganze Team in der Küche des Wohnheims. „Die Arbeit in der Großküche ist in erster Linie Teamarbeit“, betont Julia Roters. Insgesamt elf Mitarbeiter sorgen für die tägliche Verpflegung der Bewohner und darüber hinaus auch weiterer Einzelpersonen und Institutionen wie zum Beispiel die Offene Ganztagsschule. Theresia gefällt die Arbeit so gut, dass sie auch nach Abschluss ihrer Ausbildung im Sommer im Großküchenbereich tätig sein will. Mit ihrem guten Abschneiden beim Landes- und Bundesleistungswettbewerb Hauswirtschaft hat sie bei ihrer Bewerbung sicher gute Karten ...

» Wer sich für den vielseitigen Beruf der Hauswirtschafterin interessiert, kann sich beim St. Antonius Haus um einen Ausbildungsplatz bewerben. Aufgrund des demografischen Wandels mit einer Zunahme von älteren Personen, die auf Versorgungsleistungen angewiesen sein werden, ist das Berufsbild sehr zukunftsträchtig. Weitere Infos gibt es bei Julia Roters unter ' 02555/ 86783.


„Grüner Haken“ bestätigt Lebensqualität

Freiwillig auf seine Verbraucherfreundlichkeit hin überprüfen lassen hat sich das St. Antonius Haus jetzt von der Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung (BIVA). Das Ergebnis erfreut Hausleitung und Bewohner gleichermaßen und hängt in Urkundenform als „Grüner Haken“ im Eingangsfoyer des Senioren- und Pflegeheims.

Das Gütesiegel der BIVA will Entscheidungshilfe für Senioren und ihre Angehörigen sein bei der Suche nach einem geeigneten Heimplatz. Beim „Grünen Haken“ stehen Faktoren wie Freundlichkeit, respektvoller Umgang, selbstbestimmtes Leben und die Atmosphäre im Heim im Vordergrund. „Wir haben den recht umfassenden Kriterienkatalog, der vom BIVA-Prüfer abgearbeitet worden ist, zu 100 Prozent erfüllt“, sagt Verwaltungsleiter Norbert Kappelhoff nicht ohne Stolz.

Wer sich genauer informieren möchte, kann das im Internet unter der Adressewww.heimverzeichnis.de tun. Die kostenlose und freiwillige Datenbank listet sämtliche Häuser auf, die sich bereits der unabhängigen Prüfung unterzogen haben. 

In Schöppingen war der Gutachter am 24. März zu Gast und hat anhand von 120 Kriterien die Lebensqualität im St. Antonius Haus geprüft. Dabei hat er auch das Gespräch mit dem Bewohnerbeirat gesucht. Dessen Antworten haben bei der Bewertung ein noch höheres Gewicht als die der Hausleitung, sagt Pflegedienstleiterin Barbara John. Umso mehr erfreut es sie, dass die Bewohner-Vertreter ihre vollste Zufriedenheit mit der familiären Atmosphäre im Haus zum Ausdruck gebracht haben. 

Der „Grüne Haken“ des BIVA versteht sich nicht als Konkurrenz zu den gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherungen (MDK) und den Pflegenoten, sondern als Ergänzung.


Mundharmonika und Plattdeutsch - Schöppinger Landfrauen musizieren im Haus II

Bereits im Garten des Antonius Hauses konnte man den Gesang der Landfrauen hören und bekam Lust in die bekannten Lieder mit einzustimmen. Am vergangen Donnerstag, 14.04.2011 waren die Schöppinger Landfrauen zu Gast im Pflegebereich des St. Antonius Hauses um mit den Senioren zu singen.

Bereits zum zweiten Mal boten sich die Landfrauen der Gemeinde, um die Vorsitzende Frau Volmer-Graes, an, ehrenamtlich einen Nachmittag mit den Senioren zusammen zu gestalten, ihnen vorzusingen und zum mitsingen zu animieren.

Mit ihrer Musik, bekannten Texten und plattdeutschen Liedern, untermalt von Mundharmonika und Gitarre war dieser Nachmittag eine gelungene Abwechslung im Tagesablauf der Bewohnerinnen und Bewohner. Besonders die bekannten alten Volkslieder und plattdeutsche Titel kamen bei den Bewohnern sehr gut an.

Die Freude und Begeisterung, die durch den Gesang verbreitet wurde, konnte man nicht nur am Beifall erkennen viel mehr konnte man es an den Gesichtern der Zuhörer und Mitsänger ablesen. Es freuen sich alle auf den nächsten musikalischen Besuch der Landfrauen.

Mundharmonika und Plattdeutsch
Mundharmonika und Plattdeutsch

Modenschau von Bewohnerinnen und Bewohnern

Im März war erstmalig ein mobiles Modegeschäft zu Gast im St. Antonius Haus. Um 15Uhr hieß es für die Bewohner: „Laufsteg frei!“ Untermalt von Schlagerhits und dem Beifall der Besucher, präsentierten die Models des St. Antonius Hauses eine Auswahl an modischen Modellen der laufenden Sommerkollektion. Für die Bewohner war es eine gelungene und erfrischende Veranstaltung.

Im Anschluss an die Vorstellung hatten die Bewohner, Mitarbeiter und Gäste die Möglichkeit das ein oder andere Outfit zu erwerben und gemütlich in heimischer Atmosphäre vor Ort einzukaufen.

Ein weiterer Termin wird im Oktober folgen.


Gefragt, getan! Erste-Hilfe-Kurs

Erste-Hilfe-Kurs für Bewohnerinnen und Bewohner

Was die Mitarbeiter können, dass können wir doch auch. So dachten einige Bewohnerinnen und Bewohner und traten an Rudolf Kummann, Vorsitzenden des Bewohnerbeirates heran, mit der Bitte auch für sie einen 1. Hilfe-Kurs zu initiieren. Mit Andreas Kortüm, gefragter Referent der Malteser, konnte ein kompetenter Kursleiter für diese anspruchsvolle Aufgabe gewonnen werden.

Unter seiner Leitung fanden sich am vergangenen Samstag insgesamt 18 Bewohnerinnen und Bewohner hoch gespannt und interessiert im Konferenzraum ein. Andreas Kortüm verstand es sehr gut, ihnen in praktischer Weise alles Wichtige zum Thema 1. Hilfe beizubringen. Vor allen Dingen die Arbeit am „fast“ lebenden Objekt, einer Übungspuppe sowie am eigenen Leib blieben den Teilnehmern in Erinnerung.

Die stabile Seitenlage, das anlegen eines Druckverbandes und die Herzrhythmusmassage für den Notfall wurden ebenfalls durchgeführt. Dies sorgte durchaus für Heiterkeit, aber auch spielerische Verinnerlichung eines ernsten Themas. Alles in allem bekundeten die Teilnehmerinnen unisono: „eine gelungene Veranstaltung“.

Andreas Kortüm bedankte sich am Ende des Lehrganges für die Aufmerksamkeit und dafür, dass er bereits nach kurzer Einführung den ersten Applaus bekommen habe. Dies sei ihm bisher noch nicht passiert.


"Jettie Hellwich sagt tschüss"

In die Altersteilzeit verabschiedete sich in diesen Tagen Jettie Hellwich. Sie war seit fast 18 Jahren als Wohnbereichsleitung des Wohnbereiches 5 im St. Antonius Haus beschäftigt. Darüber hinaus stand sie bis zum Schluss dem Gremium der Mitarbeitervertretung als Vorsitzende vor.

Mit Jettie Hellwich geht eine überaus umsichtige und tatkräftige Mitarbeiterin in den verdienten Ruhestand.

Die Wertschätzung und Freundschaft, die uns alle hier im St. Antonius Haus mit Jettie Hellwich verbindet, spiegelte sich auch in einem sehr emotionalen und  persönlichen Abschied wieder, den ihr ihre Mitarbeite/rinnen des Wohnbereiches 5 bereitet haben. Alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des St Antonius Hauses wünschen Jettie Hellwich für ihren „Unruhestand“ alles, alles Gute und Gottes Segen.


St. Antonius Haus beteiligt sich am Umwelttag

Am Samstag den 19. März fand in Schöppingen erneut der Umwelttag statt, an dem Vereine, Schulen der Gemeinde und auch einzelne Bürger sich wieder auf den Weg machten, den Umwelt zu säubern. Diese Aktion, ein wichtiger Beitrag zum Naturschutz, findet alljährlich zum Frühlingsbeginn statt und es nahmen insgesamt rund 500 Bürger teil.

So stellte in diesem Jahr auch das St. Antonius Haus eine Gruppe, die sich um 09:00 Uhr gut gelaunt auf den Weg machte.

In den folgenden drei Stunden sammelten die fünf Bewohner und Klienten insgesamt vier große Säcke Müll, viele Flaschen und sogar einen Koffer und einen Staubsauger ein. Dabei kam der Spaß nicht zu kurz und zwischendurch wurde sich bei einer Tasse Kaffe und Brötchen gestärkt. Gegen Mittag war die Feuerwehr Treffpunkt, wo auf alle Aktiven reichhaltig Essen und Getränke warteten. Auf dem Weg zurück nach Hause waren alle froh und glücklich und versprachen, sich nächstes Jahr wieder zu beteiligen.

St. Antonius Haus beteiligt sich am Umwelttag

Adventskonzert vor vollen Rängen

Es ist mittlerweile Tradition, dass das niederländische Gesangsquartett „Capriccio“ in der Vorweihnachtszeit im St. Antonius Haus auftritt.

Auch in diesem Jahr begeisterten die stimmgewaltigen Musiker, begleitet von Cobi Prinz am Klavier, die zahlreich erschienenen Zuhörer  im festlich geschmückten Saal.

Im ersten Teil ihres Programmes boten die Künstler einen flotten Mix aus deutschen Schlagern und Liedern mit „Wiener Schmäh“. Sehr schnell sprang der Funke der Begeisterung über, zumal das begeisterte Publikum aufgefordert wurde, bei bekannten Liedern mitzusingen und zu klatschen.

Den zweiten Teil widmete „Capriccio“ der besinnlichen Einstimmung auf die Advents- und Weihnachtszeit. Auch hier trafen sie allzeit den richtigen Ton, sodass die Anwesenden emotional berührt und bewegt dieses festliche Konzert in langer Erinnerung behalten werden.


Der neue Bewohnerbeirat im Pflegebereich

„Nichts über uns ohne uns“

Am 22. Oktober 2010 waren alle Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegebereiches aufgerufen, den neuen Bewohnerbeirat – früher Heimbeirat – zu wählen. Die Beteiligung war in beiden Pflegebereichen sehr hoch.

Für eine Amtszeit von 2 Jahren in den Beirat gewählt wurden:

1.    Vorsitzender:

  • Theo Mönkediek (2. v.l.), Bewohner des Hauses II

Mitglieder:

  • Monika Dilly (vorne sitzend), Bewohnerin des Hauses II
  • Gerhard Klein (1. v.l.), Bewohner des Hauses II

Unterstützende Vertrauenspersonen:     

  • Hedwig Bosse (6. v.l.), Angehörige Haus I
  • Gerda Frenkert (4. v.l.), Betreuerin Haus I

Der Bewohnerbeirat tritt für die Interessen der Bewohnerinnen und Bewohner gegenüber der Heimleitung ein und garantiert eine Mitwirkung in Angelegenheiten, Belange und Interessen die den Bewohner unmittelbar betreffen und bei denen ein Mitwirkungsrecht besteht.

Frau Ulla Beineke (5. v.l.), die seit vielen Jahren den Bewohnerbeirat des Pflegebereiches in ihren Belangen unterstützt hat, wurde in der konstituierenden Sitzung im November von allen Beteiligten mit einem Blumenstrauß und vielen Dankeswünschen verabschiedet. Frau Waltraud Marquard (3. v.l.) aus dem Pflegehaus 1 wird diese Aufgabe übernehmen und die regelmäßigen Sitzungen des neuen Beirates koordinieren und vorbereiten.

Wir wünschen dem neuen Bewohnerbeirat eine erfolgreiche Amtszeit und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit zum Wohle der Bewohnerinnen und Bewohner des St. Antonius Hauses.


"Farben des Universums"

„Farben des Universums“ betitelt Manuela Heuing ihre Ausstellung in der Wohnraumgalerie des St. Antonius Hauses. 15 ihrer Arbeiten in Acryl- und Mischtechniken hat sie ausgewählt. „Die Inspirationen bekomme ich aus der Natur, aber auch persönliche Gedanken und Gefühle beeinflussen meine Arbeit“, erklärt sie.

Gebürtig ist Manuela Heuing aus Waidhofen an der Thaya in Niederösterreich. 1988 schloss sie ihre Ausbildung zur Krankenschwester ab und war bis 1995 in Waidhofen tätig. Im gleichen Jahr siedelte sie nach Horstmar über und war bis 2004 im Marienhospital in Borghorst tätig. Seit 2004 arbeitet sie im St. Antonius Haus. Ihre Leidenschaft für die Malerei intensivierte sich seit 2005 und sie schloss sich 2010 der Künstlergruppe „050505“ in Horstmar an.

„Die Wohnraumgalerie besteht jetzt bereits im 13. Jahr“, bemerkte Barbara Stockhoff, die Leiterin der Galerie. „Wir machen jedes Jahr etwa drei Ausstellungen, wobei wir zwischen Künstlern von außerhalb und den Arbeiten künstlerisch tätiger Bewohner wechseln“, erklärte sie.

Die Ausstellung ist bis Ende Dezember geöffnet.


Ferres und Phoebe – Eine Auflockerung und Erheiterung im Alltag

Hundegebell, lautes Lachen und klatschen ertönt aus der Wohnküche des Pflegehauses 2. Ferres und Phoebe, zwei Border-Collies, sind zusammen mit der Besitzerin Leona Vehlow bei den Bewohnerinnen und Bewohnern zu Gast. Ferres ist ausgebildeter Theapiebegleithund, während Phoebe noch als Azubi ihre Dienste leistet.

Seit gut einem Jahr besucht die Therapiebegleithundeführerin mit ihren 2 Hunden monatlich die Bewohner des Hauses.

Hunde und Menschen verbindet seit Jahrtausenden eine ganz besondere Beziehung. Diese Verbindung ist die Grundlage der tiergestützten Therapie. Nicht nur bei Senioren, sondern auch bei schwerst-mehrfach behinderten Menschen oder psychischen Erkrankungen können die Hunde den jeweiligen Menschen fördern und stärken.

Die Bewohner haben die Möglichkeit den Hunden Kommandos zu geben, Bälle zu werfen, Leckerchen zu geben, wodurch die Grob- und die Feinmotorik geschult wird: der Bewohner wird aktiviert. 

Die Hunde bieten ein Gesprächsthema und erheitern die Runde am Morgen oder Nachmittag. Besonders an Demenz erkrankte Bewohner werden „geweckt“, Spannungen und Ängste gelöst und die Kommunikation angeregt.

Es ist eine Bereicherung für die Bewohnerinnen und Bewohner und eine Auflockerung und Erheiterung im Alltag.

Nicht zuletzt durch die Unterstützung des Fördervereins ist dieses Angebot für die Bewohner erst möglich!

DANKESCHÖN

Kontakt:
Leona Vehlow
Siebenwinkel 20
45768 Marl
Tel.: 02365/2580319
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Betriebsausflug der TAB in die Glockenstadt Gescher

 Wie jedes Jahr, schließen wir einmal im Jahr Werkstatt und Gärtnerei der TAB und nutzen diesen Tag dafür, uns Land und Leute in NRW anzusehen. Das Museumsdorfder Glockenstadt Gescher war am 29.09.2010 unser Ziel.

Der erste Teil des Tages stand unter dem Motto: „es war einmal“. Wir wollten kennen lernen, wie die Menschen früher gelebt und gearbeitet haben. Die Angebote des Heimatvereines haben wir also dankend genutzt.

Aufgeteilt in drei Gruppen konnten wir erleben:

  • wie Flachs gewonnen, verarbeitet und genutzt wurde
  • wie man selbst Butter herstellen kann und
  • wie man Motive von Original – Glocken abformen kann.

Eine Stunde war vorgesehen – fast zwei Stunden sind daraus geworden.

Da die Sonne einen goldenen, und damit auch warmen, Herbsttag für uns bereithielt, konnten wir die Freifläche des Museumsdorfes nutzen, um ein letztes Mal in 2010 zu grillen.

Inmitten alter Gebäude und Gerätschaften standen Tische und Bänke, Grill und die mitgebrachten Lebensmittel und Getränke bereit und luden zu einem leckeren Mittagessen und zu einem Mittagsschläfchen ein.


Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

sagten sich die Bewohner nach der 4:1 Niederlage gegen die Betreuer. Zur Halbzeit führten die Bewohner des St. Antonius Hauses noch 1:0, doch nach der Pause drehten die Mitarbeiter das Spiel und zeigten sich konditionell stärker. Den Bewohnern fehlte diesmal  die in den vergangenen Partien gezeigte Durchschlagskraft im Angriff.

Zum mittlerweile vierten Mal fand das Spiel Bewohner gegen Betreuer im Vechtestadion von Schöppingen statt. Trotz schlechter Wetterprognosen, die sich glücklicherweise nicht bestätigten, strömten zahlreiche Zuschauer zum Spiel.

Darunter nicht nur Bewohner des St. Antonius Hauses, sondern auch Angehörige, Freunde und Bekannte aus Schöppingen. Das Ergebnis war am Ende zweitrangig. Entscheidend war die Tatsache, dass die Teams, sowie die Zuschauer, gemeinsam Spaß hatten. Beim anschließenden Grillen waren die Rivalitäten auf dem Platz schnell wieder vergessen.

Am Ende waren sich alle einig, dass es im nächsten Jahr zu einer Revanche kommen wird und sich die Mitarbeitern dann warm anziehen müssen.


Ein Besuch bei der Feuerwehr

Samstagmittag kurz vor 14 Uhr.

Wetterfest angezogen stehen wir im Eingangsbereich des Antonius Hauses und warten.

Wir, das sind Peter Igelhorst, Markus Kuhlmann, Reinhard Nelde, Martina Wienefoet und Ursula Nordhoff-Schöttler.

Wir warten auf zwei Feuerwehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr Schöppingen, die uns abholen wollen, denn wir dürfen eine Besichtigung der hiesigen Feuerwehr machen. Pünktlich kommen die beiden Männer und bringen uns rasch zum Feuerwehrhaus. Dort stehen ein Rettungswagen und ein Feuerwehrauto zur genaueren Betrachtung bereit. Zuerst werden die Türen des Rettungswagens geöffnet. Er ist mit viel medizinischer Technik gefüllt. Einiges wird uns ausführlicher erklärt, wie das Beatmungsgerät und der Defibrillator.

Neben reichlichem Verbandmaterial befinden sich auch eine Babytasche für vorzeitige Geburten und Teddybären, die Kinder trösten sollen, an Bord des Wagens. – Mit seiner guten Ausrüstung dien die Fachleute, sprich Ärzte und Sanitäter, in der Lage drei Menschen gleichzeitig medizinisch zu versorgen.

Alle hören gespannt zu was unsere Feuerwehrmänner, die auch Rettungsassistent und Rettungssanitäter sind, zu berichten haben. Fragen werden gestellt und beantwortet.

…und dann werden die Rollos der Feuerwehrautos hochgezogen!

Auch hier viel technisches Gerät, dass zum Teil genauer erklärt wird. Schläuche, Spreizscheren, ein aufblasbares Sprungkissen und auch hier ein Rucksack für medizinische Erstversorgung. Unser besonderes Interesse gilt den Schläuchen und der Wasserpumpe, die erst kürzlich beim Hochwasser in Heek zum Einsatz kamen.

Wieder gehen Fragen hin und her, und es gäbe sicher noch vieles zu fragen und zu berichten, aber langsam lässt unsere Konzentration nach und so bedanken wir uns herzlich bei beiden Männern –

Ralf Mensing und Michael Gerwers, mit der Übergabe einer Spende für die Feuerwehrjugendkapelle.

Abschließend bringen uns die Feuerwehrmänner zum Antonius Haus zurück.

Nach den vergangenen 90Minuten sind wir alle der Meinung, dass wir bei der hiesigen Feuerwehr Männer kennengelernt haben, die ihre ganze Kraft und ihr Können geben, dass in einer brenzligen Notsituation unser Hab und Leben gerettet wird.

Ein gutes Gefühl!


Jubiläumskönigspaar gekrönt!

Zum 25. Mal jährte sich in diesem Jahr das traditionelle Schützenfest für Bewohner und Mitarbeiter des St. Antonius Hauses. Seit einigen Jahren ist das Schützenfest mit einem Sportfest kombiniert, sodass auch die sportliche Seite nicht zu kurz kommt. Den Wanderpokal für den besten Boccia-Spieler sicherte sich, wie im letzten Jahr, Reinhard Hellmann.

Höhepunkt des Tages war jedoch das Königsschießen. Hubertus Kemper setzte den goldenen Schuss und nahm sich Stefanie Müller zu seiner Königin. 

Den Hofstaat komplettierten Britta Bomers und Maria Vagedes als Ehrendamen sowie Veith Wulfers und Edmund Volbert als Ehrenherren. Nach einer zackigen Polonaise nahm das Königspaar am festlich geschmückten Königsthron platz und feierte mit dem gesamten Hofstaat ein stimmungsvolles Fest. Die Freude über den geglückten Coup stand dem König und seiner Königin noch lange buchstäblich ins Gesicht geschrieben.

Im Rahmen der Festlichkeiten ehrten Pastor Wolfgang  Böcker und Geschäftsführer Markus Schneider Bewohnerinnen und Bewohner, die in diesem Jahr ein Jubiläum im Hause feiern.

Jubiläumskönigspaar
Jubiläumskönigspaar
Jubiläumskönigspaar

Zweiter Platz beim Landeswettbewerb "Hauswirtschaft"

Großer Erfolg für Theresia Osterland: Beim 17. Landesleistungswettbewerb für Auszubildende der Hauswirtschaft, der am vergangenen Wochenende im Bauernhofhotel Laurenz in Gronau und im Berufskolleg Lise Meitner in Ahaus stattfand, belegte die junge Schöppingerin unter 23 Teilnehmerinnen Rang zwei. Damit darf sie am Bundeswettbewerb im März 2011 teilnehmen.

Theresia Osterland besucht die Klasse von Barbara Ebbert am Berufskolleg Lise Meitner. Die praktische Ausbildung absolviert sie im St. Antonius Haus in Schöppingen. Ihre Ausbilderin ist Julia Roters.


WM-Party total

Highlife war angesagt, als passend zur WM am vergangenen Wochenende eine Party stieg. Mitarbeiter der Außenwohngruppen hatten sich zu diesem Zweck originelles ausgedacht. Angefangen mit den angesagten WM Songs wie „Schland o Schland“ oder „54, 74, 90, 2010“, einem WM-Quiz mit Fragen rund um das Thema Fußball sowie einer fetzigen Polonaise, wurde den Akteuren einiges geboten.

Dieter Oxen erwies sich übrigens als der Mann mit dem größten Fußballverstand, er konnte das WM Quiz für sich entscheiden.

Hier einige Impressionen:

WM-Party
WM-Party
WM-Party
WM-Party

WM 2010, Public Viewing im St. Antonius Haus

Auch wir lieben es, das Rudelgucken, vorausgesetzt natürlich, Jogis Jungs versetzen uns mit ihrer Spielweise und ansprechenden Ergebnissen in einen Freudentaumel. Bei der Partie gegen die Serben war dies leider nicht der Fall, wie bekannt endete das Spiel mit 1:0 für Serbien. Aber, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Wenn die nötigen Punkte gegen Ghana geholt werden, sieht die Welt wieder anders aus. Auch dann werden wieder viele „Fußballverrückte“ unseren Jungs in unserer WM Arena die Daumen drücken.

Ach ja, die Stimmung beim Spiel gegen Serbien war trotz der Niederlage sehr gut, man sieht`s, oder??


Spendenradtour: Eine „bunte Truppe“ fährt für Haiti

Organisiert von Rainhard zum Hebel, Leiter des St. Josefs Haus in Liesborn, unternahmen am Wochenende Freunde des Rennradsports eine zweitägige, 400 Kilometer lange Spendentour durch das Münsterland. Im Vordergrund stand dabei nicht die sportliche Aktivität, sondern Spenden für den Wiederaufbau eines zerstörten Alten- und Behindertenheimes auf Haiti zu sammeln. Gleichzeitig ging es  aber auch um die Begegnung mit geistig und psychisch behinderten Menschen, die den Fahrradkonvoi bei den Zwischenstopps in insgesamt 13 verschiedenen Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderung begeistert in Empfang nahmen.

Ein solcher „ Boxenstop“ wurde am Sonntagvormittag auch am St. Antonius Haus Schöppingen eingelegt, wo bereits mehrere Dutzend Begeisterter auf die „bunte Truppe“ warteten, um sie gebührend zu begrüßen. Die meisten der Teilnehmer dieser Tour, die sich zum Teil auf über 20 summierten, kannten sich vorher nicht. Doch ein gemeinsames Ziel verband sie: Das Alten- und Behindertenheim „Saint Vincent de Paul“ auf Haiti wieder neu aufzubauen. Durch das Erdbeben im Januar war das Heim vollständig zerstört worden, behinderte Kinder und alte Menschen mussten 3 Wochen lang ohne ein Dach über den Kopf und ohne ausreichende Versorgung auskommen. Die Spendentour soll dazu beitragen, das Überleben dieser Menschen zu sichern.

Bewohner und Mitarbeiter des St. Antonius Hauses hatten  im Vorfeld Spenden für diese Aktion gesammelt. Wohnheimleiter Josef Große Leusbrock begrüßte die Teilnehmer der Tour, die er selbst vom Marienheim Wettringen aus begleitet hatte, im St. Antonius Haus herzlich. Im Anschluß überreichten Rudolf Kummann und Theo Mönkediek, als Vertreter der Bewohnerbeiräte, einen Scheck über 321,45 € an Reinhard zum Hebel, den Organisator.

Gestärkt mit isotonischen Getränken, Obst und Müsliriegeln und hocherfreut über die hohe Spendensumme, machten sich die Teilnehmer auf den Weg zur nächsten Station, dem Stift Tilbeck in Havixbeck. Demnächst  werden wir darüber berichten, wie hoch der Gesamterlös dieser Spendentour ist.


Schöppinger Volkslauf 2010 -"Wir waren dabei!"

Zum 15. Mal startete am 04. Juni 2010 der Schöppinger Volkslauf.

Das Laufteam des St. Antonius Hauses war nach den Erfolgen in den letzten beiden Jahren nun zum 3. Mal mit sechs Teilnehmern vertreten.

Die 5 km Walkingstrecke wurde von Andrea Brünen, Eva-Maria Schnyder, Britta Bomers und Rainer Thesing in Angriff genommen. Maria Oettigmann und Barbara Stockhoff wagten sich an die 5 km Jogging Strecke.

Während im Vorfeld des Laufes alle Teilnehmer noch begeistert vom guten Wetter waren, und dementsprechend auch in prächtiger Stimmung, zeigte sich die Witterung beim Lauf als echte Herausforderung. Die anspruchsvolle Strecke durch Felder entlang des Schöppinger Berges zeigte nur wenige Schattenfelder, was unsere Walker aber nicht davon abhielt, ihr flottes Gehtempo wacker durchzuhalten. Schwerer fiel es den beiden Joggerinnen, die deutlich froh über Erfrischung bei den Streckenposten waren und sich damit durch die letzten Kilometer kämpfen konnten.

Allen voran ging Rainer Thesing, der nach 3 jähriger Pause als ambitionierter Läufer nun wieder teilnahm. Sein Eifer und Ehrgeiz wurde mit dem ersten Platz bei den Walkern belohnt!

Doch auch die Damen erreichten das Ziel in guter Zeit und wurden von den zahlreichen Fans die das Laufteam mitgebracht hatte umjubelt.

Insgesamt lässt sich die Teilnahme auch in diesem Jahr als voller Erfolg werten. Sowohl Läufer als auch Zuschauer waren sehr begeistert von dem Event. Ein  gemeinschaftliches Highlight, dass wohl auch bei noch anderen Bewohner des St. Antonius Hauses die sportlichen Ambitionen schüren wird!

Volkslauf 2010
Volkslauf 2010
Volkslauf 2010

Auf nach Eggerode!

Auf nach Eggerode! So lautete es in diesem Jahr am 20.05.2010 für die Beschäftigten und MitarbeiterInnen der TAB. Pünktlich um 10:00 Uhr wurde gestartet.

Je eine Gruppe legte die Strecke mit dem Fahrrad, bzw.  zu Fuß zurück. Eine weitere Gruppe fuhr mit dem Auto nach Eggerode.

Das geplante Programm sah an diesem Tag wie folgt aus:

  • Sonnenschein
  • Besuch der Vechtesteine
  • Mittagsimbiss im Freien
  • Andacht am Freialtar
  • Prozession zur Gnadenkapelle
  • Eis essen

 

Spiritueller Höhepunkt war natürlich die Andacht am Freialtar und unserer kleinen Prozession zur Kapelle. Alle BewohnerInnen und MitarbeiterInnen legten, bezugnehmend auf die Andacht, Blumen ab und hielten nochmals kurz inne.


Reise ins Land der Operette

Ins Land der Operette entführte heute die Sopranistin Margery Hartmann die BewohnerInnen und MitarbeiterInnen des St. Antonius Hauses. Die junge Künstlerin bot für ca. 1 Stunde die schönsten und beliebtesten Lieder aus den bekanntesten Operetten, wie z.B. Paganini, Gräfin Maritza, die lustige Witwe, etc., dar. 

Dabei zeigte sie alle Facetten ihres künstlerischen Könnens. Alle BewohnerInnen zeigten sich begeistert vom Können der Künstlerin.


Der Ruhestand hat Hochkonjunktur

Gleich drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des St. Antonius Hauses taten in diesen Tagen den Schritt vom Berufsleben in den Ruhestand bzw. in die Ruhephase der Altersteilzeit.

Sie wurden vom Geschäftsführer, Markus Schneider, sowie ihren Bereichsleitungen, Kollegen und Bewohnerinnen und Bewohnern gebührend und individuell in den neuen Lebensabschnitt begleitet.


Gut vorgesorgt!? Veranstaltung im St. Antonius Haus

Mehr als 50 interessierte Zuhörer fanden sich zu einem Informationsabend mit Stephan Holtmann, Berufsbetreuer beim SkF Ahaus-Vreden, im St. Antonius Haus ein. In seinem engagierten Vortrag berichtete er über Möglichkeiten und Grenzen, die eine Patientenverfügung, sowie eine Vorsorgevollmacht mit sich bringen und referierte über die Aufgabe und Rolle des rechtlichen Betreuers im Wohnheim.

Dabei wurde sehr schnell deutlich, dass ein Betreuer immer parteiisch sein muss. Das heißt, dass er ohne wenn und aber die Anliegen seines Betreuten vertritt, gegebenenfalls auch gegen institutionelle Widerstände.

Sehr interessiert lauschten die Zuhörer auch  seinen Ausführungen zu den Themen „Patientenverfügung“ und „Vorsorgevollmacht“. Besonders von der Möglichkeit, sich im offenen Dialog gegenseitig zu informieren und auszutauschen, wurde intensiv gebrauch gemacht. So lebendig wie die Ausführungen des Referenten, waren letztendlich auch die Wortbeiträge der anwesenden, ehrenamtlichen Betreuer, sowie der Angehörigen und interessierter Bewohner und Mitarbeiter des St. Antonius Hauses. Für die geneigten Zuhörer stellte Stephan Holtmann ein Formblatt zum Thema „Vorsorgevollmacht“ zur Verfügung.

Da das Thema „Patientenverfügung“ sehr viel ausführlicher und vor allen Dingen individueller zu gestalten ist, verwies er hier neben einigen Fallbeispielen  auf verschiedene Handreichungen und Formulierungshilfen, die letztendlich von jedem, der ein derartiges Vorsorgeinstrument für sich nutzen möchte, individuell zu handhaben sind.

Josef Große Leusbrock, Wohnheimleiter, bedankte sich bei Herrn Holtmann für den informativen Abend und die konstruktiven Beiträge, verbunden mit der Bitte, für eine ähnliche Veranstaltung im kommenden Jahr erneut zur Verfügung zu stehen. Herr Holtmann sagte dieses gerne zu, was von den Anwesenden freundlich quittiert wurde.

Gut vorgesorgt
Gut vorgesorgt

Wir feiern ein "Agape-Fest"

Premiere in der Werkstatt der TAB. Am 31.03.2010 war es soweit: pünktlich um 9:00 Uhr standen Mehl, Wasser, Hefe, Backformen und anderes Zubehör auf dem Tisch. Unser Backteam hatte sich schon Schürzen vorgebunden und wartete auf den Start.

Gemeinsam mit Pastor Böcker, einem Gebet und dem Lied „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind…..“ begannen wir mit der Vorbereitung auf den Nachmittag. Gegen Mittag waren dann die ungesäuerten Brote gebacken.

16:00 Uhr:

Eine unerwartet große Anzahl von Gästen war unserer Einladung gefolgt. Frau Remmler begrüßte alle ganz herzlich und Pastor Böcker begleitete uns bei dem Fest. Wir hörten Worte aus der Bibel, haben gemeinsam gesungen und gebetet. Bei einer festlich gedeckten Tafel wurde das Brot gebrochen. Pastor Böcker erläuterte den Zusammenhang und die Unterschiede von Passamahl, Abendmahl und Agape. Brot, Käse, Weintrauben und Traubensaft haben vorzüglich geschmeckt und allen Anwesenden einen gelungenen Nachmittag bereitet, an sie sich offensichtlich noch nachhaltig erinnern werden.


Das St. Antonius Haus bekommt glatte "Zwei"

Die von den Pflegeheimen erbrachten Leistungen und ihre Qualität für die Öffentlichkeit transparenter machen - das war 2008 Ziel des Gesetzgebers bei der Novellierung des Pflegegesetzes. Seit Anfang 2009 prüft der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) nach einem bestimmten Kriterienkatalog die Qualität der Pflegeeinrichtungen und veröffentlicht die Ergebnisse im Internet. Im Herbst vergangenen Jahres bekam auch das St. Antonius Haus Besuch vom MDK. Von der medizinischen Versorgung über die Verpflegung bis hin zum Umgang mit demenzerkrankten Bewohnern nahmen die Mitarbeiter alle Dienstleistungen des Hauses unter die Lupe und Bewertungen nach dem Schulnotensystem vor. Am Ende der eintägigen Prüfung, die auch eine Bewohnerbefragung einschloss, stand die Gesamtnote 2,0.

Pflegedienstleiterin Barbara John, die beiden Wohnbereichsleiterinnen Angelika Feger und Andrea Otten sowie Heimleiter Markus Schneider freuen sich über diese Bewertung, zumal sie deutlich über dem Durchschnitt aller bislang vom MDK bewerteten Pflegeheime liegt. Nicht nur die Gesamtnote gibt Anlass zur Freude, auch die Feststellungen im allgemeinen Teil des Qualitätsberichtes fallen gut aus. „Der MDK bewertet die Atmosphäre und die Freundlichkeit im Umgang miteinander als überdurchschnittlich positiv. Dies wird auch seitens der Mitarbeiterschaft so empfunden und ist unseres Erachtens die Grundlage für eine gute und qualifizierte Arbeit unseres Hauses“, so Markus Schneider gegenüber den WN am Donnerstag.

Mit 1,4 und 1,3 erzielt die Schöppinger Einrichtung Spitzennoten in den Bereichen „Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene“ und „Umgang mit Demenzerkrankten“. Mit 1,7 bewertete der MDK den Bereich „Pflege und medizinische Versorgung“. Beim Punkt „Soziale Betreuung und Alltagsgestaltung“ gab es indes nur ein „ausreichend“ (4,1). Die Bewohner bewerteten die Pflegequalität mit „sehr gut“ (1,2), dieses Ergebnis floss allerdings nicht mit in die Endnote ein.

Im Pressegespräch relativieren die Mitarbeiterinnen der Pflegedienstleitung die „ausreichende“ Note beim Kriterium „Soziale Betreuung“. So seien die bemängelten Punkte wie „Kontaktpflege zu den Angehörigen“ oder „Hilfestellungen zur Eingewöhnung in die Pflegeeinrichtung“ sehr wohl vorhanden bzw. umgesetzt, aber nicht - wie gefordert - schriftlich als vorhandenes Angebot fixiert.

Andere im Rahmen der Konzeptarbeit vom MDK negativ bewertete Kriterien wie zum Beispiel fehlende Konzepte zur Sterbebegleitung oder zum Beschwerdemanagement seien zum Zeitpunkt der Prüfung in Arbeit gewesen und inzwischen umgesetzt worden. „Da wir vergleichsweise früh geprüft worden sind, hatten wir in diesem Fall einen Nachteil“, betont Markus Schneider.

Der Geschäftsführer der St. Antonius Haus gGmbH äußerte gegenüber den WN zudem Kritik an der Bewertungs-Systematik. Zwar sei die Idee der Pflegetransparenzkriterien durchaus richtig, das derzeit gültige Verfahren indes noch nicht ausgereift genug. Schneider: „Dass zum Beispiel mangelhaft bewertete pflegerelevante Kriterien durch andere, vermeintlich weniger wichtige Kriterien ausgeglichen werden können, verzerrt meiner Meinung nach das Gesamtergebnis.“ Zudem sei es mit sehr hohem Aufwand verbunden, die für eine gute Note im Bereich „Konzeptarbeit“ geforderten schriftlichen Dokumentationen zu erarbeiten. „Gerade in kleinen Einrichtungen ist das ein Problem“, weiß Schneider. Immerhin: Der Geschäftsführer darf auf Nachbesserungen hoffen: „Die Probleme sind erkannt, und es liegen bereits Verbesserungsvorschläge vor“, berichtet er. Dank sprach Schneider seinen Mitarbeitern aus: Durch ihre engagierte Arbeit sei das gute Ergebnis erst möglich geworden.

Neben der Qualitätsprüfung des MDK, dessen Ergebnisse künftig jährlich neu im Internet veröffentlicht werden, setzt das St. Antonius Haus auch selbst auf eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit. „Jeder, der sich ein Bild von den Qualitäten unseres Hauses machen will, ist herzlich eingeladen, sich vor Ort einen Eindruck zu verschaffen“, sagt Pflegedienstleiterin Barbara John.

Das St. Antonius Haus bekommt glatte "Zwei"

Spendenaktion für Haiti

Das aktuelle Geschehen auf der Welt, insbesondere das tragische Erdbeben, dass den Menschen auf Haiti so viel Leid gebracht hat, hat BewohnerInnen und MitarbeiterInnen unseres Hauses sehr betroffen gemacht. Wieder einmal ist uns bewusst geworden, in welcher Sicherheit wir leben können.

Das Beschäftigten- und Mitarbeiterteam der Tagesstruktur, Arbeit und Beschäftigung hatte daraufhin einen Spendenaufruf initiiert. Bei diesem Spendenaufruf kam eine Summe von 234,40 € zusammen. Dieser Betrag wird dem Diözesan Caritasverband für die Haiti-Hilfe zur Verfügung gestellt. Ein recht herzlichen Dank gilt allen Spendern.

Spendenaktion für Haiti
Spendenaktion für Haiti

„Adventszauber und festliche Klänge“

Ein Gastspiel der Vokalistengruppe „Capriccio“ aus Twente war einer der Höhepunkte der diesjährigen Adventszeit im St. Antonius Haus.

Das Trio verzückte die Anwesenden im festlich geschmückten Saal mit Strauss-Melodien, Operetten, deutschen Schlagern und weihnachtlichen Liedern aus aller Welt. Gebannt lauschte das Publikum den Akteuren.

Die Aufforderung, bekannte Lieder mitzusingen, wurde gerne angenommen, sodass der Festsaal mitunter ein einziger Konzertraum mit vielen Akteuren war.

„Capriccio“ versprachen im nächsten Jahr wiederzukommen und bedankten sich bei ihrem begeisterten Publikum mit etlichen Zugaben.

Adventszauber

Adventlicher Gottesdienst

Frieden, Glauben, Liebe, Hoffnung

Getragen von diesen Werten wurde am02.12.2009 im St. Antonius Haus ein ökumenischer Adventsgottesdienst gefeiert. Pfarrerin Hansen von der evangelischen Kirchengemeinde und Pastor Böcker gestalteten gemeinsam mit vielen jungen und älteren BewohnerInnen und dem Werkstattchor eine lebendige Feier, die alle Glieder unserer Hausgemeinde angesprochen hat.

Vier Kerzen bekamen durch Bewohner und Bewohnerinnen eine Stimme verliehen und sprachen an, worauf sich die Menschen unserer Zeit gerade jetzt im Advent besinnen sollten: Solange uns die „Hoffnung“ bleibt, eröffnet sich immer wieder eine Chance auf „Frieden – Glauben – Liebe“.

Mit dem Lied „Nehmt das Licht und gebt es weiter…“ wurden unsere Kerzen dann durch viele Hände weitergegeben, in der Erwartung das uns diese Symbolik auf Weihnachten einstimmen und das gesamte Kirchenjahr begleiten möge.


Helden des Tischfußballs

Zum 10. Mal veranstalteten das Jugendheim „Haltestelle“ und das St. Antonius Haus in Schöppingen gemeinsam ein Kickerturnier für Jung und Alt. An zwei Spieltagen galt es, die Kickerkönige zu ermitteln.

Nach der Eröffnung der Spiele im großen Gemeinschaftsraum des St. Antonius Hauses durch den Vorsitzenden des Fördervereins, Wilhelm Kappelhoff, gingen 24 Teams (48 Personen) im Alter von elf bis 50 Jahren an den Start. Dabei konnte Kappelhoff auch den neuen Leiter des Hauses, Markus Schneider, und Teilnehmer aus anderen Gruppen, insbesondere aus den Reihen der Messdiener an St. Brictius, begrüßen. Rainer Scharmann, Leiter der „Haltestelle“, hatte wieder viele Hits und tolle Preise besorgt, die vom Förderverein des St. Antonius Hauses gesponsert waren.

Die Spielergebnisse der Eröffnungsrunde zeigten bald, dass das Turnier nicht nur an Quantität, sondern auch an Qualität gewonnen hat. Organisator Reinhold Wellers, Mitglied im Vorstand des Fördervereins, leitete sehr souverän, verständlich und überzeugend durch das Turnier.

Die Rückrunde im Jugendheim war besonders geprägt von dem Bestreben der Jugendlichen, alle Teilnehmer mit selbst gebackener Pizza, Getränken und frischem Obst zu versorgen. Gleichzeitig führten sie Interviews mit verschiedenen Teilnehmern, um zu erfahren, warum sie teilnehmen, was ihnen besonders gefällt, was sie geändert sehen möchten. 

Am Ende der Spielrunde in der „Haltestelle“ erhielt das Team Armond Vuginaj und Victor Ernst als neue Kicker-Champions 2009 den Siegerpokal unter großem Beifall der Teilnehmer, verbunden mit der Aufforderung, sich aus der Fülle der bereitgestellten Preise etwas auszusuchen. Es folgte die Bekanntgabe der weiteren Platzierungen und Preisvergaben. Den zweiten Platz belegte das Team Marvin Bilgin und Albert Gundt, den dritten Platz errang das Team Nicole Sousa und Angelika Schiewe. Die Liste der Platzierungen aller Teams hängt im St. Antonius Haus und im Jugendheim „Haltestelle“ aus.


Sport- und Schützenfest 2009

Herrliches Sommerwetter war uns in diesem Jahr beim traditionellen Sport-und Schützenfest beschieden. So war es kein Wunder, dass schon in den frühen Vormittagsstunden die verschiedenen Sportstände dicht umlagert waren. Beim Dosenwerfen, Torwandschießen und nicht zuletzt beim alljährlichen Boccia-Turnier konnte jeder, der wollte, seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen.

Beim Boccia-Turnier hatte in diesem Jahr Reinhard Hellmann das glücklichste Händchen. Er sicherte sich den 1. Platz und damit den Wanderpokal vor Manfred Hessing und Edmund Volbert. 

Nach so viel sportlichem Ehrgeiz kamen frisch gegrillte Spezialitäten, die die Küche unter tatkräftiger Mitwirkung unseres Hausmeisterteams meisterlich vorbereitet hatte, gerade recht. Im Anschluss wurden die Jubilare in unserem Haus von Herrn Pastor Böcker und Geschäftsführer Markus Schneider geehrt. 

Höhepunkt des Nachmittages war, wie in jedem Jahr, das Vogelschießen. Hier sicherte sich nach zähem und verbissenen Ringen letztendlich Franziska Bense die Königskrone. Sie nahm sich Heinrich Weßling zum Prinzgemahl. Zusammen mit dem Hofstaat ließen sie sich mit einer Polonaise feiern, um anschließend am Krönungsthron bei Bowle und Gebäck weiterzufeiern. Ein gelungener Tag fand so im übertragenen Sinn einen krönenden Abschluss.


Ausstellung J. Spiess

Diesmal feierte das St. Antonius Haus ein ganz besonderes Erntedankfest, was schon die „Erntegaben“ deutlich machten, die von Bewohnern während des Gottesdienstes zum Altar gebracht wurden: Es waren Brot und Salz, in vielen Ländern als Willkommensgruß gereicht, dazu Erntegaben von der Gärtnergruppe des Hauses und ein Korb mit Kreuzen, die von einigen Bewohnern unter der Anleitung von Elke Remmler gefertigt wurden.

Dazu brachte ein Bewohner den Plan des Billerbecker Architekten Reinhard May nach vorne.

 „Der neue Gemeinschaftsraum, in dem wir alle versammelt sind, ist die besondere Gabe, die wir in unser Erntedankfest einbeziehen“, erklärte Pastor Wolfgang Böcker.


Ehrenamtliches Engagement – unentgeltlich aber nicht umsonst

St. Antonius Haus dankt freiwilligen Helferinnen und Helfern

Bereits seit dem Jahre 2006 stellt sich eine Gruppe ehrenamtlich tätiger Schöppinger Frauen und Männer in den Dienst der im St. Antonius Haus lebenden Senioren.

Als Dank für die Unterstützung und als Zeichen der Wertschätzung für die geleistete wertvolle Arbeit, hatte Geschäftsführer Markus Schneider die fleißigen Helferinnen und Helfer zu einem gemeinsamen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen eingeladen.

„Die ehrenamtlichen Mitarbeiter erfüllen Wünsche, für die unseren hauptamtlichen Kräften im Tagesgeschäft die Zeit fehlt. Dafür sind wir sehr dankbar“, erklärt Markus Schneider.

Jeder kann sich die Zeit, die er für die Bewohner einsetzen möchte, frei einteilen und seine persönlichen Fähigkeiten und Vorlieben einbringen, denn Ehrenamt soll Spaß machen.

Vorlesen, Spielen, Basteln, gemeinsames Singen und Musizieren, Spaziergänge - die Möglichkeiten sind vielfältig. Der ehrenamtliche Einsatz bringt Abwechslung in den Alltag der Senioren, schafft neue soziale Kontakte und erhält die bestehenden Verbindungen zur Gemeinde.

Im Gegenzug erhalten die Mitarbeiter für ihre investierte Zeit viel Dank durch die Bewohner und dadurch das Gefühl, Gutes zu bewirken. „Ehrenamt ist in vielerlei Hinsicht ein Bereicherung“, so Schneider.

Beim gemeinsamen Plausch wurde manche Anekdote der gemeinsamen Arbeit ausgetauscht und über weitere Tätigkeitsfelder nachgedacht.

So muss der Einsatz nicht wie bisher auf den Bereich der Senioren beschränkt bleiben, sondern kann auch auf die im St. Antonius Haus lebenden Menschen mit Behinderung ausgeweitet werden.

Der Nachmittag endete mit einem großen „Danke Schön“ an alle Beteiligten, die durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit das Leben im St. Antonius Haus bereichern.


Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, ist herzlich willkommen und kann sich gerne mit dem Einrichtungsleiter Markus Schneider unter 02555/867-0 in Verbindung setzen.

Ehrenamtliches Engagement

Verlobung im Ambulant Betreuten Wohnen

Eva-Maria Schnyder und Rafael Pordzik haben sich im St. Antonius Haus kennen und lieben gelernt. Für die Beiden lag es deshalb nahe, sich zu verloben. Einen schöneren Termin, als den 21. August 2009, konnte es dafür nicht geben, da dies gleichzeitig der 50. Geburtstag von Eva-Maria Schnyder war. 

Diakon Gerd Suppanz aus Münster-Angelmodde, ein gemeinsamer Bekannter der beiden, begleitete die Feierstunde und sprach seinen Segen. Die anwesenden Festgäste und wohl alle im St. Antonius Haus wünschen dem Paar für die gemeinsame Zukunft alles Gute und Gottes Segen.


Großkampftag im Vechtestadion

Auch in diesem Jahr kam es zum „Duell der Giganten“. Am 14. August trafen die Fußballspieler unseres Bewohnerteams auf das Team der Mitarbeiter. War dies in den vergangen Jahren noch eine Angelegenheit, die die Bewohner deutlich für sich entscheiden konnten, so stand das Ergebnis in diesem Jahr lange spitz auf Knopf.

Erst in der letzten Minute gelang es Turgut Yilanci zum 4:4 auszugleichen und damit ein Elfmeterschießen zu erzwingen. Hier setzte sich das Bewohnerteam letztendlich, wenn auch etwas glücklich, durch und sicherte sich den von Jetti Hellwich gestifteten Siegerpokal.

Großkampftag im Vechtestadion

Unser Beitrag zur Brictius-Restaurierung

Wie in Schöppingen allgemein bekannt, wird zurzeit die Brictius Kirche restauriert. Um die Kosten für die Restaurierung der kostbaren Wandmalereien und anderer Kunstwerke der Kirche aufbringen zu können, ist die Kirchengemeinde auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Zu diesem Zwecke hat sie  eine Patenschaftsaktion ins Leben gerufen, deren Sinn und Zweck es ist, möglichst viele Sponsoren für die jeweiligen Kunstwerke zu gewinnen.

Auch Bewohner und Mitarbeiter des St. Antonius Hauses haben sich an dieser Spendenaktion beteiligt und 750,00 € gesammelt, die Pfarrer Böcker von den Vorsitzenden unserer Bewohnerräte, Rudolf Kummann und Heinrich Weßling, in einer kleinen Feierstunde übergeben wurden.

Pfarrer Böcker bedankte sich für die Spende und stellte hocherfreut fest, dass  dies ein weiteres, deutliches Zeichen für die gegenseitige Verbundenheit des St. Antonius Hauses und der Kirchengemeinde St Brictius sei.

Brictius-Restaurierung

Das „Spiel des Jahres“ endet 5:4!

Nach der glänzenden Premiere im letzten Jahr traten am vergangenen Freitag erneut BewohnerInnen und MitarbeiterInnen des St. Antonius Hauses zu einem freundschaftlichen Fußballspiel im Vechtestadion gegeneinander an. Vor einer stattlichen Kulisse entwickelte sich von Anfang an ein offener Schlagabtausch. Der einsetzende Nieselregen begünstigte ein temporeiches Spiel und viele gelungene Aktionen.

Die Zuschauer honorierten dies mit begeisterten Zurufen und lautstarker Anfeuerung, vor allen Dingen für die Akteure des Teams der BewohnerInnen. Publikumsliebling Jürgen Gövert, der kurz zuvor noch mit einem 11 Meter am glänzend parierenden Torwart der Mitarbeiter, Hendrik Gausling, gescheitert war, war es vorbehalten, den entscheidenden Treffer zum zwischenzeitlichen 5:3 beizusteuern. Den Mitarbeitern gelang danach lediglich noch eine Ergebniskosmetik zum 5:4, was gleichzeitig den Endstand bedeutete.

Geschäftsführer Werner Wiechers überreichte anschließend den Pokal für den 2. Sieger an das Team der MitarbeiterInnen. Willi Andrissek, Stifter des Siegerpokals, überreichte diesen an den Spielführer des Teams BewohnerInnen, Robert Ostendorf. Unter dem lautstarken Applaus aller Akteure feierten beide Mannschaften mit nicht enden wollenden Laola-Wellen auf dem nassen Rasen des Vechtestadions.

Aufgrund der großartigen Resonanz dieser Veranstaltung wird es wohl im nächsten Jahr eine Neuauflage geben. Erste Sponsoren, die den Siegerpokal stiften möchten, haben dies schon angedeutet.


Der neue Gemeinschaftsraum ist die besondere Gabe

Diesmal feierte das St. Antonius Haus ein ganz besonderes Erntedankfest, was schon die „Erntegaben“ deutlich machten, die von Bewohnern während des Gottesdienstes zum Altar gebracht wurden: Es waren Brot und Salz, in vielen Ländern als Willkommensgruß gereicht, dazu Erntegaben von der Gärtnergruppe des Hauses und ein Korb mit Kreuzen, die von einigen Bewohnern unter der Anleitung von Elke Remmler gefertigt wurden. Dazu brachte ein Bewohner den Plan des Billerbecker Architekten Reinhard May nach vorne. „Der neue Gemeinschaftsraum, in dem wir alle versammelt sind, ist die besondere Gabe, die wir in unser Erntedankfest einbeziehen“, erklärte Pastor Wolfgang Böcker.

Zu dem festlichen Anlass war auch Pfarrer Muthart Kickhäfer von der Evangelischen Kirchengemeinde gekommen. In seiner Ansprache stellte er einen direkten Bezug des Gottesdienstes mit dem alltäglichen Leben her. „Das Gotteslob findet seine direkte Fortsetzung im mitmenschlichen Umgang. Gott loben ist eine Sache, vergesst nicht die Wohltätigkeit“, mahnte er.

Der Leiter des St. Antonius Hauses Werner Wiechers stellte den Werdegang des neuen Gemeinschaftsraumes dar und freute sich besonders über die schnelle und zügige Durchführung der Baumaßnahmen Er bedankte sich beim Architekten May und den sechs Schöppinger Firmen, die „sehr gute Arbeit geleistet haben“. Sein besonderer Dank galt aber den Bewohnern, die während der Umbaumaßnahmen sehr viel Geduld gezeigt hätten.

Auch Wilhelm Kappelhoff vom Förderverein sprach seinen Dank aus, den er besonders an die Mitarbeiter/-innen des Hauses richtete. Für die Ausstattung des neuen Raumes überreichte er eine Spende des Vereins.

Zum Abschluss des feierlichen Gottesdienstes, der vom Chor des St. Antonius Hauses mitgestaltet wurde, segnete Pastor Böcker den neuen Raum und die Kreuze, von denen jeder eins überreicht bekam. Dann gab es Kaffee und Kuchen für alle.


Ferienmaßnahme AWGen/ambulant betreutes Wohnen/Familienpflege

Wenn Engel reisen, lacht die Sonne -so heißt es zumindest- und so konnten wir unsere Ferienmaßnahme nach Neßmersiel an der deutschen Nordseeküste am 13. Oktober bei strahlendem Sonnenschein beginnen. Möglicherweise waren unsere Heiligenscheine nicht ganz poliert -Niedersachsen empfing uns jedenfalls Nordsee-typisch mit grauem Himmel, Nieselregen und einigen Windböen, als wir dort mit unserer Gruppe von insgesamt 14 Teilnehmern und 3 Betreuern eintrafen.

Dem schlechten Wetter zum trotz wurde uns im Haus Nordstern ein warmer Empfang mit Kaffee und Kuchen geboten, den wir uns nach unserer knapp vierstündigen Reise auch verdient hatten.

Den ersten Ferientag nutzen wir, um die nähere Umgebung etwas zu erkunden und machten eine Wanderung zum Hafen in Neßmersiel. Diejenigen von uns, die gut zu Fuß waren erreichten den Hafen noch trockenen Fußes. Gabi und Barbara hingegen mussten auf den letzten Metern über den Deich etlichen Böen und Regenschauern trotzen. Am Hafen bot jedoch ein Cafe mit Blick auf das Wattenmeer und die angrenzenden Inseln Norderney und Baltrum Entschädigung.

Für den Mittwoch hatten wir einen Ausflug nach Wilhelmshaven geplant, dort begutachteten wir das Marinemuseum, indem zwei Kriegsschiffe und ein U- Boot zu erkunden waren und das Wattenmeer Museum. Das absolute Highlight unseres Ausflugs war aber wohl die Hafenrundfahrt auf einem kleinen Kutter, bei dem uns auf sehr anschauliche Weise viele Informationen zur Geschichte des Hafens und seinen aktuellen Funktionen mitgeteilt wurden.

Nachdem wir am Donnerstag bereits einige Seehunde in freier Wildbahn vom Schiff aus begutachten konnten, machten wir uns am Freitag nach Norddeich auf, um uns die Seehundaufzucht Station anzusehen. Hatten wir am Vortag von den Seehunden vom Schiff aus kaum mehr als einen schwarzen Fleck auf den Wellen erkennen können, so ließen sie sich nun „Nase an Nase“ durch Glasscheiben beobachten. Neben der Live- Begegnung mit den Seehunden bot die Seehundstation aber auch diverse Informationen zur Lebensweise und Lebensraum der Tiere. Da sich das Seewetter in Norddeich von seiner besten Seite zeigte, nutze ein Teil von uns den Nachmittag, um am Strand spazieren zu gehen. Dort ließen sich nicht nur Wellen und Weite, sondern auch zahlreiche Drachenflieger und Kite-Surfer betrachten.

Am Samstag besuchten wir die Stadt Emden um dort zu bummeln und den Hafen zu begutachten. Das Otto-Hues, auf das sich alle schon gefreut hatten, hatte leider an diesem Tag geschlossen, doch bot die Stadt auch etliche andere Sehenswürdigkeiten. So hieß es dann am Sonntag Abschied nehmen und wir machten uns mit unseren zwei Bullis zurück auf den Weg nach Schöppingen. Auch wenn ein Bulli aufgrund eines „Plattfußes“ mit etwa einer Stunde Verspätung ankam, waren sich alle einig, dass die Ferienmaßnahme ein voller Erfolg war und freuten sich auf eine Wiederholung in zwei Jahren.


Hauswirtschaft bietet Chancen zur Fortbildung

24 Ausbilderinnen der Hauswirtschaft des Schulungsbezirks Ahaus waren jetzt im St. Antonius Haus in Schöppingen anlässlich der jährlichen Ausbildertagung im Ausbildungsberuf Hauswirtschaft zu Gast. Geschäftsführer Werner Wiechers begrüßte die Teilnehmerinnen und stellte kurz die Entwicklungsgeschichte der Einrichtung vor.

Geleitet wurde die Tagung von der Diplom-Oecotrophologin Carola Kaulbach, die als Referentin für Berufsausbildung in der Hauswirtschaft für die Landwirtschaftskammer Münster tätig ist.

In dem halbtägigen Programm war diesmal der Schwerpunkt auf die Ausbildungspläne gelegt worden, die die Referentin kommentierte. Außerdem gab sie wichtige Hinweise, wie Ausbildungszeugnisse richtig geschrieben werden sollten und ging insbesondere auf die Zwischen- und Abschlussprüfungen ein. Als besonderes Angebot wies sie auf Floristikseminare für Ausbilderinnen hin.

Den Abschluss bildete ein Rundgang durch die Ausbildungsstätte im St. Antonius Haus. Die Großküche war 2008 erweitert und modernisiert worden, so dass sie dem neuesten Stand und den Anforderungen entspricht. Sie verpflegt derzeit die Bewohner des Hauses, bietet einen Senioren-Mittagstisch an, dazu „Essen auf Rädern“ und versorgt Kindergärten und Schulen mit Mittagessen.

Das St. Antonius Haus bildet seit Ende der 70er-Jahre regelmäßig zwei Auszubildende in der Hauswirtschaft aus. Verantwortlich für die Ausbildung im St. Antonius Haus zeichnen Julia Roters und Cornelia Everdiking. „Wir bilden aus, um dem Markt Fachkräfte zu geben. Andererseits erwarten wir vom Markt, auch Fachkräfte zurückbekommen zu können“, erklärte Julia Roters. Dabei hat das Haus in Sachen Ausbildung schon beachtliche Erfolge aufzuweisen. Im Vergleich hat es eine Landesbeste und eine Landesvierte vorzuweisen.

Der Beruf der Hauswirtschafterin bietet durchaus Fortbildungsmöglichkeiten: den der Meisterin der Hauswirtschaft, der Staatlich geprüften Hauswirtschafterin, der Staatlich geprüften Betriebsleiterin, der Fachhauswirtschafterin oder der Diplom-Oecotrophologin mit Studium an der Fachhochschule oder Universität.


Unsere motivierten Pflege- und Betreuungsteams suchen personelle Verstärkung.

Das St. Antonius Haus ist eine Einrichtung der Alten- und Behindertenhilfe mit stationären und ambulanten Angeboten.